Nachhaltige Anlagen und Impact Investing Hin zu einer treibhausgasfreien Wirtschaft: von der Herausforderung zur Chance

Hin zu einer treibhausgasfreien Wirtschaft: von der Herausforderung zur Chance

Innovatoren weisen den Weg

Es ist allgemeiner Konsens, dass menschengemachte Treibhausgasemissionen den grössten Beitrag zur globalen Erwärmung leisten. Die Erderwärmung bewirkt eine zunehmende Störung des Wetterverhaltens, und Extremwetterereignisse drohen die neue Normalität zu werden. Neben den verheerenden ökologischen Folgen kann der Klimawandel auch zur Verschärfung von Armut, Migration und Konflikten führen, weil ganze Regionen unbewohnbar werden.

Um die Erderwärmung einzudämmen, überdenken inzwischen viele Unternehmen ihre Geschäftspraktiken. Einige Firmen gehen noch weiter und berücksichtigen Klimarisiken in ihrer strategischen Planung. Dies macht sie leistungsfähiger, und sie können mehr Kapital anlocken.

Die fortschrittlichsten Firmen und Unternehmer schliesslich verfolgen die Mission, eine schadstoffärmere Weltwirtschaft zu schaffen. Sie konzentrieren sich auf die hauptverursachenden Aktivitäten für Treibhausgasemissionen und haben es geschafft, die Dekarbonisierung der Wirtschaft in eine Wachstumschance umzumünzen.

Schwerpunkt 1: kohlenstofffreier Strom

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert eine stetig steigende Stromnachfrage, die von den Schwellenländern angetrieben wird. Über die nächsten 20 Jahre sollen Wind- und Solarkraft in vielen Ländern zu den kostengünstigsten Energiequellen werden. Deshalb dürfte der Marktanteil dieser Energieformen zwischen 2017 und 2040 von 6 Prozent auf knapp 40 Prozent ansteigen.

Im selben Zeitraum wird mit einem Rückgang der globalen Stromerzeugung aus Kohle von 39 Prozent auf 5,5 Prozent gerechnet. Von dieser Verschiebung profitieren sollten führende Anbieter für erneuerbare Stromerzeugung und Energiespeicherung. Zudem wird nach Schätzung der IEA der Marktanteil der Kernkraft ansteigen, weil sie in Schwellenländern als zuverlässiger und wettbewerbsfähiger Ersatz für Kohlekraft herangezogen wird.

Fokusbereich 2: nachhaltiger Transport

Rund 23 Prozent der weltweiten energiebedingten Emissionen sind auf den Strassen-, Bahn- und Wassertransport zurückzuführen. Deshalb werden diese Branchen kritisch beäugt. Erfreuliche Trends sind etwa die Elektrifizierung von Antrieben oder der Wechsel zu nachhaltigeren Energiequellen wie Gas, Biotreibstoffen und vor allem Wasserstoff. Letzterer verzeichnet laut IEA eine „beispiellose Dynamik“, die vor allem im Hinblick auf geringere CO2-Emissionen im Fernverkehr und in der Chemie-, Eisen- und Stahlproduktion vielversprechend ist. Für einen Siegeszug des Wasserstoffs wären allerdings hohe Infrastrukturinvestitionen und regulatorische Änderungen notwendig.

Auf dem Gebiet der Elektrifizierung wird neben Elektrofahrzeugen auch an elektrischen Antrieben für den Lufttransport und die Seefracht gearbeitet. Zudem will man die Schiffsemissionen senken und entwickelt zu diesem Zweck erneuerbare Energielösungen wie etwa marine Solarmodule.

Klimawandel – hin zu einer treibhausgasfreien Wirtschaft

Unser neuer Supertrend legt den Fokus auf Unternehmen, die in den kommenden Jahren von der Wende in den Sektoren Energie,  Verkehr und Landwirtschaft profitieren dürften.

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