Research Research Institute

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Das Credit Suisse Research Institute ist der hauseigene Thinktank der Credit Suisse. Das Institut wurde nach der Finanzkrise 2008 eingerichtet, um langfristige wirtschaftliche Entwicklungen zu untersuchen, die nicht nur im Bereich Finanzdienstleistungen sondern auch darüber hinaus weltweite Auswirkungen haben könnten.

Credit Suisse Research Institute 6/2018

The CS Family 1000 in 2018

Aus dem diesjährigen Bericht «The Credit Suisse Family 1000 in 2018» geht hervor, dass Familienunternehmen in allen Regionen und Branchen den erweiterten Aktienmarkt langfristig übertreffen, obwohl ihre relative Performance im ersten Halbjahr 2018 schwächer ausfiel. Gemäss den Erkenntnissen schneiden Familienunternehmen in Phasen, in denen sich die Konjunktur oder die Börsenstimmung verbessert, schlechter ab als nicht familiengeführte Unternehmen. Auf lange Sicht gesehen verzeichnen Familienunternehmen über alle Regionen hinweg jedoch ein stärkeres Umsatzwachstum und eine höhere Profitabilität. Dies unterstützt den  seit 2006 zu beobachtenden starken Wertzuwachs der Aktienkurse. Verschiedene Faktoren spielen in Bezug auf die Unternehmensperformance eine Rolle, ein wesentlicher Einfluss scheint jedoch die langfristigere und konservativere Ausrichtung der familiengeführten Unternehmen zu haben.  Zum ersten Mal wurden für den Bericht die erfolgreichsten von Familien oder Gründern geführten Unternehmen in den wichtigsten Regionen auf 3-, 5- und 10-Jahres-Basis bewertet und auf Gemeinsamkeiten geprüft. Zudem wurden regionale Unterschiede in Bezug auf die Renditen nach Unternehmensalter aufgezeigt. In Schwellenländern, wie z. B. lateinamerikanischen und asiatischen Ländern (mit Ausnahme von Japan), wird fast die Hälfte aller Unternehmen in der ersten Generation, also noch von ihren Gründern, geführt. Familienunternehmen in Europa und den USA sind in der Regel älter: 30 % der europäischen Unternehmen sind bereits in der fünften Generation oder sogar länger in Familienbesitz.

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The CS Family 1000 in 2018