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Wichtige Verträge

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über Verträge, die bei der Gründung eines Unternehmens häufig benötigt werden.

Arbeitsvertrag

Sofern Sie nach Ihrer Unternehmensgründung Mitarbeitende einstellen, benötigen Sie entsprechende Arbeitsverträge. Es lohnt sich auch, für sich selbst (wenn Sie am Anfang alleine sind) einen Arbeitsvertrag zu erstellen; dieser kann im Laufe der Zeit von verschiedenen Amtsstellen verlangt werden (AHV, IV, ALV usw.).

Arbeitsverträge werden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen und regeln die Rechte und Pflichten der einzelnen Parteien, z. B. Lohn, Arbeitspensum, Urlaubsansprüche usw. Zusätzlich können spezielle Bedingungen wie z. B. ein Wechselverbot zur Konkurrenz beschrieben werden (Konkurrenzklausel). Besonders in Branchen, in denen Mitarbeitende wichtige Kundeninformationen erhalten oder Einblick in Geschäftsgeheimnisse haben, empfiehlt es sich, einen klaren und juristisch korrekten Arbeitsvertrag aufzusetzen, der im Konfliktfall vor Gericht standhält.

Aktionärbindungsvertrag

Im Aktionärbindungsvertrag wird das Verhältnis mehrerer Aktionäre untereinander geregelt. Wichtig ist unter anderem die Regelung des Ausstiegs (Exit) eines Aktionärs. Es sollte schon bei der Gründung geregelt werden, wer beim Ausstieg eines Aktionärs dessen Aktien zu welchem Preis erwerben kann, damit diese nicht in «falsche» Hände geraten können. Auch sollte schon bei der Gründung klar festgelegt werden, wie der Unternehmenswert berechnet und somit der Aktienpreis ermittelt werden soll.

Gesellschaftervertrag

Im Gesellschaftervertrag wird das Verhältnis mehrerer Gesellschafter untereinander geregelt. Wichtig ist unter anderem auch bei diesem Vertrag die Regelung des Ausstiegs (Exit) eines Gesellschafters und die Berechnung des Unternehmenswerts bzw. des Wertes der Stammanteile.

AGB

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Vertragsbedingungen, die von Ihren Kunden akzeptiert werden müssen, damit mit Ihnen ein Vertrag eingegangen werden kann. Hiermit legen Sie bereits ein gutes Fundament, um Ihre Ansprüche in einem späteren Streitfall durchsetzen zu können. Bei den AGB müssen diverse Punkte eingehalten werden, damit diese auch wirklich gültig sind.

Geheimhaltungserklärung

Mit einer Geheimhaltungserklärung verpflichtet sich eine Partei, vertrauliche Informationen nicht an dritte Parteien weiterzugeben. Ein solcher Vertrag ist beispielsweise dann wichtig, wenn vertrauliche Firmeninformationen an mögliche Partner oder Kunden weitergegeben werden.

Entscheidend bei Verträgen ist stets, dass diese unter Berücksichtigung der individuellen Umstände erstellt wurden. Standardverträge tun dies oft nicht und sind so zum einen entweder leicht anfechtbar oder bieten nur unzureichenden Rechtsschutz.

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