Hypotheken Hypothek erhöhen

Hypothek erhöhen

Hypothek erhöhen – die Finanzierungslösung für Renovation oder Umbau

Renovation, Umbau oder Erweiterung von Wohnraum stehen für die meisten Eigenheimbesitzer irgendwann einmal auf der Agenda. Mit der Aufstockung beziehungsweise mit der Erhöhung einer bereits bestehenden Hypothek ist die Finanzierung dieser Vorhaben einfach. Entscheidend für die richtige Auswahl der Finanzierung sind die Art des Vorhabens und die Gesamtkosten.

Investition in Liegenschaft flexibel finanzieren

Je nach Umfang des Renovations- oder Umbauvorhabens bestehen unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten. Kleinere Renovationen können je nach Belehnung mit der Erhöhung einer bestehenden Hypothek finanziert werden.
Für grössere Bauvorhaben oder Umbauten – etwa eine Fassadensanierung – kann auch ein Baukredit gesprochen werden. Ein Baukredit kann während der Bauphase in Teilschritten (Teil-Konsoliderung) oder am Ende in gültige Hypothekarprodukte umgewandelt werden (Konsolidierung). In der Regel wird der bestehende Grundpfand-Rahmenvertrag um den benötigten Aufstockungsbetrag erhöht.

Wertermittlung der Immobilie liefert Basis für Hypothekarerhöhung

Vor der Erhöhung oder Neuvergabe eines Hypothekarkredits für Renovationen oder Umbauten wird ermittelt, um welchen Betrag eine bereits bestehende Hypothekarschuld noch aufgestockt werden kann. Dafür wird zuerst der Wert der Liegenschaft nach der Renovation oder dem Umbau geschätzt. Diese Schätzung zeigt, welchen Wertzuwachs die Immobilie durch das geplante Bauvorhaben erfährt. Daraus ergibt sich die mögliche Erhöhung der Hypothekarschuld. Zusammen mit der bereits bestehenden Hypothekarschuld darf die übliche Belehnungsgrenze für Immobilien nicht überschritten werden.

Genau wie bei der Kalkulation zur Erstvergabe einer Hypothek erfolgt anschliessend eine Tragbarkeitsprüfung der neuen Gesamthypothek. Mit der Tragbarkeitsprüfung wird festgestellt, ob Sie den Zinszahlungen und Amortisationen nach der Erhöhung unter den gültigen Bedingungen nachkommen können. Dabei gilt die Faustregel, dass Ihre kalkulatorischen Wohnkosten (Zinszahlungen, Amortisationen sowie Unterhalts- und Nebenkosten) nicht mehr als ein Drittel Ihres Bruttoeinkommens ausmachen sollten.

Steuerlich sind nicht alle Baumassnahmen gleich

Bei Renovations- und Umbauvorhaben an bestehenden Immobilien gibt es zudem steuerrechtliche Unterschiede. Für die steuerliche Behandlung des Vorhabens ist entscheidend, ob es sich um eine werterhaltende oder wertvermehrende Renovation der Immobilie handelt.

 

Werterhaltende Arbeiten bewahren den Zustand einer Liegenschaft. Sie gelten bei der Einkommenssteuer als abzugsfähige Unterhaltskosten. Wertvermehrende Baumassnahmen erhöhen dagegen den Immobilienwert und können von den Steuern nicht abgezogen werden. Ausnahme sind Investitionen, die von manchen Kantonen subventioniert werden, beispielsweise energetische bauliche Veränderungen. Nicht zuletzt erhöht sich mit der Wertsteigerung der Immobilie auch der Eigenmietwert.

 

Renovation, Umbau oder Erweiterung einer Immobilie sind komplexe Vorhaben, die einen überlegten Mitteleinsatz erfordern. Eine durchdachte Planung und kompetente Beratung bei der Erhöhung bestehender Hypothekarverpflichtungen sparen Ihnen Zeit und Geld.