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Allgemeine Information

Umgang mit Interessenkonflikten der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH

1. Einführung

Als weltweiter Anbieter von Finanzdienstleistungen, der in einer Vielzahl von Unternehmen und Aktivitäten engagiert ist, ist die Credit Suisse regelmäßig mit potenziellen Interessenkonflikten konfrontiert. Die Credit Suisse ist bestrebt, Konflikte in einer Art und Weise zu handhaben, die den höchsten Standards von Integrität und Loyalität entspricht. Um sicherzustellen, dass diese Standards eingehalten werden, arbeitet die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH als eine Gesellschaft der Credit Suisse Gruppe kontinuierlich daran, Interessenkonflikte proaktiv zu identifizieren und zu bewältigen, um jede Art von scheinbarem und tatsächlichem Fehlverhalten zu vermeiden.

Um zu vermeiden, dass sich Interessenkonflikte nachteilig auf die Interessen der Investmentvermögen und der Anleger auswirken, müssen diese erkannt und effizient beseitigt oder soweit dies nicht möglich ist, offen gelegt werden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass den von der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH verwalteten Investmentvermögen und Anlegern eine faire Behandlung zukommt.

2. Umgang mit Interessenkonflikten

Die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH wendet eine Reihe von Methoden zur Handhabung und Abschwächung von Interessenkonflikten an. Diese beinhalten:

  • Für alle Mitarbeiter verbindliche Arbeitsrichtlinie zum Umgang mit Interessenkonflikten
  • Funktionale und hierarchische Trennung der Risikomanagement-Funktion und anderen Kontrollfunktionen (Compliance, Interne Revision) von den operativen Einheiten
  • Bereitstellung von internen Richtlinien und Weiterbildung der Mitarbeiter, um ihr Bewusstsein für Interessenkonflikte zu erhöhen und die korrekte Handhabung von Interessenkonflikten zu gewährleisten, wenn sie auftreten
  • Die Einrichtung von physischen und elektronischen Informationsbarrieren, um den Informationsfluss zwischen bestimmten Teilen des Unternehmens zu stoppen und zu steuern
  • Zuverlässigkeitsprüfungen der Informationsbarrieren
  • Prüfungen im Rahmen eines Reputational Risk Review Process (RRRP), ob eine potentielle Transaktion Interessenkonflikte und mögliche Reputationsrisiken nach sich ziehen könnte
  • Führung von Listen und Register zum Management von Interessenkonflikten

Es gibt auf allen Ebenen innerhalb der Credit Suisse zahlreiche weitere Arbeitsrichtlinien und Prozesse, die die Behandlung möglicher Interessenkonflikte im Hinblick auf Transaktionen, Verwaltung von Investmentvermögen, externe Interessen, Geschenke und Einladungen, Organisation von Neuemissionen und Unparteilichkeit der Finanzanalysten behandeln.

Die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH hat ein Vergütungssystem festgelegt, das mit einem soliden und wirksamen Risikomanagementsystem vereinbar und diesem förderlich ist und keine Anreize setzt zur Eingehung von Risiken, die nicht mit dem Risikoprofil, den Anlagebedingungen, der Satzung oder dem Gesellschaftsvertrag der von ihnen verwalteten Investmentvermögen vereinbar sind. Die Vergütungspolitik steht mit Geschäftsstrategie, Zielen, Werten und Interessen der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH und der von ihr verwalteten Investmentvermögen oder der Anleger solcher Investmentvermögen in Einklang und umfasst auch Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten.

Die unsachgemäße Einflussnahme anderer Personen auf die Tätigkeit von Mitarbeitern, die Wertpapierdienstleistungen oder -nebendienstleistungen bzw. Portfoliomanagement erbringen, oder auf das Investmentvermögen, ist nicht gestattet.

Alle Mitarbeiter der Credit Suisse sind zudem an die Wohlverhaltensregeln (Code of Conduct) gebunden, die ihnen bestimmte Beschränkungen auferlegen. Dies gilt insbesondere für jene Mitarbeiter, die Zugang zu vertraulichen Informationen haben. Zu diesen Beschränkungen gehören vorab zu erfolgende Freigaben für zahlreiche private Transaktionen unserer Mitarbeiter und ihrer direkten Familienangehörigen sowie eine regelmäßige Berichterstattung.

3. Spezifische Maßnahmen gegen Interessenkonflikte

Die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH wendet zur Bewältigung und Minderung von Konflikten verschiedene Verfahren an. Unter anderem werden die Unabhängigkeit von Investmententscheidungen, die Gleichbehandlung von Investoren, der angemessener Zugang zu Informationen und die Beschränkung der Anhäufung von Anlageentscheidungen bei wenigen Personen oder Stellen als Grundregeln vorgeschrieben, um Interessenkonflikte effizient zu vermeiden oder zu beseitigen.

Besondere Regeln in diesem Zusammenhang sind:  

  • Schaffung von Vertraulichkeitsbereichen, die ein organisatorisches Mittel zur Sicherstellung der Vertraulichkeit von Informationen und Vermeidung von Interessenkonflikten darstellen.
  • Strenge Vorgaben, welche Zuwendungen und Geschenke zulässig sind und welche nicht. Das gilt sowohl für gewährte als auch für erhaltene Zuwendungen und Geschenke. Die Nichteinhaltung unserer Unternehmenspolitik bezüglich möglicher Zuwendungen und Geschenke hat die gleichen Disziplinarmaßnahmen zur Folge wie ein Zuwiderhandeln gegen unsere Wohlverhaltensregeln.
  • Überwachung der Mitarbeitergeschäfte, die der Sensibilisierung der Mitarbeiter für mögliche Interessenkonflikte und bestehende Risiken dient, insbesondere Insiderstraftaten und Marktmanipulation, und deren Vermeidung sicherstellen soll.
  • Wirksame funktionale und hierarchische Trennung der Risikomanagement-Funktion von den operativen Einheiten, einschließlich der Funktion Portfolioverwaltung bis einschließlich der Ebene der Geschäftsleitung.
  • Einführung von Offenlegungs- und Genehmigungsvorschriften, die im Zusammenhang mit Mandaten, außerbetrieblichen Geschäftsaktivitäten und privaten Anlagen zu beachten sind.
  • Ermittlung, Steuerung und Überwachung von Interessenkonflikten für ein offenes Investmentvermögen, die zwischen Anlegern, die ihre Anlagen zurücknehmen wollen, und Anlegern, die ihre Anlagen im Investmentvermögen aufrechterhalten wollen, auftreten, sowie Konflikte im Zusammenhang mit der Zielsetzung der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH , in illiquide Vermögenswerte zu investieren, und den Rücknahmegrundsätzen des Investmentvermögens.
  • Ausführungsgrundsätze der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH, die die getroffenen Vorkehrungen um für die von ihr verwalteten Investmentvermögen beschreiben, um das bestmögliche Ergebnis bei der Ausführung von Aufträgen zu erzielen.
  • Verbindliche Arbeitsrichtlinie zum Allokationsprozess bei Akquisitionen/Verkäufen

4. Offenlegung von Interessenkonflikten

Wenn alle angemessenen Maßnahmen, die ergriffen wurden, um Interessenkonflikte zu vermeiden, nicht ausreichen, um zuverlässig Risiken der Beschädigung des Kundeninteresses zu vermeiden, wird die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH ihre Kunden entsprechend über Interessenkonflikte und über deren Management informieren.

Als Anbieter von Finanzdienstleistungen, der auf internationaler Ebene tätig ist, kann die Credit Suisse Interessenkonflikte nicht vollständig vermeiden, da sie eine Vielzahl von Transaktionen durchführt und Dienstleistungen anbietet. Folgende Kategorien von Interessenkonflikten sind denkbar: 

  • Anleger / Investmentvermögen – CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH Konflikt
     
    Mögliche Konflikte können zwischen der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH sowie ihren Führungskräften, Mitarbeitern oder jeder anderen Person, die über ein Kontrollverhältnis direkt oder indirekt mit der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH verbunden ist, Beauftragten, Unterbeauftragten, externen Bewerter oder Gegenparteien und dem von ihr verwalteten Investmentvermögen oder den Anlegern dieses Investmentvermögens entstehen. Zu dieser Art von Konflikten gehören Situationen in denen die Credit Suisse einen unfairen Vorteil zu Lasten des Anlegers / Investmentvermögens erlangen könnte.
     
  • Anleger – Anleger Konflikt 
     
    Potenzielle Konflikte können auch zwischen verschiedenen Anlegern oder verschiedenen Arten von Anlegern der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH entstehen. In diesen Situationen könnte ein Anleger in einer Art und Weise begünstigt werden, die sich negativ auf einen anderen Anleger auswirken könnten.
     
  • Investmentvermögen oder Anlegern des Investmentvermögens – anderes Investmentvermögen oder Anlegern des Investmentvermögens 
     
    Potenzielle Konflikte können auch zwischen dem Investmentvermögen oder den Anlegern dieses Investmentvermögens und einem anderen Investmentvermögen oder den Anlegern jenes Investmentvermögens entstehen.
     
  • Investmentvermögen oder Anlegern des Investmentvermögens – anderer Kunde der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH 
     
    Potenzielle Konflikte können auch zwischen dem Investmentvermögen oder den Anlegern dieses Investmentvermögens und einem anderen Kunden der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH entstehen.

Es ist nicht möglich, eine vollständige Liste aller wesentlichen Interessenkonflikte, die im Rahmen der Aktivitäten der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH entstehen können, zu definieren oder zu erstellen.

Zur Ermittlung der Arten von Interessenkonflikten, die bei der Verwaltung eines Investmentvermögens auftreten, berücksichtigt die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH insbesondere, ob sie, eine relevante Person oder eine direkt oder indirekt über ein Kontrollverhältnis mit ihr verbundene Person:

  • voraussichtlich einen finanziellen Vorteil erzielt oder einen finanziellen Verlust vermeidet, was zu Lasten des Investmentvermögens oder seiner Anleger geht;
  • am Ergebnis einer für das Investmentvermögen oder seine Anleger oder einen Kunden erbrachten Dienstleistung oder Tätigkeit oder eines für das Investmentvermögen oder einen Kunden getätigten Geschäfts ein Interesse hat, das sich nicht mit dem Interesse des Investmentvermögens an diesem Ergebnis deckt;
  • einen finanziellen oder sonstigen Anreiz hat,
     - die Interessen eines anderen Investmentvermögens, eines Kunden oder einer Gruppe von Kunden über die Interessen des Investmentvermögens zu stellen;
    - die Interessen eines Anlegers über die Interessen eines anderen Anlegers oder einer Gruppe von Anlegern desselben Investmentvermögens zu stellen;
  • für das Investmentvermögen und für ein anderes Investmentvermögen oder Kunden dieselben Leistungen erbringt;
  • aktuell oder künftig von einer anderen Person als dem Investmentvermögen oder seinen Anlegern in Bezug auf Leistungen der gemeinsamen Portfolioverwaltung, die für das Investmentvermögen erbracht werden, zusätzlich zu der hierfür üblichen Provision oder Gebühr einen Anreiz in Form von Geld, Gütern oder Dienstleistungen erhält.

PDF-Version Umgang mit Interessenkonflikten

Stand: 30. Juni 2016 (Richtlinie von April 2015)

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