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Wir messen den Fortschrittswillen der Schweiz

Das erstmals durchgeführte Credit Suisse Fortschrittsbarometer misst anhand einer neuen Methode, was Menschen in der Schweiz über Fortschritt in den Bereichen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft denken.

Die repräsentative Studie gibt Einblick, wo und wie Schweizer und Schweizerinnen Veränderungen begrüssen.

Somit zeigt das Fortschrittsbarometer, in welchen Themen die Schweiz bereits als progressiv gilt und wo das «Rad des Fortschritts» noch mehr drehen soll.

So will die Schweizer Stimmbevölkerung etwa Gleichberechtigungs- und Bildungsthemen vorantreiben, auch wenn die Schweiz in diesen Bereichen bereits sehr fortschrittlich ist.

Fortschritt darf jedoch auf keinen Fall die Schweizer Grundwerte in Frage stellen. Visionäre Infrastruktur-Projekte finden breite Unterstützung, sofern sie auch politische und wirtschaftliche Probleme zu lösen versprechen.

Was Fortschritt heutzutage bedeutet

Anhand der Studie identifizierten wir sieben Aspekte, die die Schweizer Stimmbevölkerung besonders mit Fortschritt verbindet.

  1. Gegen Stau und volle Züge: Die Idee, den Verkehr in den Untergrund zu verlagern, scheint einer der Hauptpunkte zu sein, in denen die befragten Personen Fortschritt sehen wollen. Damit einher geht auch das Bedürfnis, die weitere Verbauung von Kulturland zu stoppen.
  2. Mehr Gleichberechtigung: Im gesellschaftlichen Bereich möchten die Befragten insbesondere bei Lösungen zur Gleichberechtigung zwischen und innerhalb der Geschlechter weiteren Fortschritt erzielen (Gleichberechtigung generell, Kinderbetreuung, Rechte für Homosexuelle).
  3. Mehr freie Medien: Die Entwicklung am stärksten bremsen wollen die Schweizerinnen und Schweizer ebenfalls bei einem gesellschaftsrelevanten Thema: Dem Rückgang unabhängiger Medien in der Schweiz.
  4. Mehr Bildung: Die Befragten möchten, dass noch mehr Steuergelder für die Forschung ausgegeben werden und dem lebenslangen Lernen ein höherer Stellenwert beigemessen wird. Dies wohl auch, weil die Bildungslandschaft ein klassischer Standortfaktor der Schweiz ist.
  5. Wertschöpfung vor Ort: Das Wirtschaftsthema, bei dem Schweizerinnen und Schweizer am stärksten bremsen wollen, ist das Outsourcing – also die Verlegung von Arbeitsplätzen zu Drittfirmen im In- und Ausland – und das Anstellen von ausländischem Fachpersonal.
  6. Mehr Technologie: Weiterer Fortschritt im Bereich Digitalisierung, die uns effizienter macht, aber auch klassische Berufe ersetzt, ist von der Mehrheit gewünscht und auch dem vermehrten Einsatz von Robotern stehen die Befragten nicht besonders kritisch gegenüber.
  7. Realökonomische Fortschrittlichkeit: Anhand von insgesamt 31 realökonomischen Indikatoren gemessen belegt die Schweiz in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik überall den ersten Rang für Fortschrittlichkeit im Vergleich mit 35 anderen Ländern[1].

[1] Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Japan, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, USA, Vereinigtes Königreich, Zypern

Entdecken Sie das Fortschrittsbarometer

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Zügig. Vorwärts. 

Unsere Studie zeigt, dass die Meinungsführenden stärker vorwärts machen wollen als das Elektorat– sowohl über die Bereiche Wirtschaft, Gesellschaft als auch Politik hinweg.

Diese Fortschrittsbereitschaft ist nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Schweiz gemessen an einer Reihe realökonomischer Indikatoren in unserem Index bereits den Spitzenplatz in Sachen Fortschritt belegt, beachtenswert.

Lesen Sie in unserer Studie, was für die Schweizer Fortschritt bedeutet

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