Umwelt Klimaschutz

Klimaschutz

Die Credit Suisse trägt dem Klimaschutz auf mehreren Ebenen Rechnung. Wir berücksichtigen Umwelt- und Klimaaspekte in der Entwicklung von Produkten und im Risikomanagement, und wir arbeiten seit 2010 an all unseren Standorten weltweit treibhausgasneutral. Auch engagieren wir uns im Dialog mit Anspruchsgruppen, um Ideen zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft zu entwickeln.

Im Jahr 2016 trat das Pariser Abkommen zur Stärkung der globalen Antwort auf die Bedrohung durch den Klimawandel in Kraft. Das Abkommen hat unter anderem zum Ziel, den Anstieg der globalen Erwärmung auf deutlich weniger als zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Als globales Finanzinstitut anerkennt die Credit Suisse ihren Teil der Verantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels durch die Unterstützung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft und trägt dem Klimaschutz auf mehreren Ebenen Rechnung. Auch der Schutz der Biodiversität ist integraler Bestandteil unseres Bekenntnisses zu Nachhaltigkeit.

Unsere Prinzipien und unser Ansatz als Bank in Bezug auf Klimaschutz sind in unserer «Erklärung zum Klimawandel» dargelegt. Sie umfasst den Umgang mit Klimarisiken in unserer Geschäftstätigkeit, die Mobilisierung finanzieller Mittel sowie die Reduktion unseres ökologischen Fussabdrucks.

Produkte und Dienstleistungen

Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ist die Credit Suisse in erheblichem Umfang mit Fremd-, Tax-Equity- und Eigenkapitalfinanzierungen beteiligt und erschliesst damit Kapital für entsprechende Unternehmen. Unsere Kompetenzen in diesem Bereich umfassen Sonnen- und Windenergie, Geothermie, Biomasse, Biotreibstoffe, Brennstoffzellen und Energieeffizienz. Auch die Energieeffizienz von Gebäuden ist ein wichtiger Bestandteil der globalen Strategie zur Bewältigung des Klimawandels. In diesem Rahmen bieten wir auch Immobilienfonds an, die einen Fokus auf Nachhaltigkeit legen.

Im Weiteren unterstützt die Credit Suisse die Green Bond Principles und ist ein Partner der Climate-Bonds-Initiative. Beide Initiativen haben zum Ziel, über die Kapitalmärkte Investitionen in umwelt- und klimafreundliche Vorhaben zu mobilisieren.

Veränderungen des Klimas wirken sich auf die Leistungen eines Ökosystems aus, und Veränderungen des Ökosystems haben Auswirkungen auf das Klima. In Anerkennung der Tatsache, dass für den Erhalt von Ökosystemen Kapital benötigt wird, ist die Credit Suisse aktiv im Bereich Naturschutzfinanzierung (Conservation Finance).

Risikomanagement

Wir klären über unser bankinternes Risikoprüfungsverfahren Risiken in Bezug auf Umwelt, Klima, Biodiversität und Menschenrechte ab, die Projekte oder Kundenaktivitäten möglicherweise in sich bergen. In spezifischen Weisungen und Richtlinien für bestimmte Sektoren legen wir Umwelt- und Sozialstandards fest, deren Einhaltung wir von unseren Kunden erwarten. Diese Richtlinien berücksichtigen Standards internationaler Organisationen wie der UNO oder der Weltbank und umfassen unter anderem die Bereiche Öl und Gas, Bergbau, Stromerzeugung, kontroverse Waffen sowie Forst- und Agrarwirtschaft inklusive der Zellstoffindustrie sowie der Papier- und Palmölproduktion.

Betriebliche Massnahmen

Um die Auswirkungen der eigenen betrieblichen Aktivitäten auf das Klima möglichst gering zu halten, arbeitet die Credit Suisse seit 2010 weltweit treibhausgasneutral. Dazu verfolgen wir eine Vier-Pfad-Strategie, die sich auf Betriebsoptimierungen, Investitionen, Substitution und Kompensation stützt. 2016 haben wir wiederum eine Vielzahl von Massnahmen ergriffen, um unsere Strategie fortlaufend umzusetzen, und erreichten damit eine Reduktion unserer globalen Netto-Triebhausgasemissionen um rund 10 Prozent auf 215'800 Tonnen CO2-Äquivalente im Vergleich zum Vorjahr. 

Stakeholder Engagement

Die Credit Suisse beteiligt sich aktiv an Diskussionen darüber, wie ein nachhaltiger, klimafreundlicher Geschäftsansatz gefördert werden kann. Beispielsweise sind wir seit fünf Jahren Gastgeber der Lifefair-Forum-Veranstaltungsreihe in Zürich. 2016 setzte sich dabei eine Reihe von Lifefair-Foren mit Klimaaspekten auseinander: So diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und NGOs unter anderem zu klimafreundlichem Investieren und zu nachhaltigen Lebensmitteln.

Teilnahme bei CDP

CDP ist ein Zusammenschluss von über 800 institutionellen Investoren mit einem Anlagevermögen von rund USD 95 Billionen, der die klimabezogenen Chancen und Risiken von Unternehmen für Investoren transparent machen will. Die Credit Suisse beteiligt sich seit 2002 an CDP. 2016 legten im Rahmen des CDP über 5'800 Unternehmen weltweit ihre Klimastrategien und Treibhausgasemissionen offen. Die Credit Suisse erzielte dabei eine Einstufung von "B" bezüglich Umsetzung (Skala von D- bis A). Weitere Informationen zur Offenlegung von Treibhausgasemissionen durch die Credit Suisse finden sich auf der CDP-Website (Englisch).

Mitarbeitende für Umweltthemen sensibilisieren

Wir haben den verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen in unserem Code of Conduct verankert und sensibilisieren unsere Mitarbeitenden für Umweltthemen, indem wir sie aktiv informieren und ihnen Gelegenheit zum persönlichen Engagement bieten.

  • Earth Hour: 2017 beteiligte sich die Credit Suisse wiederum global an der Earth Hour, einer vom WWF ins Leben gerufenen jährlichen symbolischen Klimaaktion, während der Tausende von Städten, Dörfern und Gebäuden weltweit für eine Stunde das Licht ausschalten.
  • bike to Work: 2016 registrierten sich 86 Teams der Credit Suisse für diese Aktion, die im Mai und im Juni schweizweit stattfand. Sie radelten zusammen ungefähr 100'000 Kilometer weit.
  • Sustainability Network: Rund 2'000 Mitarbeitende der Credit Suisse haben sich weltweit für das Sustainability Network registriert – eine interne Plattform, die es ihnen ermöglicht, sich an diversen Anlässen für Nachhaltigkeit zu engagieren. 2016 fanden wiederum diverse Veranstaltungen statt, unter anderem der von der Credit Suisse gesponserte Kids Ocean Day in Hongkong.
  • Schulungen: Im Jahr 2016 setzten die Credit Suisse und beauftragte Dienstleister 8'700 Stunden für die Schulung von 6'200 Mitarbeitenden im Bereich Umweltmanagement und Arbeitssicherheit ein.