Markttrends Investment Outlook 2022. Der grosse Wandel.

Investment Outlook 2022. Der grosse Wandel.

2021 hat sich alles um die Erholung von Covid-19 gedreht. Dagegen sehen wir 2022 als Beginn eines bedeutenden Wandels – von Anlegern verlangt das erhebliche Aufmerksamkeit, um das Meiste aus den daraus entstehenden Chancen zu machen.

Die Pandemie hat die Weltwirtschaft grundlegend verändert: Die Staatsverschuldung ist erheblich gestiegen. Die Digitalisierung hat sich weiter beschleunigt, vor allem in der Gesundheitswirtschaft, bei Bankdienstleistungen und im Handel. Die 26. UN-Klimakonferenz der Vertragsparteien (COP26) in Glasgow hat Nachhaltigkeit deutlich mehr Gewicht verliehen.

In unserem Investment Outlook 2022 erfahren Sie, wie Sie einen Schritt vorausbleiben, während die Weltwirtschaft die Volatilität der Pandemie hinter sich lässt und eine neue Normalität erreicht. Wir rechnen damit, dass eine solide Nachfrage das weltweite Wachstum real auf 4,3%1 steigert – höher als vor der Pandemie. Das Gewinnwachstum sehen wir bei 7,6%2, auch wenn Arbeitskräftemangel und Produktionsprobleme womöglich die Inflation treiben. Für Sie entstehen hier attraktive Chancen, unter anderem in ausgewählten Aktien, Immobilien und Hedgefonds.

Unsere House View für 2022

Nannette Hechler-Fayd’herbe, Chief Investment Officer im International Wealth Management bei der Credit Suisse, erläutert, was die Märkte in den kommenden zwölf Monaten prägt.

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Positionieren Sie sich für das kräftigste Wachstum

Mit 4,3%3 steigt das Wirtschaftswachstum über das Niveau der Zeit vor der Pandemie. Aber längst nicht alle Branchen profitieren davon im gleichen Mass. In den Blick rücken Sektoren, die von der frühen Erholung nicht profitiert haben. Dazu zählen insbesondere Dienstleistungen wie Gastronomie und Reise, die wir als Outperformer sehen. Auch unser Ausblick für das verarbeitende Gewerbe und die produzierende Industrie ist gut, sobald die Lieferprobleme gelöst sind.

Verlieren Sie die Inflationsgefahr nicht aus den Augen

Über die Gefahr von Preissteigerungen wird derzeit viel gesprochen. Wir rechnen damit, dass der Inflationsdruck zum großen Teil nur vorübergehend sein wird, da er vor allem aus kurzfristigen Lieferschwierigkeiten resultiert. Wir erwarten, dass die Inflationsziele der Zentralbanken dennoch überschritten werden. Doch werden die Notenbanken aber eher das Volumen ihrer Anleihekäufe senken, als die Zinsen zu erhöhen. Diese drohende Gefahr ist allerdings Grund genug, Anleihen und Barbestände unterzugewichten.

Behalten Sie die Zinsen im Blick

Am wahrscheinlichsten sind Zinserhöhungen im Vereinigten Königreich und in einigen Schwellenländern, etwa in Brasilien und der Türkei. Das Zusammenspiel von Brexit, knappen Arbeitskräften und Lieferschwierigkeiten sorgt im Vereinigten Königreich dafür, dass die Inflation schwieriger in den Griff zu bekommen ist als anderswo. Hier rechnen wir 2022 mit zwei Zinsschritten. In Brasilien könnte die beträchtliche Staatsverschuldung den Ausschlag für höhere Zinsen geben. Das Gleiche könnte auch für die Türkei gelten.

Anderswo werden sich Regierungen darauf konzentrieren, die in Reaktion auf die Covid-Folgen gestarteten Konjunkturprogramme und Anleihekäufe zurückzufahren, um so die Verschuldung in den Griff zu bekommen und die Zinsen im Jahr 2022 unverändert zu halten. Die Mischung aus leicht rückläufiger Inflation und stabilen bis leicht höheren Zinsen dürfte aber den Realzins anheben – ein weiterer Grund zur Vorsicht bei Bargeld und Anleihen.

Bleiben Sie mit der richtigen Risikostreuung einen Schritt voraus

Aktien werden von dem deutlichen Wirtschaftswachstum profitieren. Die Gewinnsteigerungen dürften aber einstellig bleiben. Neben den bereits genannten Dienstleistungen bieten alle Branchen gute Aussichten, die die steigenden Rohstoffpreise weitergeben können und die nicht von Lieferengpässen betroffen sind. Zu unseren Favoriten zählen ausserdem Branchen, die bei der Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einnehmen – beispielsweise Agritech und Foodtech.

Wir rechnen damit, dass der Immobilienmarkt von den anhaltend niedrigen Zinsen profitiert. Nicht so eindeutig ist der Ausblick bei Rohstoffen. Das knappe Angebot hat zwar die Preise getrieben, doch das dürfte eine kurzfristige Entwicklung bleiben. Den Energiemärkten steht ein volatiler Winter bevor. Der Goldpreis dürfte in der neuen Normalität unter Druck kommen. Privatplatzierungen und Hedgefonds bieten weiterhin Chancen für alle, die hier erfahren sind oder sich kompetent beraten lassen.

Die kommenden zwölf Monate versprechen zwar erhebliche Chancen. Doch birgt die Übergangsphase auch zahlreiche Risiken. Erhalten Sie weitere Informationen zum Investment Outlook:

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Sofern dieses Material Aussagen zur Zukunft enthält, sind diese Aussagen zukunftsgerichtet und bergen daher diverse Risiken und Ungewissheiten. Sie sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse oder die zukünftige Wertentwicklung.

Fussnoten:
1 "Investment Outlook 2022", p. 18 (Credit Suisse), November 2021
2 "Investment Outlook 2022", p. 39 (Credit Suisse), November 2021
3 "Investment Outlook 2022", p. 18 (Credit Suisse), November 2021

Quelle: Credit Suisse, wenn nicht anders angegeben.