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Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) führt einen 1e-Sparplan für Versicherte ein

1e-Sparpläne bieten grössere Autonomie und Flexibilität in der beruflichen Vorsorge

Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) hat heute die Einführung eines 1e-Sparplans bekannt gegeben. Dieser bietet Versicherten mit Einkommen über CHF 127‘980 ab Januar 2020 die Möglichkeit, die Anlagestrategie ihres überobligatorischen Vorsorgevermögens aktiv mitzubestimmen. 

Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) entspricht mit der Einführung des 1e-Kapitalsparens dem Bedürfnis nach mehr Flexibilität und Individualisierung in der Vorsorge. Dieser Sparplan ermöglicht Versicherten, die Anlagestrategie im überobligatorischen Bereich selber zu wählen – abgestimmt auf das persönliche Risikoprofil. Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) bietet ihren Versicherten künftig die Wahl zwischen sechs Anlagestrategien mit unterschiedlicher Aktienquote, die je nach Strategie zwischen 0 und 75 Prozent beträgt. Versicherte können damit ihr überobligatorisches Vorsorgeguthaben entsprechend ihrer Risikofähigkeit und Risikobereitschaft investieren. Die Einführung des 1e-Kapitalsparens erfolgt auf den 1. Januar 2020. Die von den Versicherten initial gewählte Anlagestrategie lässt sich jederzeit und ohne Folgekosten anpassen.

Mit der im 2017 angepassten BVV2-Verordnung können Pensionskassen im Rahmen von 1e-Plänen ihren Versicherten eine Auswahl zwischen mehreren Anlagestrategien bieten, wobei Versicherte bei Austritt oder Pensionierung den effektiven Wert ihres Vorsorgeguthabens erhalten; Sie nehmen die durch die Anlagestrategie erzielten Gewinne mit, tragen bei einer ungünstigen Marktentwicklung aber auch das Anlagerisiko. Die 1e-Sparpläne betreffen ausschliesslich Lohnbestandteile über CHF 127‘980 (4,5-fache maximale AHV-Altersrente). Für Lohnbestandteile darunter wird das Pensionskassenvermögen für alle Versicherten in einer einheitlichen Strategie angelegt, wobei die Versicherten über die durch die Pensionskasse festgelegte Verzinsung am Anlageergebnis beteiligt sind.

Martin Wagner, Geschäftsführer der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz): «Die Einführung von 1e-Sparplänen ist ein wichtiger Schritt hin zu einem flexibleren System in der beruflichen Vorsorge. Sie geben Versicherten die Möglichkeit, die eigene Vorsorge deutlich stärker als bisher mitzubestimmen und entsprechend des jeweiligen Risikoprofils aktiv mitzugestalten.» 

 

1e-Kapitalsparen bei der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) im Überblick 

  • Betrifft Versicherte mit Lohnbestandteilen über CHF 127‘980 (AHV-Lohn)
  • Auszahlung der Altersleistungen erfolgt ausschliesslich in Kapitalform (keine Altersrente)
  • Individuelle Wahl zwischen sechs Anlagestrategien: Entsprechend dem Risikoprofil bzw. der gewählten Strategie werden unterschiedliche Anlagegefässe mit Aktienquoten von 0% bis 75% angeboten
  • Durch die Wahl zwischen verschiedenen Anlagestrategien können Versicherte von potentiell höheren Renditen profitieren, tragen aber das Anlagerisiko vollständig selber: Bei Austritt aus der Pensionskasse oder Pensionierung nehmen Versicherte die durch die Anlagestrategie erzielten Gewinne mit, tragen aber bei einer ungünstigen Marktentwicklung auch die Verluste
  • Es gibt eine einmalige Option, das gesamte Guthaben im aktuellen Kapitalsparen ins neue 1e-Kapitalsparen oder ins Rentensparen zu transferieren. Ab Januar 2020 werden Sparbeiträge dem neuen 1e-Kapitalsparen gutgeschrieben.