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Portfolio diversifizieren mit alternativen Anlagen

Mit alternativen Anlagen diversifizieren Sie Ihr Portfolio. Wir von der Credit Suisse ermöglichen es Ihnen, in sonst schwer zugänglichen Märkte zu investieren. Sie erhalten Zugang zu einer breiten Palette an Hedge-Fonds, Rohstoffen, Immobilien und Private Equity. 

Noch mehr Möglichkeiten mit alternativen Anlagen

Alternative Anlagen bieten die Chance, das Anlagekapital zu diversifizieren. Sie können Ihr Portfolio mit Hedge-Fonds, Immobilien oder Private Equity ergänzen und so von den Besonderheiten der jeweiligen Anlageklasse profitieren.

Alternative Anlagen korrelieren wenig mit traditionellen Anlagen und bieten dadurch interessante Möglichkeiten, ein Portfolios zu optimieren. Indem Sie beispielsweise in Rohstoffe oder Immobilien in der Schweiz sowie im Ausland investieren, stützen Sie Ihr Risikoprofil breiter ab.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, als Privatanleger auch in schwer zugängliche Märkte zu investieren. 

Private Equity und Hedge-Fonds

Eine besondere Anlageform ist Private Equity. Das sind Beteiligungen an privaten Firmen, die nicht an der Börse kotiert sind. Oft sind es aufstrebende Unternehmen auf der Suche nach Kapital für den nächsten Wachstumsschritt. Eine Unterkategorie bilden Risikokapitalanlagen, auch Venture Capital genannt, die in besonders risikoreiche Unternehmen investieren. Entsprechende Fonds investieren direkt in Private Equity und eröffnen Anlegern neue Chancen.

Weitere Möglichkeiten bieten Hedge-Fonds. Das sind Anlagefonds, die aktiv und potenziell sehr flexibel verwaltet werden. Dem Fondsmanager stehen alle Optionen offen, die der Markt bietet. Diese setzt er mittels spezifischer Strategien und gemäss seinem Anlageziel um.

Unbeschränkte Möglichkeiten mit Hedge-Fonds

Die klassischen Anlagen genügen Ihnen nicht? Sie wünschen sich ein breiteres Spektrum an Strategien und Instrumenten? Dann lohnt sich ein Blick auf Hedge-Fonds. Bei diesen sind beispielsweise auch Leerverkäufe oder der gezielte Einsatz von Hebelprodukten möglich.

Das Spektrum an Hedge-Fonds ist gross und entsprechend unterschiedlich ist das Risikoprofil. Gemeinsam ist ihnen, dass sie von einem Fondsmanager auf der Basis einer bestimmten oder durch Kombination von mehreren Strategien aktiv verwaltet werden.

Damit kommt der Auswahl eine entscheidende Bedeutung zu: Bei der Credit Suisse beschäftigen sich Spezialisten mit Hedge-Fonds und beurteilen diese unabhängig nach mehreren Kriterien. So haben Sie Gewissheit, nur mit seriösen Anbietern zusammenzuarbeiten. 

Diese grundlegenden Strategien verfolgen Hedge-Fonds

Bei der Relative-Value-Strategie nutzt der Fondsmanager Preisunterschiede an diversen Märkten. So wird beispielsweise an der einen Börse ein kurzfristig unterbewertetes Wertpapier gekauft, um es andernorts zu einem höheren Preis zu verkaufen. Der Gewinn ergibt sich aus der Preisdifferenz. 

Übernahmen, Konkurse oder Fusionen von Unternehmen wirken sich stark auf die Aktienkurse aus. Setzt ein Fondsmanager auf die ereignisbezogene Strategie, macht er sich diese Schwankungen zunutze, indem er beispielsweise gezielt Übernahme-kandidaten oder Unternehmen in finanzieller Schieflage sucht. 

Fondsmanager, die auf Tactical Trading setzen, spekulieren auf Markttrends. Sie versuchen, die künftige Entwicklung zum Beispiel bei Währungen oder Rohstoffen möglichst früh vorauszusagen. Diese Strategie profitiert insbesondere von erhöhter Volatilität an den Finanzmärkten. 

Bei dieser Strategie kauft der Fondsmanager auf der Long-Seite unterbewertete Aktien und verkauft auf der Short-Seite geliehene überbewertete Wertpapiere durch Leerverkäufe. Dabei wird darauf spekuliert, dass sich einige Unternehmen künftig besser entwickeln und gleichzeitig andere schlechter. Geht die Rechnung auf, resultiert ein Gewinn. 

Bei der Multi-Strategie investieren die Fondsmanager in mehrere der genannten Strategien – je nachdem, welche im Marktumfeld Erfolg versprechend ist. Die Strategien können über die Zeit unterschiedlich gewichtet werden. Oder es kann in einzelne Strategien nicht investiert werden. 

Mögliche Risiken von Hedge-Fonds

Potenzieller Verlust

Mit den in der Regel risikoreichen Strategien, die Hedge-Fonds verfolgen, kann ein Einsatz von Derivaten, Leerverkäufen und kreditfinanzierten Anlagen (Leverages) verbunden sein. Dadurch ergibt sich ein höheres Verlustrisiko, das bis zum Totalverlust für den Anleger führen kann.

Marktrisiko

Der Anleger trägt das Risiko, dass der Wert des Hedge-Fonds während der Haltedauer sinken kann. Dies kann aufgrund von Wertschwankungen bei den Marktpreisen der Basiswerte erfolgen (z. B. Aktien, Zinsen oder Derivate). Durch den Einsatz von Derivaten und Leerverkäufen können diese Wertschwankungen verstärkt werden. Bei kreditfinanzierten Anlagen kann unter Umständen der Kredit gekündigt werden. Dadurch kann der Hedge-Fonds zu einem ungünstigen Zeitpunkt zur Liquidation der Basiswerte gezwungen werden.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko ist die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Hedge-Fonds nehmen bei Banken, sogenannten Prime-Brokern, Kredite oft mit dem Mehrfachen des Fondsvermögens auf. Daraus resultiert das Risiko, dass die Hedge-Fonds diesen Verpflichtungen bei Fälligkeit nicht nachkommen können und so für den Anleger ein Teil- oder Totalverlust entsteht.

Liquiditätsrisiko

Hedge-Fonds können oft in teilweise illiquide Anlagewerte oder Beteiligungen investieren, die unter Umständen gar nicht oder nur unter Inkaufnahme hoher Verluste aufgelöst werden können. Andererseits resultiert für den Anleger selbst ein Liquiditätsrisiko aus der eingeschränkten Rücknahmemöglichkeit der Fondsanteile. Diese sind je nach Ausgestaltung des Fonds nur an bestimmten Terminen im Primärmarkt handelbar. Die Rücknahme der Fondsanteile kann eventuell vom Fondsmanagement beschränkt und vollständig ausgesetzt bzw. auf spätere Handelstage verschoben werden. In diesem Fall erhält der Anleger den Rückgabeerlös möglicherweise erst nach längerer Zeit.

Fremdwährungsrisiko 

Der Anleger kann einem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt sein, wenn zugrunde liegende Basiswerte in einer anderen Währung als der des Hedge-Fonds gehandelt werden oder der Hedge-Fonds in einer anderen Währung als der Heimatwährung des Anlegers aufgelegt ist. 

Anlegerschutz 

Hedge-Fonds sind überwiegend unreguliert und die Fondsmanager benötigen keine Zulassung. Insbesondere gelten für die Hedge-Fonds nicht die gleichen Anlegerschutzbestimmungen wie für traditionelle Anlagefonds. 

Transparenz 

In der Regel unterliegen Hedge-Fonds im Vergleich zu gewöhnlichen Anlagefonds geringeren Anforderungen an Publizität und Rechenschaftslegung. Aus diesem Grund kann es für den Anleger schwierig sein, die Anlagestrategie, Portfoliodiversifizierungsaspekte und andere für eine Anlageentscheidung relevante Faktoren zu beurteilen. 

Weitere Risiken 
  • Abhängigkeit vom Fondsmanagement: Die Hedge-Fonds-Manager verfügen über grössere Freiheiten bei ihren Anlageentscheidungen als Manager traditioneller Anlagefonds.
  • Keine tägliche Bewertung.
  • Anlagen aus Schwellenländern oder in Rohstoffe und Immobilien.

Direkt oder indirekt in Rohstoffe investieren

Je nach Rohstoff sind verschiedene Faktoren preisbestimmend, wie zum Beispiel Fördermenge, Angebot und Nachfrage, Transport, Lagerbarkeit sowie Lagerkosten. Zudem können politische oder kriegerische Auseinandersetzungen und neue Fördertechniken wie Fracking das Angebot entweder beschränken oder ausweiten. Nicht zu vergessen sind die Einflüsse der Bestrebungen, auf erneuerbare Energien zu setzen.

Investieren können Sie mit dem Kauf von Rohstoffen direkt physisch in die jeweiligen Güter. Weitere Möglichkeiten sind indirekte Investitionen, wie Aktien von Bergbauunternehmen, Anlagefonds oder strukturierte Produkte.

Allerdings sind Investitionen in Rohstoffe sehr spezifisch und hohen Schwankungen unterworfen. Für Privatanleger sind sie in der Regel wenig geeignet, allenfalls aber um ein Portfolio zu diversifizieren.

Diese Varianten von Rohstoffanlagen gibt es

Möchten Sie Rohstoffe physisch besitzen, lohnt es sich, einen Blick auf Kosten und Aufwand zu werfen. Nicht jede Art von Rohstoffen eignet sich zur langfristigen Lagerung. Zudem ist sowohl diese als auch der Transport teils mit erheblichen Kosten verbunden.

Statt direkt in Rohstoffe zu investieren, können Sie auch indirekt Aktien von Unternehmen kaufen. So setzen Sie auf die Entwicklung des jeweiligen Rohstoffs und investieren gleichzeitig in die Zukunft des Unternehmens.

Mehr zu Aktien

Eine dritte Möglichkeit sind Fonds, die in Rohstoffe und Unternehmen dieser Branche investieren. Hierbei sind Beteiligungen bereits ab geringen Beträgen möglich. Durch eine breite Streuung in verschiedene Anlagen reduziert sich für Sie zudem das Risiko.

Mehr zu Fonds

Sie möchten auf die künftige Entwicklung von Rohstoffen setzen? Dann eignen sich Rohstoffzertifikate. Es gibt sie sowohl auf steigende als auch auf fallende Preise. Statt auf ein einzelnes Rohprodukt können Sie auch auf die Entwicklung von Rohstoffindizes setzen.

Mehr zu den Chancen und Risiken von strukturierten Produkten

Mögliche Risiken von Rohstoffe

Potenzieller Verlust

Anlagen in Rohstoffe können grösseren Wertschwankungen als gewöhnliche Anlagen unterliegen. Zudem kann es auf einigen Rohstoffmärkten vorübergehend zu Illiquidität kommen. Dadurch kann der Anleger einen Teil- oder Totalverlust erleiden.

Marktrisiko

Der Anleger trägt das Risiko, dass der Wert der Anlage während der Laufzeit sinken kann. Dies kann aufgrund von Marktpreisschwankungen der Rohstoffe erfolgen.

Kreditrisiko

Das Gegenparteirisiko ist das Risiko von Verlusten infolge des Ausfalls des Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungs- oder Lieferverpflichtungen nicht mehr nachkommt.

Fremdwährungsrisiko

Der Anleger kann einem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt sein, wenn dem Finanzinstrument zugrunde liegende Rohstoffe in einer anderen Währung als der des Instruments gehandelt werden oder bei einer Direktanlage der Rohstoff selbst in einer anderen Währung als der Heimatwährung des Anlegers notiert.

Weitere Risiken
  • Anlagen in Rohstoffe erfolgen oft indirekt über Futures oder ausserbörsliche Derivate. Damit sind für den Anleger weitere Risiken verbunden.
  • Fehlende Transparenz auf einigen Rohstoffmärkten aufgrund fehlender Standardisierung und mangelnder Informationen.
  • Nachdeckungsrisiko: Bei einzelnen Arten von Derivaten muss der Anleger eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Sollte sich der Wert des Derivats für den Anleger negativ entwickeln, muss eine zusätzliche Sicherheitsleistung geliefert werden. Sollte der Anleger keine weiteren Sicherheiten leisten können, wird das Derivat glattgestellt. Dadurch wird der Verlust aus dem Derivat realisiert.
  • Auslieferungsrisiko beim Abschluss des Derivats, falls eine physische Lieferung vereinbart wurde. Unter Umständen kann es sehr teuer oder gar unmöglich werden, den zu liefernden Rohstoff zu beschaffen.

Rendite durch Wertsteigerung von Immobilien

Immobilien können eine moderate, aber stetige Rendite durch Wertsteigerung des Objekts bieten. Sie können somit eine gute Investition über einen längeren Zeithorizont sein. Unterschieden wird zwischen direkten und indirekten Investitionen. Möglich wäre der direkte Kauf einer Immobilie in der Schweiz oder im Ausland, was allerdings mit einem hohen Kapitalaufwand verbunden ist.

Kaufen Sie dagegen Aktien von Immobilienunternehmen oder Anteile an Immobilienfonds, können Sie mit weniger finanziellen Mitteln investieren. Zudem reduzieren Sie das Klumpenrisiko, das beim Kauf einer einzelnen Immobilie auftreten würde. Kaufen Sie dagegen Aktien von Immobilienunternehmen oder Anteile an Immobilienfonds, können Sie mit weniger finanziellen Mitteln investieren. Zudem reduzieren Sie das Klumpenrisiko, welches beim Kauf einer einzelnen Immobilie auftreten würde.

So investieren Sie indirekt in Immobilien 

Kaufen Sie Aktien von Unternehmen aus dem Immobiliensektor, können Sie von den Chancen am Immobilienmarkt profitieren. Natürlich spielt auch das unternehmerische Risiko eine Rolle bei der Auswahl eines Wertpapiers.

Mehr zu Aktien

Statt Aktien können Sie auch Anteile an Fonds kaufen. Diese investieren entweder direkt in Immobilien oder/und in Aktien von Immobilienunternehmen. Sie haben den Vorteil, dass das Investment breiter gestreut wird. Allerdings sind manche Immobilienfonds wenig liquid.

Mehr zu Fonds

Auch über Derivate, zum Beispiel verbriefte Hypotheken oder Index-Futures, können Sie indirekt an Immobilien partizipieren. Die Chancen und Risiken sind speziell zu beachten, da die Investitionen nicht dem traditionellen Muster folgen und nicht mit anderen Finanzderivaten vergleichbar sind.

Mehr zu strukturierten Produkten

Mögliche Risiken von Immobilien

Marktrisiko (Zinsänderungsrisiko)

Der Anleger trägt das Risiko, dass Änderungen des Zinsniveaus den Wert der Immobilie negativ beeinflussen. Anlagen in Immobilien reagieren umgekehrt auf Zinsänderungen. Bei sinkenden Zinsen sind Hypothekenkredite günstiger, das heisst, der Anleger kann höhere Erträge erwirtschaften. Steigende Zinsen reduzieren dagegen die Erträge und können damit negative Auswirkungen auf den Immobilienwert haben. Falls die Immobilie im Zusammenhang mit einem Immobilienfonds steht, wäre auch dieser davon betroffen.

Liquiditätsrisiko

Mit indirekten Immobilienanlagen, wie zum Beispiel Fonds oder Beteiligungen, investiert der Anleger in Immobilien. Die Kauf- bzw. Verkaufstransaktionen von Immobilien brauchen Zeit bis zum Abschluss, meist zwei bis drei Monate, eventuell auch länger. Auf der anderen Seite resultiert für den Anleger ein Liquiditätsrisiko aus der eingeschränkten Handelbarkeit der erworbenen indirekten Immobilienanlage, wie beispielsweise Fondsanteile oder Beteiligungen.

Fremdwährungsrisiko

Der Anleger kann bei einer indirekten Immobilienanlage einem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt sein, wenn dem Finanzinstrument zugrunde liegende Basiswerte in einer anderen Währung als der des Instruments gehandelt werden oder das Finanzinstrument in einer anderen Währung als der Heimatwährung des Anlegers notiert.

Weitere Risiken
  • Zyklisches Risiko: Immobilienmärkte sind von Konjunkturzyklen abhängig und können innerhalb eines Zyklus starken Fluktuationen unterliegen. Der Investitions- und Desinvestitionszeitpunkt muss daher gut überlegt sein.
  • Miet- und lokales Marktrisiko: Potenzielle Mieteinnahmen hängen von der lokalen Angebots- und Nachfragesituation ab. Ein Überangebot an Immobilien kann sich negativ auf die Mieteinnahmen der Immobilienanlagen auswirke.
  • Umweltrisiken und damit verbundene Folgekosten aufgrund von Sanierungen
  • Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen

Börsenunabhängig in Private Equity investieren

Neben den börsenkotierten Konzernen gibt es sowohl in der Schweiz als auch global unzählige privat gehaltene Unternehmen. Auch sie benötigen Kapital. Falls Sie als Privatanleger an diesen Firmen und deren wirtschaftlichen Erfolgen partizipieren möchten, können Sie dies durch eine Beteiligung an einem entsprechenden Fonds tun.

Direkte Investitionen in Private Equity sind bei der Credit Suisse nicht möglich. Denn anders als bei traditionellen Fonds nehmen die Private-Equity-Manager oft Einfluss als Investoren sowie Eigentümer und bestimmen die Strategie des Unternehmens mit. Wie stark dies geschieht und wie lange sie in einer Firma investiert bleiben, hängt von der Strategie des Private-Equity-Fonds und vom Zeitpunkt der Beteiligung ab.

Typische Situationen, in denen private Firmen Kapital von aussen benötigen, sind beispielsweise Start-ups mit besonders hohem Wachstumspotenzial, Firmen, die für den nächsten Wachstumsschritt Fremdkapital benötigen oder Übernahmen zur strategischen Neuausrichtung einer Gesellschaft.

Private-Equity-Anlagen bedürfen eines langen Anlagehorizonts und eines Spezial-wissens seitens der Fondsmanager. Weil die Unternehmen nicht an der Börse kotiert sind, ist ein Verkauf der Beteiligung nicht ohne Weiteres möglich.

Mögliche Risiken von Private Equity

Potenzieller Verlust

Bei negativer Entwicklung der Zielunternehmen, die Private-Equity-Fonds in ihrem Portfolio halten, kann es zu einer teilweisen oder im schlimmsten Fall vollständigen Abschreibung der Beteiligungen kommen. Damit kann der Anleger einen Teil- oder im ungünstigsten Fall einen Totalverlust seines Fondsanteils erleiden.

Liquiditätsrisiko

Private-Equity-Fonds investieren oft in illiquide Beteiligungen. Die Auflösung einzelner Positionen kann im Einzelfall gar nicht oder nur unter Inkaufnahme hoher Verluste möglich sein. Auch resultiert für den Anleger ein Liquiditätsrisiko aus der einge­schränkten Handelbarkeit des erworbenen Fondsanteils. Die Veräusserbarkeit der Fondsanteile kann auch durch die Fondsbestimmungen ausgeschlossen sein.

Fremdwährungsrisiko

Für Anleger kann ein Fremdwährungsrisiko bestehen, wenn zugrunde liegende Beteiligungen in einer anderen Währung als der des Private-Equity-Fonds ausgewiesen werden oder der Private-Equity-Fonds in einer anderen Währung als der Heimatwährung des Anlegers aufgelegt ist.

Weitere Risiken
  • Geringer Anlegerschutz und geringe Regulierung.
  • Abhängigkeit vom Fondsmanagement: Die Private-Equity-Fondsmanager verfügen über grössere Freiheiten bei ihren Anlageentscheidungen als Manager traditioneller Anlagefonds.
  • Keine tägliche Bewertung: Die Bewertung basiert auf Schätzungen sowie Vergleichswerten und kann in hohem Mass subjektiv begründet sein.

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