Globales Engagement

Die Credit Suisse, unsere Kunden und Mitarbeitenden engagieren sich seit Jahren für integratives Wachstum und gesellschaftliche Anliegen. Gemeinsam unterstützen wir ausgewählte Partnerorganisationen mit finanziellen Mitteln und unserem Fachwissen, um soziale und humanitäre Projekte weltweit zu ermöglichen.

Langfristiger Geschäftserfolg ist abhängig von einem wirtschaftlich stabilen und sozial intakten Umfeld. Um nachhaltig soziale Verbesserungen zu ermöglichen, arbeiten wir weltweit in strategischen Partnerschaften und unterstützen mit unseren globalen und regionalen Initiativen die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals). Dabei setzen wir unser Finanz- und Humankapital wirksam ein – mit positivem Einfluss auf die Gesellschaft, unsere Mitarbeitenden und das Kerngeschäft.

Gesellschaftliche Wirkung: Bildung und Mikrofinanz für integratives Wachstum

Wir erachten Bildung und den Zugang zu Finanzdienstleistungen als zentrale Treiber von Wachstum und als wirkungsvolle Hilfe zur Selbsthilfe. Zugleich können wir die gesellschaftliche Wirkung verstärken, indem wir unseren Partnerorganisationen zusätzlich zur finanziellen Unterstützung die wichtigste Ressource der Credit Suisse zur Verfügung stellen: unsere Mitarbeitenden.

Als Teil unseres sozialen Engagements haben wir drei Fokusthemen definiert: Mikrofinanz, Bildung und Mitarbeiterengagement.

Mitarbeiterengagement 2016

18554

freiwillige Mitarbeitende

234

Partner, die wir sowohl finanziell als auch durch kompetenzbasierte Freiwilligenarbeit unterstützen

94

Länder, in denen unsere Partner aktiv sind

Mitarbeitende: Expertise, Entwicklung, Engagement

Mit über 195'000 Stunden Freiwilligenarbeit leisteten unsere Mitarbeitenden 2016 einen zentralen Beitrag für unser Engagement für die Gesellschaft. Im Rahmen unserer Human-Capital-Strategie ermöglichen wir jedem Mitarbeitenden, sich bis zu vier Tage pro Jahr an Projekten unserer globalen Partner und von sozialen Initiativen zu beteiligen.

Auch 2016 haben wir uns auf Programme konzentriert, die den Kompetenz- und Wissensaustausch zwischen Mitarbeitenden und Partnerorganisationen ins Zentrum stellen. So können unsere Fachleute gezielt ihr Wissen zugunsten unserer Partnerorganisationen einsetzen und erweitern gleichzeitig ihre persönlichen und beruflichen Kompetenzen. Auch wird dadurch die Unternehmenskultur gestärkt und die team- und kulturübergreifende Zusammenarbeit gefördert. Interne Umfragen haben zudem gezeigt, dass die Arbeitsplatzzufriedenheit durch das gemeinnützige Engagement steigt. 2016 haben unsere Mitarbeitenden weltweit 69'024 Stunden für gemeinnützige Anliegen geleistet, bei denen sie ihr Fachwissen und ihre Kompetenzen eingebracht haben.

Verstärkte Wirkung durch unser Kerngeschäft, Kunden und Partner

Die Teams, die unsere beiden globalen Initiativen in den Bereichen Mikrofinanz und Bildung verantworten, arbeiten in der Entwicklung von Impact-Investment-Produkten und im Rahmen von Beratungen und Dienstleistungen im Bereich Philanthropie eng mit der Abteilung Philanthropy & Sustainable Investment zusammen. Mittels Impact Investing bieten wir unseren Kunden Investitionsmöglichkeiten in alternative Anlagen, die neben einer finanziellen Rendite auch positive soziale und/oder ökologische Effekte erzielen – beispielsweise in den Bereichen Mikrofinanz und Bildung. Darüber hinaus beziehen wir unsere Kunden vermehrt bei der Entwicklung und Durchführung von Volunteering- und Sensibilisierungsprogrammen mit ein. In der Schweiz haben Kunden sowie Mitarbeitende zudem die Möglichkeit, mittels Micro-Donations ausgewählte Partnerorganisationen zu unterstützen, indem sie zu deren Gunsten Zahlungen mit Kredit- oder Debitkarte aufrunden oder die Zinserträge ihres Kontos spenden.

Mikrofinanz

Mit unserer 2008 lancierten Mikrofinanzinitiative fördern wir Entwicklung und Innovation im Mikrofinanzsektor, indem wir Mikrofinanzinstitute dabei unterstützen, Managementkompetenzen, Prozesse und Produkte zu entwickeln, um den Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen. Auch die Strategie der Mikrofinanzinitiative wurde 2014 angepasst, um mit unseren Programmen noch besser auf die zunehmend vielfältigen Bedürfnisse von einkommensschwachen Haushalten eingehen zu können, beispielsweise in den Bereichen Wohnen und Bildung.

Bildung

Die Credit Suisse setzt sich im Rahmen ihrer globalen Bildungsinitiative sowie regionaler Bildungsprogramme für den verbesserten Zugang zu Bildung und mehr Qualität im Bildungswesen ein. So unterstützen wir beispielsweise die KIPP Foundation in den USA, City Year UK in Grossbritannien und Room to Read in mehreren Ländern, um benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven zu bieten. Zudem arbeiten wir im Rahmen unseres Programms mit Fokus auf die Vermittlung von Finanzkompetenzen für Mädchen eng mit Plan International und Aflatoun International zusammen. Als globales Finanzinstitut ist sich die Credit Suisse besonders bewusst, wie wichtig der Erwerb von Finanzkenntnissen für eine aktive Teilnahme am Geschäfts- und Gesellschaftsleben ist. Das Programm ist eng mit der Mikrofinanzinitiative und unserem Kerngeschäft abgestimmt und hat zum Ziel, die finanziellen und sozialen Kompetenzen von rund 100'000 Mädchen und jungen Frauen in Brasilien, China, Indien und Ruanda zu fördern, um ihnen den Zugang zur Sekundarstufe zu erleichtern.

Darüber hinaus bietet unser Global Citizens Program entsprechend qualifizierten Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich mit ihrem Fachwissen an Projekten unserer Partnerorganisationen vorwiegend in Schwellen- und Entwicklungsländern direkt vor Ort zu engagieren.

Unsere Antwort auf lokale Herausforderungen

Der Katastrophenhilfefonds, der von der Credit Suisse Foundation geleitet wird, leistet Opfern von Naturkatastrophen weltweit Soforthilfe, um das Leid der Opfer zu mildern und später beim Wiederaufbau zu helfen. Die Spenden der Mitarbeitenden stellen neben den Geldern und den Aufstockungsbeträgen der Stiftung eine wesentliche Finanzierungsquelle dar. Um unser humanitäres Engagement zu verstärken, sind wir 2008 mit dem IKRK eine globale Partnerschaft eingegangen.