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Jugend-Lifestyle und Lebenseinstellung. Credit Suisse Jugendbarometer 2018.

Die junge Generation begegnet vielen Herausforderungen. Neue Technologien verändern den Arbeitsmarkt. Auch nach der Berufswahl bleibt oft viel Ungewissheit. Trotzdem: Die Jungen bleiben optimistisch.

Die Umfrage

Für das Credit Suisse Jugendbarometer 2018 wurden jeweils rund 1000 16- bis 25-Jährige in den USA, Brasilien, Singapur und der Schweiz befragt.

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Bulletin 2/18: Jobs der Zukunft

In den vergangenen Jahren zeichneten die Resultate des Credit Suisse Jugendbarometers ein Bild einer Generation «Digital», die auf technologische Veränderungen und Trends grundsätzlich sehr offen und flexibel reagiert. Dem ist auch der Fall, doch die diesjährigen Resultate zeigen deutlich, dass die Veränderungen am Arbeitsmarkt ausgelöst durch die Digitalisierung als eine Herausforderung, ja teilweise sogar als Bedrohung wahrgenommen werden. Besonders ausgeprägt ist dies bei den Jugendlichen in den USA, Brasilien und Singapur.

Die Schweiz bleibt dabei ein Sonderfall. Dass die Institutionen in der Schweiz bereit sind für einen Strukturwandel und dass wir einen solchen auch immer wieder zugelassen haben, dazu spricht Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im Interview. Trotz Verunsicherung sind sie aber keineswegs orientierungslos, dies zeigt das achte Jugendbarometer der Credit Suisse, das Auskunft über Leben, Werte, Wünsche, Arbeit und Ansichten der 16- bis 25-Jährigen gibt.

Durch die Sharing Economy entwickeln die Millennials einen ganz neuen Eigentumsbegriff. Giulia Ranzini, Kommunikationswissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkt Information Sharing und Social Media, meint: «Die Idee, digitale Musik zu besitzen, ist für einen 19-Jährigen absurd.» Die Sharing-Plattformen werden rege genutzt, dafür gibt es ökonomische wie auch ideologische Gründe – zum Beispiel die Nachhaltigkeit. Das schwierige wirtschaftliche Umfeld der letzten Jahre hinterlässt Spuren, finanzielle Verpflichtungen belasten die Jugendlichen zunehmend. Sparen liegt deshalb weiterhin im Trend.

Zwar ist das Interesse an institutioneller Politik mitzuwirken – etwa im Rahmen einer Partei – weiterhin gering. Politisches Engagement an sich ist international allerdings wieder zunehmend «in». In der Schweiz gilt bei den Jugendlichen die Altersvorsorge und Fragen rund um die AHV neu als Hauptsorge, während gleichzeitig die Ausländer- und Flüchtlings-Thematik an Wichtigkeit verloren hat.

WhatsApp, Snapchat, Instagram – will man etwas über die Jugend erfahren, muss man auch wissen, wie sie kommuniziert. Die digitale, mobile und soziale Interaktion prägt den Zeitgeist der Jugendlichen. Müsste man ein Symbol für diese Jugend wählen, wäre es wohl das Smartphone. Dabei ist jedoch ersichtlich, dass es deutliche Unterschiede gibt zwischen den Generationen Y und Z. Während viele der befragten Jugendlichen in der Schweiz mehrmals täglich News konsumieren, nimmt auch der Anteil derjenigen zu, die sich selten oder gar nie informieren. Zudem werden Fake News als wichtiges Problem angesehen.

 

 

Detaillierte Informationen als Download

Im Download Hub finden Sie alle Schlussberichte, Auswertungen und Infografiken zum Thema Jugendbarometer. Verschaffen Sie sich einen wertvollen Überblick über die Resultate der letzten Jahre und bilden Sie sich so Ihre eigene Meinung.

#jugendbarometer

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