SFDR

Offenlegung entsprechend der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

Die Credit Suisse Life & Pensions AG (CSLP) (LEI: 529900RUSOZI16ZVXH02) ist eine Lebensversicherungsgesellschaft mit Sitz in Liechtenstein und einer Niederlassung in Italien (LEI: 894500OQQJ83Y2EKR322), die ihren Kunden anteilsgebundene Versicherungspolicen anbietet.

Die CSLP hat die Asset-Management-Funktion auf externe Vermögensverwalter übertragen, die die vom Versicherungsnehmer gewählte Anlagestrategie umsetzen. Die CSLP ist also nicht direkt in die Anlageentscheidungen der externen Vermögensverwalter eingebunden.

Bezug nehmend auf Artikel 3 (Transparenz bei den Strategien für den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken) der Verordnung (EU) 2019/2088 wird darauf verwiesen, dass die CSLP Anlageentscheidungen den externen Vermögensverwaltern überlässt (z. B. der Credit Suisse), die in ihren nachhaltigen Anlagestrategien Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigen.

Als Nachhaltigkeitsrisiko wird ein Ereignis oder eine Bedingung im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (ESG) bezeichnet, dessen beziehungsweise deren Eintreten wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert getätigter Investitionen haben könnte. Die Wesentlichkeit eines Nachhaltigkeitsrisikos hängt von der Wahrscheinlichkeit des Eintretens, vom Umfang der möglichen Auswirkungen und vom Zeithorizont in Bezug auf das entsprechende Risiko ab. Für die Credit Suisse ist es entscheidend, dass wesentliche ESG-Faktoren in Finanzanalysen und bei Anlageentscheidungen Berücksichtigung finden, da so auf lange Sicht Risiken reduziert und bessere Anlageergebnisse erzielt werden können. Nachhaltigkeitsbezogene Themen bilden einen wesentlichen Bestandteil von Risikoprüfungsprozessen, bei denen Risiken kontinuierlich erfasst werden. Nachhaltigkeitsfaktoren finden so Eingang in das Investment Research, Analysen, den Anlageprozess und das Risikomanagement. Die Credit Suisse ist bestrebt, nachhaltigkeitsbezogene Erkenntnisse aktiv in ihre Due-Diligence- und Research-Prozesse sowie ihre Anlageentscheidungen einzubeziehen und in Finanzanalysen und beim Portfolioaufbau zu berücksichtigen. Hierfür greift sie auf eine Reihe externer Anbieter von Research zu ESG-Themen und Ratingagenturen zurück und bündelt deren Auskünfte mit internen Analyseergebnissen, um unter Einbeziehung von ESG-Faktoren zu Anlageentscheidungen zu gelangen, die sowohl den finanziellen als auch den nachhaltigkeitsbezogenen Zielen gerecht werden, die der Anleger/Kunde vorgegeben hat. Auf der Website der Credit Suisse stehen weitere Informationen hierzu zur Verfügung.

Informationen zu anderen externen Vermögensverwaltern sind deren eigenen Websites zu entnehmen.

Bezug nehmend auf Artikel 4 (Transparenz nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Ebene des Unternehmens) der Verordnung (EU) 2019/2088 besteht weiterhin Unsicherheit bezüglich wesentlicher Indikatoren für nachteilige Auswirkungen. Eine Klärung ist derzeit noch im Gange. Dazu kommt die eingeschränkte Verfügbarkeit relevanter ESG-Daten. Für Finanzmarktteilnehmer, die im Laufe des Geschäftsjahres durchschnittlich mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen, gelten laut Verordnung (EU) 2019/2088 bestimmte Anforderungen. Die Zahl der Mitarbeitenden bei der CSLP liegt darunter. Die CSLP muss gemäss Verordnung (EU) 2019/2088 daher keine Erklärung zu den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren abgeben, verfolgt die regulatorischen Entwicklungen jedoch aufmerksam und ist bestrebt, seine Nachhaltigkeitspraktiken weiter auszubauen.

Bezug nehmend auf Artikel 5 (Transparenz der Vergütungspolitik im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken) der Verordnung (EU) 2019/2088 wird darauf hingewiesen, dass die CSLP die Anlagenentscheidungsgewalt an externe Vermögensverwalter (z. B. die Credit Suisse) übertragen hat. Diese sind dafür verantwortlich, Mitarbeitenden auf Basis eines für variable Vergütungsanteile zur Verfügung stehenden Gesamtbetrags diskretionäre variable Incentive Awards zuzuteilen. Der Vergütungsansatz der Credit Suisse besteht darin, positive Verhaltensweisen zu belohnen und das Risikoverhalten in bestimmte Bahnen zu lenken. Mit ihrer Vergütungspolitik möchte die Bank die Mitarbeitenden dazu motivieren, den Fokus über die reine finanzielle Vergütung hinaus auf langfristige Ziele zu setzen. Sie ist bestrebt, diesen Ansatz in ihrer Geschäftsstrategie widerzuspiegeln, auch in Bezug auf nachhaltigkeitsbezogene Chancen und Risiken. Die Vergütungspolitik der Credit Suisse kann im Hinblick auf finanzielle und nicht finanzielle Kriterien an identifizierte Risiken angepasst werden. Auf der Website der Credit Suisse stehen weitere Informationen hierzu zur Verfügung.

Informationen zu anderen externen Vermögensverwaltern sind deren eigenen Websites zu entnehmen.