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Credit Suisse Group gibt Ergebnisse für das zweite Quartal 2015 bekannt

Verbessertes Ergebnis im Private Banking & Wealth Management mit weiteren Fortschritten bei der Reduktion der Risiken im Investment Banking

  • Ausgewiesener Reingewinn von CHF 1,1 Mia. bleibt gegenüber dem Vorquartal stabil und steigt um 17% gegenüber dem Vorjahresquartal, auf konsistenter Basis 1
  • Sehr gute Resultate in der Region Asien-Pazifik in beiden Divisionen
  • Steigerung des Zinserfolgs, Verbesserung der Margen und Zunahme der Kundenaktivität in der Division Private Banking & Wealth Management; Netto-Neugelder von CHF 14,2 Mia.
  • Erträge der Division Investment Banking mit verbessertem Beitrag des Aktien- und Beratungsgeschäfts, dem ein schwächeres Anleihengeschäft gegenüberstand; höhere Ausgaben sind in erster Linie auf Investitionen in die regulatorische, Risiko- und Compliance- Infrastruktur zurückzuführen
  • Weitere erhebliche Fortschritte bei der Reduktion der Risiken im Investment Banking; auf Kurs in Bezug auf Zielsetzungen

Tidjane Thiam, Chief Executive Officer, kommentierte: «Die Credit Suisse wies im zweiten Quartal 2015 ein verbessertes Ergebnis aus. Die Region Asien-Pazifik verzeichnete sehr gute Resultate. Dort führte die effektive Zusammenarbeit und Abstimmung der Bereiche Private Banking und Investment Banking zu einem ausgezeichneten Gewinnwachstum. Insgesamt erzielte der Bereich Wealth Management ein verbessertes Ergebnis mit einer hohen Rendite auf dem regulatorischen Kapital, da sich eine Reihe von Initiativen, insbesondere in der Region Asien-Pazifik und in der Schweiz, auszuzahlen beginnen. Im Berichtsquartal führten wir in der Schweiz unser neues Beratungsangebot Credit Suisse Invest ein, nachdem wir im ersten Quartal 2015 unsere digitale Private-Banking-Plattform in der Region Asien-Pazifik lanciert hatten. Im Investment Banking verzeichneten wir trotz eines verbesserten Beitrags des Aktien- und Beratungsgeschäfts rückläufige Erträge, die auf einen Anstieg der Kosten zurückzuführen waren. Das Leverage Exposure im Investment Banking haben wir im Berichtsquartal reduziert und müssen die Reduktion weiter vorantreiben.»

Er fügte hinzu: «Das Management-Team und ich befinden uns zurzeit im Prozess einer tiefgreifenden strategischen Überprüfung, um die Bank optimal weiterentwickeln zu können. Noch vor Jahresende werden wir eine Strategie und ein Geschäftsmodell festlegen, die auf profitables und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet sind. Dadurch soll sichergestellt werden, dass unsere Ergebnisse weniger volatil sind und sich das festgelegte Geschäftsportfolio auch in einem sehr herausfordernden Umfeld als widerstandsfähig erweist. Die neue Strategie wird den im zweiten Quartal sichtbar gewordenen Herausforderungen begegnen. Wir prüfen auch eine Optimierung unseres Geschäftsportfolios, um die Kapitalintensität zu verringern, Überschusskapital zu generieren und die Rendite für unsere Aktionäre über die Marktzyklen hinweg zu maximieren.»

David Mathers, Chief Financial Officer, sagte: «Die Credit Suisse erzielte im Berichtsquartal einen verbesserten Vorsteuergewinn von CHF 1’646 Mio. In der Region Asien-Pazifik erzielten beide Divisionen ein starkes Wachstum. Im Bereich Wealth Management Clients verzeichneten wir Netto-Neugelder von CHF 9,0 Mia. und einen Anstieg des Vorsteuergewinns um 18% dank des verbesserten Zinserfolgs und einer höheren Kundenaktivität.»

1 Das heisst ohne Berücksichtigung der Kosten für die US-Steuerangelegenheit im zweiten Quartal 2014.

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