PSD2

Was ist PSD2?

PSD1 schuf 2007 den Binnenzahlungsmarkt. Schnell erschienen neue Akteure (Initiatoren und Aggregatoren) und neue Technologien, die aktualisiert werden mussten: PSD2 wurde 2015 eingeführt.

PSD2 passt den Zahlungsmarkt an neue Entwicklungen an und stärkt die Sicherheit durch neue Regeln wie eine starke Kundenauthentifizierung.

Seit dem 14. September 2019 wurden im Rahmen von PSD2 schrittweise neue Regeln für eine starke Kundenauthentifizierung und gemeinsame offene und sichere Kommunikationsstandards implementiert.

Was ist eine starke Authentifizierung?

Die Authentifizierung wird als stark angesehen, wenn zwei der folgenden drei Elemente kombiniert werden:

- ein Element, das nur Sie kennen (ein Passwort, ein Geheimcode usw.)
- ein Artikel, den nur Sie haben (Ihr Mobiltelefon über Ihre Bankanwendung, eine Bankkarte usw.)
- eine biometrische Eigenschaft (Ihr Fingerabdruck, Spracherkennung usw.)

In drei Fällen gilt eine starke Authentifizierung:

- Zugang zum Kundenbereich;
- Onlinebezahlung;
- Alle Online-Aktionen, bei denen ein Betrugsrisiko besteht (z. B. eine Adressänderung).

Was ändert sich konkret?

Bei all Ihren Online-Transaktionen wird sich eine starke Authentifizierung allmählich verbreiten. Es besteht darin, Ihre Verbindungen und Ihre Transaktionen mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung zu sichern, die die auf Mobilgeräten empfangenen SMS ersetzt. Diese Verstärkung ändert nichts an Ihrer Erfahrung, die flüssig und nicht einschränkend bleibt.