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Die Credit Suisse erzielt einen Grundsatzvergleich mit dem US-Justizministerium im Zusammenhang mit ihrem ehemaligen «Residential Mortgage-backed Securities»-Geschäft

Die Credit Suisse hat heute bekannt gegeben, dass sie einen Grundsatzvergleich mit dem US-Justizministerium (DoJ) im Zusammenhang mit ihrem ehemaligen «Residential Mortgage-backed Securities»-Geschäft (RMBS-Geschäft) geschlossen hat. Dieses Geschäft bestand bis in das Jahr 2007.

Mit diesem Vergleich würden potenzielle Forderungen aus einer zivilrechtlichen Klageschrift des DoJ gegen die Bank im Zusammenhang mit der Verbriefung und Emission von RMBS erlassen. Die Credit Suisse würde sich im Rahmen des Vergleichs zur Zahlung einer Geldbusse von USD 2,48 Mia. an das DoJ verpflichten. Darüber hinaus würde die Credit Suisse Entschädigungszahlungen an Kunden von insgesamt USD 2,8 Mia. über einen Zeitraum von fünf Jahren nach Abschluss dieses Vergleichs leisten.

Dieser Vergleich wurde vorbehaltlich Verhandlungen zur abschliessenden Dokumentation und Genehmigung durch den Verwaltungsrat der Credit Suisse geschlossen.

Die Credit Suisse wird zusätzlich zu den für diese Angelegenheit bereits gebildeten Rückstellungen eine Belastung vor Steuern von rund USD 2 Mia. vornehmen. Dies wird in unseren Ergebnissen für das vierte Quartal 2016 entsprechend ausgewiesen.