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Die Credit Suisse veröffentlicht Ergebnisse für das dritte Quartal 2015

Im dritten Quartal 2015 setzten sich die positiven Trends aus dem zweiten Quartal 2015 fort, insbesondere die Erfolge in Asien und im Aktiengeschäft sowie die starken Netto-Neugeldzuflüsse. Jedoch hielten auch die negativen Trends an, sodass die Ergebnisse von schwierigen Marktbedingungen und einer geringen Kundenaktivität beeinträchtigt wurden, hauptsächlich im Anleihenverkauf und -handel.
  • Ausgewiesener Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 861 Mio.
  • Ausgewiesener Reingewinn von CHF 779 Mio.
  • Sowohl im Private Banking & Wealth Management als auch im Investment Banking wurden die Ergebnisse durch eine geringe Kundenaktivität und ungünstige Marktbedingungen beeinträchtigt
  • Anhaltend starke Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 16.4 Mia.
  • Erhebliche Fortschritte bei der Reduktion der Risiken im Investment Banking: Zielsetzung für das Jahresende wurden vorzeitig erreicht

Tidjane Thiam, Chief Executive Officer, sagte: «Im dritten Quartal 2015 zogen schwierige Marktbedingungen eine geringe Kundenaktivität in unseren beiden Divisionen Investment Banking und Private Banking & Wealth Management nach sich. Dies führte zu geringeren Gewinnen, was sich besonders deutlich an unserem Ergebnis im Anleihenverkauf und -handel zeigt. Die Kapitalzuordnung an das Investment Banking wurde weiter reduziert. Das Leverage Exposure belief sich per Ende des dritten Quartals 2015 auf USD 615,4 Mia., womit das im Februar 2015 gesetzte Ziel für das Jahresende erreicht wurde. In der Division Private Banking & Wealth Management erzielten wir gute Fortschritte und verzeichneten über alle Regionen hinweg starke Netto-Neugeldzuflüsse. Angesichts des Marktumfelds, in dem Privatanleger in Bezug auf ihre Anlagen tendenziell vorsichtig sind, ist dies eine erfreuliche Nachricht. Die Mandatsdurchdringung stieg weiter an. Der Anstieg unseres Share of Wallet im Beratungsgeschäft unseres Investment Banking gegenüber dem Vorquartal und das im Bereich Corporate & Institutional Clients erzielte Ertragswachstum zeugen von den sehr guten Beziehungen der Credit Suisse zu Firmenkunden und Unternehmern.»

Zum Ausblick sagte er: «Die negativen Auswirkungen der schwierigen Marktbedingungen im dritten Quartal 2015 auf die Emissions- und Handelsaktivitäten im Kundengeschäft hielten im Oktober bislang an. Diese standen dem soliden Ergebnis unseres Asiengeschäfts und dem anhaltend gestiegenen Zinserfolg gegenüber. In den kommenden Monaten werden wir uns auf die Umsetzung unserer Strategie konzentrieren, die wir heute bekannt gegeben haben. Unsere Ergebnisse im dritten Quartal verstärken die Notwendigkeit einer Restrukturierung der Bank mit dem Ziel, die Volatilität unserer Erträge zu mildern und die Tätigkeit unseres Investment Banking besser auf die Bedürfnisse der Kunden unserer Division Private Banking & Wealth Management auszurichten. Durch die Implementierung der Strategie und der Organisationsstruktur, die wir heute bekannt gegeben haben, wollen wir weiterhin ein langfristiges, profitables und kapitalgenerierendes Wachstum erreichen.»

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