Globales Engagement IKRK und humanitäre Hilfe

IKRK und humanitäre Hilfe

Die Credit Suisse arbeitet seit vielen Jahren weltweit eng mit den Rotkreuz- und Rothalbmond Gesellschaften zusammen und ist Mitglied der Corporate Support Group des IKRK.

Langfristiges Engagement

2008 wurde die Credit Suisse als erste global tätige Bank Mitglied der Corporate Support Group des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Die langfristig angelegte Partnerschaft ergänzt unsere Beziehungen mit nationalen Rotkreuzgesellschaften, wie etwa dem Schweizerischen Roten Kreuz.

Ein wichtiges Element der Partnerschaft mit dem IKRK ist, neben den finanziellen Beiträgen, die Unterstützung in Form von Fachwissen. Spezialisten aus allen Bereichen der Bank stellen dem IKRK ihr Know-how zur Verfügung, um strategische Projekte voranzutreiben, beispielsweise im Human Resources oder IT Bereich. Solche auf Wissens- und Kompetenzaustausch basierende Einsätze ermöglichen es Mitarbeitenden, ihr Wissen in den Dienst der Partnerorganisation zu stellen und damit einen Beitrag zu leisten.

Auch im Rahmen der Partnerschaften mit den nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond Gesellschaften spielt der persönliche Einsatz unserer Mitarbeitenden eine wichtige Rolle, ob als Teilnehmer bei Blutspendeaktionen wie etwa in Hongkong und Singapur oder als Fundraiser für die Opfer von Katastrophen. In der Schweiz ist die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz besonders eng und vielfältig; die Credit Suisse wirkt mit bei Initiativen für sozial benachteiligte Familien (2x Weihnachten), als Blutspender, als Mitglieder im Fahrer-Pool, bei Redog (Schweizerischer Verein für Such- und Rettungshunde) oder bei "Mitten unter uns", ein Integrationsprojekt für Kinder mit Migrationshintergrund.

Humanitäre Hilfe

Der Katastrophenhilfe-Fonds ist Teil der Credit Suisse Foundation und leistet weltweit Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen. Durch schnelle Hilfe versuchen wir, das Leid der Opfer zu mildern und beim Wiederaufbau zu helfen. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung; ein sofortiger Beitrag an die Hilfsmassnahmen, die Lancierung einer Fundraisingkampagne innerhalb der Bank und, je nach Ausmass, ein Matching der gesammelten Spendengelder.

In den vergangenen Jahren leistete der Fonds durch Spenden an die internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond Gesellschaften sowie an nationale Rotkreuzgesellschaften unter anderem Hilfe für die Opfer von folgenden Katastrophen:

  • Erdbeben in Nepal
  • Erdbeben in Mittelitalien, August 2016
  • Hurrikan Matthew auf Haiti, den Bahamas und in North Carolina, Oktober 2016

Erdbeben in Nepal

Im April 2015 traf ein Erdbeben der Stärke 7,8 Nepal. Es liess Gebäude in der Hauptstadt Kathmandu einstürzen und hinterliess ein Bild der Verwüstung. Das Erdbeben war über weite Teile des Landes und bis nach Pakistan, Tibet und Bangladesch spürbar. Ein Drittel der Bevölkerung war betroffen. Fast 9'000 Menschen wurden getötet, mehr als 22'000 verletzt und beinahe 900'000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

Angesichts dieser Katastrophe führte die Credit Suisse eine Spendenaktion durch, deren Erlöse komplett Habitat for Humanity zugutekamen. Zudem verdoppelte die Bank den Betrag, den die Mitarbeitenden gespendet hatten. So konnte die Credit Suisse mit den grosszügigen Spenden der Mitarbeitenden weltweit und der Unternehmensspende der Bank einen Beitrag zu den Hilfsmassnahmen für die Opfer des Erdbebens in Nepal leisten. Mithilfe der Spenden verteilte Habitat for Humanity Materialien für den Bau von Notunterkünften, liess Einschätzungen der Gebäudeschäden durchführen, baute Übergangsbehausungen und begann mit dem Bau neuer Häuser.

Erdbeben in Mittelitalien

Im August 2016 wurde der Apennin in Mittelitalien von einem Erdbeben der Stärke 6,2 heimgesucht, das die Dörfer Amatrice, Accumoli und Pescara del Tronto zerstörte. 293 Menschenleben waren zu beklagen. Dieser Katastrophe ging in den letzten Jahren eine ganze Reihe schwerer Erdbeben in Italien voraus. Das Land befindet sich oberhalb der Grenze, an der zwei Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Bauwerke jeglicher Art sind daher besonderen Risiken ausgesetzt.

Um den Opfern zu helfen, sicherte der Katastrophenhilfe-Fonds der Credit Suisse Foundation der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die das Italienische Rote Kreuz im Bedarfsfall unterstützt, eine Sofortspende zu. Zudem erging an unsere Mitarbeitenden in Italien die Bitte, direkt an das Italienische Rote Kreuz zu spenden, der auch nachgekommen wurde.

Hurrikan Matthew

Hurrikan Matthew war der stärkste Sturm der Hurrikansaison 2016 im Atlantik. Er verwüstete weite Teile Haitis und verwandelte sich innerhalb kurzer Zeit zum stärksten Sturm seit Jahrzehnten. Die Augenwand Matthews traf schliesslich direkt auf die Bahamas, und auch in North Carolina wurde von Überschwemmungen und Todesfällen berichtet.

Die Credit Suisse Foundation leistete einen Beitrag in Form von Unternehmensspenden an die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), die diese zur Verwendung für effektive Hilfsmassnahmen auf Haiti und den Bahamas sowie in North Carolina an die nationalen Rotkreuzgesellschaften weiterleitete.