Charlotte

Titel: Analyst
Geschäftsbereich: Private Fund Group
Standort: New York
Bei der Credit Suisse seit: Juli 2014

Ich habe Wirtschaft mit Nebenfach Hispanistik an der Columbia University studiert. Nachdem ich den Herbst meines dritten Studienjahres in Argentinien verbracht hatte, begann ich, mich nach einem Internship im Finanzbereich umzusehen. Schliesslich entschied ich mich zur Teilnahme am Sales-and-Trading-Programm der Credit Suisse, da mir die Programmstruktur und die Mitarbeitenden, die ich im Laufe meines Vorstellungsprozesses kennengelernt hatte, gefielen. Im Rahmen meines Internship arbeitete ich im gesamten Fixed-Income-Bereich und lernte so alle Produkte kennen.

Am Ende meines Internships wurde mir eine Vollzeitstelle im Desk Capital Markets Leveraged Finance angeboten, der Teil von Global Credit Products ist. Das war zwar ein grossartiger Ausgangspunkt für die Arbeit in der Banken- und Finanzwelt. Nach anderthalb Jahren fühlte ich mich jedoch bereit für eine Veränderung. Also wandte ich mich an unser Team für interne Mobilität und innerhalb kürzester Zeit hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei der Private Fund Group, bei der ich heute arbeite.

Die Private Fund Group ist ein globaler Private-Equity-Berater, der sich auf den Verkauf von Private-Equity-Anteilen, sowohl auf primärer als auch auf sekundärer Basis, konzentriert. Meine Arbeitstage hängen davon ab, wo wir uns im Lebenszyklus eines Deals befinden. Eine Option könnte sein, dass ich Pitch-Unterlagen zur Gewinnung neuer Aufträge erstelle. Vielleicht arbeite ich aber auch an Marketingmaterialien während der Vorbereitung einer neuen Transaktion oder beantworte Due-Diligence-Fragen von potenziellen Anlegern zu einem aktuellen Deal.


Die Schulungen, die man als Praktikant und neuer Vollzeitmitarbeiter bei Arbeitsantritt erhält, sind äussert umfangreich, echte Lernerfahrungen macht man jedoch erst, wenn man im Team arbeitet, Fragen stellt und sich den Problemen und Herausforderungen im praktischen Alltag stellt. Ausserdem lernt man von seinen Mentoren. Praktikanten oder Analysten im ersten Jahr werden mit Mentoren sowohl auf unteren als auch höheren Ebenen zusammengebracht. Während diese mir Erkenntnisse zum grossen Ganzen vermittelten, waren jene hilfreich, wenn es um die Beantwortung von alltäglichen Fragen ging. Da meine Mentoren nicht zu meinem direkten Team gehören, konnte ich Netzwerke über verschiedene Teile der Bank hinweg aufbauen und lernte dadurch verschiedene Perspektiven kennen. Mittlerweile bin ich selbst Mentorin für neue Praktikanten im Summer-Analysts-Programm. Es ist schön, zu wissen, dass ich ihre Karriere beeinflussen kann.

In meiner Freizeit erkunde ich liebend gerne New York. Ich probiere immer neue Restaurants aus, sehe mir neue Ausstellungen in Museen an oder laufe im Central Park. Im Sommer versuche ich an den Wochenenden aus der Stadt herauszukommen und an den Strand zu fahren. Im Winter gehe ich am liebsten Skifahren. Bei uns gibt es den sogenannten Block Leave. Das ist ein Zeitraum, in dem man sich frei nimmt und keinerlei Arbeit erledigt. Keine E-Mails. Keine Telefonanrufe. Ich nutze diese Zeit, um neue Reiseziele zu entdecken und wirklich abzuschalten.