Bankgeschäft Vertrauen und Kompetenz

Vertrauen und Kompetenz

Wir bieten unseren Kunden erstklassige Dienstleistungen und Beratung an, unterstützen aufsichtsrechtliche Reformen und legen Wert auf eine strikte Compliance- und Kontrollkultur. Dadurch möchten das Vertrauen in unsere Bank stärken.

Kundenfokus

Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Zentrum unserer Geschäftsaktivitäten. Wir bieten ihnen kompetenten Service und professionelle Beratung, und wir engagieren uns für die Stärkung des Anlegerschutzes. Wir ermitteln auch regelmässig die allgemeine Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Dienstleistungen und unserer Beratung. Zudem unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz mit Krediten und Know-how.

Kompetenter Service und professionelle Beratung

Bei jeder Kundenberatung prüfen wir die Eignung und Angemessenheit unserer Empfehlungen. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen besitzen, um die mit den Anlagen verbundenen Risiken zu verstehen, und dass unsere Empfehlungen zu ihrem Risikoprofil und ihren Anlagezielen passen. Bei der Ausführung von Aufträgen für unsere Kunden beurteilen wir die Angemessenheit der Transaktion für den betreffenden Kunden und sprechen potenzielle Diskrepanzen an. Der Beratungsprozess der Credit Suisse hilft uns, die Situation, das Risikoprofil sowie die finanziellen Bedürfnisse und Pläne unserer Kunden zu verstehen, und umfasst komplexe Analysetools zur Erkennung von Gegenparteirisiken und zur Simulation möglicher Renditen in verschiedenen Szenarien. Damit geben wir unseren Kunden eine objektive Basis für ihre Anlageentscheidungen. Wir engagieren uns zudem seit einigen Jahren für die Stärkung des Anlegerschutzes und haben dafür Investitionen in entsprechende Systeme, Prozesse und die Ausbildung unserer Mitarbeitenden getätigt – unter anderem auch in ein obligatorisches Zertifizierungsprogramm für unsere Kundenberater. 

Kundenzufriedenheit

Das globale Programm der Credit Suisse zur Servicemessung ermittelt die Kundenzufriedenheit und vergleicht sie mit derjenigen bei unseren wichtigsten Mitbewerbern. Die Rückmeldungen von Kunden und potenziellen Kunden zeigen, wie wir unseren Service und unsere Beratung auf verschiedenen Ebenen verbessern können. Die 2016 in ausgewählten Märkten durchgeführte Befragung ergab überall eine hohe Kundenzufriedenheit. In der Schweiz sind beispielsweise 89 Prozent unserer Privatkunden zufrieden und über 50 Prozent sehr zufrieden mit der Credit Suisse. 

Mittelstand in der Schweiz

Der Grossteil unserer Firmenkunden sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). In der Regel haben diese keinen direkten Zugang zu den Kapitalmärkten und sind daher im Hinblick auf Betriebskapital und/oder Investitionen oft auf Bankkredite angewiesen. Eines unserer Ziele besteht darin, diese Unternehmen durch eine faire, wettbewerbsfähige und risikoadjustierte Kreditpolitik zu unterstützen.

Besonders in einem schwierigen und sich verändernden Marktumfeld, das von globalen Entwicklungen und Herausforderungen wie der starken Aufwertung des Frankens geprägt ist, setzen wir alles daran, unseren Schweizer Firmenkunden eine individuelle Beratung und bestmögliche Unterstützung zu bieten, damit sie ihre Geschäftstätigkeit effektiv gestalten können. 

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie die Credit Suisse mit kleinen und mittleren Schweizer Unternehmen zusammenarbeitet und so das Wachstum fördert.

Integrität des Finanzsystems 

Dass die Funktion Compliance and Regulatory Affairs als eigene Funktion operiert, zeigt, welche Bedeutung die Credit Suisse dem Bereich der Compliance zumisst. Sie hat als eigenständige Funktion auf Geschäftsleitungsebene das Mandat, sämtliche regulatorischen und Compliance-Angelegenheiten für die Credit Suisse zu beaufsichtigen. Die Interne Revision beurteilt anhand eines risikobasierten Ansatzes, ob die Kontrollmechanismen die Einhaltung sämtlicher bankinternen und externen Standards, Weisungen und Richtlinien sicherstellen.

Unsere Mitarbeitenden sind für die Wahrung der finanziellen Integrität von zentraler Bedeutung. Wir legen deshalb höchste Massstäbe an persönliche Verantwortung und ethisches Verhalten. Alle Mitarbeitenden und Verwaltungsratsmitglieder sind verpflichtet, den Code of Conduct der Credit Suisse einzuhalten. Zudem müssen die Mitarbeitenden an gezielten Schulungen teilnehmen, in denen es unter anderem um Entwicklungen in der Finanzbranche geht, zum Beispiel bezüglich Korruptionsbekämpfung und Risikomanagement. Anfang 2017 haben wir einen neuen globalen Ansatz zum Thema Verhalten und Ethik mit sechs Standards – unter anderem Kundenfokus, Verantwortung und Transparenz – lanciert.

Risiken bezüglich Service- und Infrastrukturstörungen steuert die Credit Suisse anhand eines Business-Continuity-Management-Plans, unseres Technology-Risk-Management-Programms sowie weiterer Notfall- und Ausfallsicherheitspläne. Die Wahrung der Vertraulichkeit, der Integrität und der Verfügbarkeit von Informationen ist für unser Unternehmen dabei von entscheidender Bedeutung. Wir setzen zudem alles daran, den Missbrauch unserer Produkte und Dienstleistungen durch Dritte zu unterbinden. Um die Erfüllung unserer Sorgfaltspflicht zu gewährleisten, haben wir in unseren Weisungen strikte interne Kontrollen festgelegt. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen und verfügen über Weisungen zu Geschäftsbeziehungen mit politisch exponierten Personen (PEP), zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung sowie zur Einhaltung geltender Gesetze über Wirtschafts-und Handelssanktionen. Zur Korruptionsbekämpfung haben wir globale Standards festgelegt, an deren Optimierung wir regelmässig arbeiten. Darüber hinaus verfügen wir über verschiedene Weisungen, Prozesse und interne Kontrollen wie die Überprüfung von Dritten, die für die Credit Suisse oder im Namen der Credit Suisse Geschäfte tätigen, sowie besondere Kontrollen von Geschenken und Einladungen, Praktika und anderen Beschäftigungsmöglichkeiten, Spenden und Sponsoringverträgen. Wir beteiligen uns auch aktiv an der Entwicklung und Umsetzung von Branchenstandards zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Bestechung. Dies erfolgt beispielsweise im Rahmen der Wolfsberg-­Gruppe – was unser Engagement zur Umsetzung der neusten Standards betreffend Geldwäscherei und Bestechung ebenso widerspiegelt wie unser Bestreben, mit aktuellen und relevanten Entwicklungen Schritt zu halten. Zudem sind Mitarbeitende angehalten, Transaktionen, die ein Risiko für die Reputation der Credit Suisse bergen könnten, in unserem bankweit standardisierten Reputations-Risiko-Prüfungs-Prozess zu erfassen. Wir verlangen von unseren Mitarbeitenden weiter, dass sie regelmässig Online-Schulungen zu Themen wie Bekämpfung der Geldwäscherei, Terrorismusfinanzierung, Korruption oder Einhaltung wirtschaftlicher Sanktionen absolvieren. Ausserdem sind sie verpflichtet, potenzielles rechtliches, regulatorisches oder ethisches Fehlverhalten dem zuständigen Vorgesetzten oder Compliance and Regulatory Affairs zu melden. Mitarbeitende weltweit haben zudem die Möglichkeit, solche Fälle unserer Anlaufstelle (Integrity Hotline) zu melden. Meldungen können anonym erfolgen, sofern dies nach den lokalen Gesetzen zulässig ist.

Fehlverhalten und Verstösse von Mitarbeitenden sind Gegenstand globaler Eskalations- und disziplinarischer Governance-Verfahren, die drei «Verteidigungslinien» umfassen. Unser Disziplinarverfahren schafft einen Rahmen, der gewährleistet, dass die von der Bank definierten Standards für professionelles Verhalten, Weisungen und Prozesse eingehalten und unter Berücksichtigung lokaler Unterschiede laufend durchgesetzt werden. Unsere Gremien und unsere Conduct and Ethics Boards haben die Aufgabe, eine unabhängige Überprüfung disziplinarischer Angelegenheiten vorzunehmen und bei Bedarf Massnahmen mitzugestalten oder zu überprüfen, die sich auf die Leistungsbeurteilung und Vergütung von Mitarbeitenden auswirken können.

Verpflichtung zur Steuerkonformität

Die Weisungen der Credit Suisse halten fest, dass wir keine Vermögenswerte von Kunden entgegennehmen oder verwalten, wenn uns Informationen vorliegen oder bekannt werden, die einen Verdacht auf ein steuerrechtlich nicht konformes Verhalten nahelegen. Wir haben uns in den vergangenen Jahren intensiv mit den Regulierungs- und Reputationsrisiken im Zusammenhang mit unversteuerten Vermögen von Privatkunden befasst. So haben wir umfassende Steuerprogramme und Überprüfungen durchgeführt,  die Kunden in praktisch allen unseren Hauptmärkten betrafen. Wir verfügen auch über eine neue globale Client Tax Compliance Policy.

Die Credit Suisse hält sich an ihre Verpflichtung als Finanzinstitut, Informationen über die steuerliche Klassifizierung von Kunden zu erfassen, um sich am grenzüberschreitenden Informationsaustausch mit den Steuerbehörden anderer Länder zu beteiligen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung hin zu einem erleichterten grenzüberschreitenden Austausch von Bankdaten unter Steuerbehörden hat die Schweiz gemeinsam mit anderen Staaten einen von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entwickelten, globalen Meldestandard (Common Reporting Standard, CRS) unterschrieben, der die Anforderungen zum automatischen Informationsaustausch (AIA) in Steuerangelegenheiten darlegt. Gemäss dem AIA sind Finanzinstitute verpflichtet, Informationen zu Vermögenswerten und Erträgen in Bezug auf Bankkonten bereitzustellen, die von Kunden mit Steuerwohnsitz in ausländischen Partnerstaaten geführt oder kontrolliert werden. Die Daten werden der inländischen Steuerbehörde der Bank gemeldet, um Aufsichtsbehörden der Partnerstaaten zu ermöglichen, steuerrelevante Kundeninformationen untereinander auszutauschen. Die Schweiz gehört zu der Gruppe von Ländern, die steuerrelevante Daten ab 2017 zum erstmaligen Austausch im Jahr 2018 sammeln. Im Rahmen ihrer Bestrebungen zum Aufbau eines steuerkonformen Finanzplatzes von internationaler Akzeptanz unterzeichnete die Schweiz im Jahr 2013 ein zwischenstaatliches Abkommen nach dem Modell 2 mit den USA, das die Umsetzung des US-amerikanischen Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) im Juli 2014 erleichterte. Dieses Gesetz bezweckt einen breiten Informationsaustausch und Transparenz bezüglich Auslandskonten von US-Steuerpflichtigen. Es bedeutet, dass alle teilnehmenden nicht-US-amerikanischen Finanzinstitute weltweit den US-Behörden über die Identität, das Einkommen und die Vermögen von US-Kunden regelmässig und automatisch Bericht erstatten müssen. Die Credit Suisse befolgt die Vorgaben des zwischenstaatlichen Abkommens und verfolgt Entwicklungen in diesem Bereich weiterhin genau.

Um mehr über den Automatischen Informationsaustausch zu erfahren, besuchen Sie die Seite zum Thema. Mehr Informationen zum Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA), der am 1. Juli 2014 eingeführt wurde, finden Sie hier.