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Philanthropie in der Praxis. Drei Beispiele.

Wer in einen guten Zweck investieren möchte, dem stehen viele Türen offen. Die Dachstiftungen der Credit Suisse offerieren ein breites Netzwerk gemeinnütziger Institutionen. Was Spenden bewirken können, zeigen drei Beispiele.

Stiftungen in der Schweiz fördern philanthropisches Engagement

Die Förderung sozialer, ökologischer, kultureller und wissenschaftlicher Projekte ist ohne Zweifel eine sinnvolle Investition des eigenen Vermögens. Auch Kunden der Credit Suisse sind im Bereich Philanthropie aktiv. Sie nutzen die Vorteile der Credit Suisse Dachstiftungen ACCENTUS, SYMPHASIS und EMPIRIS. Diese errichten und verwalten Unterstiftungen sowie Fonds und entlasten die Stiftungsgründer bei zentralen administrativen Aufgaben. Zusätzlich übernehmen die Dachstiftungen die Suche nach möglichen sozialen Projekten und leiten deren Kontrolle, sodass die Stifterinnen und Stifter sich gänzlich auf die Auswahl der karitativen Vorhaben fokussieren können. Die diversen Projekte der Stiftungen ermöglichen so weltweit ein philanthropisches Engagement.

Drei Beispiele, wie die gemeinnützigen Stiftungen wohltätige Projekte global umsetzen:

rollaid ermöglicht Gehbehinderten in Äthiopien mehr Mobilität 

Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist etwa ein Prozent der Weltbevöl­kerung auf einen Rollstuhl angewiesen. In den wirtschaftlich schwachen afrikanischen Staaten sind Hilfsmittel für Menschen mit körperlichen Behinderungen jedoch ein seltenes und kostbares Gut. Hier kann die Schweiz Abhilfe leisten. Denn gebrauchtes Material wird hierzulande häufig entsorgt oder ungenutzt gelagert; so auch gebrauchte Rollstühle.

Der Fonds «Esperanza» der Stiftung SYMPHASIS unterstützt das Projekt von rollaid. Der Verein hat in Interlaken eine Rollstuhlwerkstatt eingerichtet, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die berufliche und soziale Integration erleichtert. Die Mitarbei­tenden übernehmen in der Werkstatt die Reparatur und Wiederaufbereitung von Occasions-Rollstühlen, um diese an Menschen mit einer Gehbehinderung in Afrika abzugeben. In Äthiopien werden die Rollstühle aus der Schweiz umgebaut und ange­passt. Dank rollaid und ihrem Partner ist dort mittlerweile ein ganzes Zentrum für Menschen mit Behinderungen entstanden, wo auch Sport und Spass ihren Platz haben: Rollstuhl-Basketball ist derzeit sehr angesagt.

SYMPHASIS verhilft Menschen zu mehr Mobilität

Ein wiederhergerichteter Rollstuhl aus der Schweiz bringt einem Jungen mit Gehbehinderung in Äthiopien grosse Freude.

Quelle: Bernhard Wissler, rollaid

Mit b-rayZ Brustkrebs effektiver diagnostizieren

Durch Brustkrebs sterben jährlich mehr als eine halbe Million Frauen. Eine neue Software verspricht Hilfe bei der Erkennung von Abweichungen. Cristina Rossi, Alexander Ciritsis und Andreas Boss sind Radiologen, Datenwissenschaftler und Mediziner am Universitätsspital Zürich. Sie nutzen künstliche Intelligenz, um Abnormitäten im Brustgewebe einfacher und kostengünstiger zu erkennen.

Das AI-Programm b-rayZ wird vom Fonds «Angel» der Stiftung SYMPHASIS unter­stützt. Es liest Mammografien, zeigt an, wann ein erstes Röntgenbild durch einen Ultraschallscan ergänzt werden sollte und ob die Bildqualität den internationalen Standards entspricht. Die Software soll keinesfalls Ärzte ersetzen, erreicht aber ähnliche Leistungen und kann Mediziner bei der Erkennung und Diagnose von Krebs unterstützen. Dies erspart den Patientinnen unnötige Wartezeiten und zusätzliche Termine im Spital.

Schweizer Stiftung SYMPHASIS unterstützt das wissenschaftliche Projekt b-rayZ

Die Gründer von b-rayZ: Andreas Boss, Cristina Rossi und Alexander Ciritsis

Quelle: University Hospital Zurich Foundation

Fonds der Stiftung ACCENTUS fördert Sensibilisierung für den Bödmerenwald

Zuhinterst im Muotatal finden Naturfreunde einen der urtümlichsten Wälder der Alpen: Der Bödmerenwald erstreckt sich über eine Fläche von rund 550 Hektaren auf einer von Gräben und Brüchen durchfurchten Karstlandschaft. Viele der säulenartigen Fichten sind 500 Jahre alt. Manche Bäume müssen im dichten Wald jahrzehntelang im Schatten warten, bis sie endlich in die Höhe wachsen können. Einzigartig ist das Engelshaar: eine besonders seltene Flechte, die ausserhalb des Bödmerenwalds kaum noch zu finden ist.

Der Fonds «Liselotte und Hans Schellenberg-Schwegler» der Stiftung ACCENTUS förderte exklusiv den Bau eines Pavillons und Themenwegs zum Bödmerenwald. Der Urwaldpavillon befindet sich bei der Alpwirtschaft «Unter Roggenloch» an der Strasse zum Pragelpass. Die dortige Ausstellung bietet das ideale Rüstzeug für eine Wande­rung auf dem Themenweg «Urwaldspur». Der Weg ermöglicht es Besuchern, die Phänomene dieses Lebensraums zu entdecken, und erweitert damit das Wissen der Naturfreunde über diese einmalige Gebirgswelt und vergrössert die Wertschätzung für die Schönheit dieser Landschaft.

Stiftungen fördern sowohl Mensch wie in diesem Falle auch Natur

Der Urwaldpavillon ist Ausgangspunkt für eine Wanderung auf der Urwaldspur durch den Bödmerenwald. Der Urwaldpavillon beim Bödmerenwald wurde durch ACCENTUS realisiert.

Die Dachstiftungen der Credit Suisse ermöglichen vielfältige Engagements

Investments im Bereich Philanthropie bieten noch viel mehr. Die gemeinnützigen Dach­stiftungen der Credit Suisse engagieren sich auf vielfältige Weise: für Mensch und Tier, Umwelt und Wissenschaft, Bildung und Gesundheit sowie Kultur und Breitensport. Die Stifterinnen und Stifter der Unterstiftungen sind frei in der Wahl von Namen und Zweck der eigenen Stiftung. So breit gefächert die Stiftungszwecke sind, so mannigfaltig sind auch die Möglichkeiten für Anleger, sich mit Investments in der passenden Stiftung philanthropisch zu engagieren.