Ansatz & Berichterstattung Ziele & Ergebnisse

Ziele & Ergebnisse

Übersicht über unsere Ziele in den Bereichen Bankgeschäft, Gesellschaft und Umwelt, in unserer Rolle als Arbeitgeber und im Dialog mit unseren Anspruchsgruppen.

Zielsetzungen 2018

  • Der Abschluss unserer Restrukturierung ist unsere Hauptpriorität für 2018. Unsere Zielvorgaben umfassen:
        • Vorantreiben des Wachstums und Erreichen der Gewinnvorgaben jeder einzelnen Division für 2018.
        • Weitere Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Vermögensverwaltung und dem Investment Banking.
        • Senkung unserer bereinigten operativen Kostenbasis zu konstanten Wechselkursen1 auf unter CHF 17 Mia. bis Ende 2018, während wir weiter selektiv in die Gruppe und in Massnahmen zur Verbesserung der Effizienz und zum Ausbau unseres Geschäfts investieren.
        • Erhalt einer starken Kapitalbasis mit einer Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von über 12,5 Prozent.
        • Abwicklung der SRU bis Ende 2018, früher als ursprünglich geplant.
  • Einführung eines funktionsübergreifenden Projekts zur Umsetzung der Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures des Financial Stability Board (FSB TCFD) in verschiedenen Arbeitsgruppen in den Jahren 2018 und 2019 sowie Erfahrungsaustausch im Forum on Implementation of TCFD Recommendations, das vom Institute of International Finance einberufen wurde.
  • Testweise Anwendung des kürzlich entwickelten Ansatzes zur Prüfung von Transaktionen mit Kunden in Sektoren mit mittleren Nachhaltigkeitsrisiken.

1 Unser Kostensenkungsprogramm wird auf Grundlage der bereinigten operativen Kostenbasis zu konstanten Wechselkursen gemessen. Die Netto-Kosteneinsparungen im Jahr 2017 entsprechen der Differenz zwischen dem «bereinigten Geschäftsaufwand zu konstanten Wechselkursen» im Jahr 2015 von CHF 21,2 Mia. und dem «bereinigten Geschäftsaufwand zu konstanten Wechselkursen» im Jahr 2017 von CHF 18,0 Mia. Der «bereinigte Geschäftsaufwand zu konstanten Wechselkursen» ist eine Nicht-GAAP-Finanzkennzahl, bereinigt um Restrukturierungskosten (CHF 355 Mio. im Jahr 2015, CHF 540 Mio. im Jahr 2016 und CHF 455 Mio. im Jahr 2017), erhebliche Aufwendungen aus Rechtsstreitigkeiten (CHF 820 Mio. im Jahr 2015 und CHF 2’707 Mio. im Jahr 2016 und CHF 493 Mio. im Jahr 2017, Aufwendungen im Zusammenhang mit Geschäftsverkäufen in Höhe von CHF 8 Mio. im Jahr 2017 und Goodwill-Wertberichtigungen aus dem vierten Quartal 2015 in Höhe von CHF 3’797 Mio., bestimmte Änderungen in der Rechnungslegung (die erst nach der Lancierung des Kostensenkungsprogramms eingeführt wurden) in Höhe von CHF 170 Mio. im Jahr 2017 sowie Volatilität im Zusammenhang mit Bewertungsanpassungen aufgrund der Veränderung der eigenen Kreditrisikoprämien (Debit Valuation Adjustments, DVA) in Höhe von CHF 83 Mio. im Jahr 2017 und unterliegt Wechselkursanpassungen (Belastung von CHF 319 Mio. im Jahr 2015, CHF 293 Mio. im Jahr 2016 und CHF 326 Mio. im Jahr 2017). Für Wechselkursanpassungen werden ungewichtete Wechselkurse, d. h. ein linearer Durchschnitt der Monatskurse, konsistent für sämtliche Berichtszeiträume verwendet.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2017

Zielsetzungen Ergebnisse
Nach wie vor legen wir den Fokus auf unsere wichtigsten Prioritäten, damit wir gut aufgestellt sind, um profitabel zu wachsen und langfristigen Mehrwert fürunsere Aktionäre zu schaffen. Wir sind bestrebt, im Verlauf des Jahres 2017, unter Ausschluss des geplanten partiellen Börsengangs (IPO1) der Credit Suisse (Schweiz) AG per Ende 2017, eine Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 11–12 Prozent aufrechtzuerhalten. Wir wollen bis Ende 2017 mit Kostendisziplin und Kostenmanagement eine operative Kostenbasis von weniger als CHF 18,5 Mia. erreichen und investieren zugleich weiterhin in die Stärkung unserer Kundengeschäfte und die Verbesserung unserer Kontrollmechanismen. Wir werden alles daransetzen, 2017 weitere Fortschritte in Bezug auf unser Restrukturierungsprogramm zu machen und Chancen auf profitables Wachstum in sämtlichen Geschäftsbereichen und Regionen zu nutzen.

Im zweiten Jahr unseres dreijährigen Restrukturierungsprogramms konzentrierten wir uns weiter auf die Umsetzung von Massnahmen und erreichten mehrere unserer wichtigsten Zielvorgaben:

  • Wir haben unsere Kapitalposition durch eine Bezugsrechtsemission erheblich gestärkt, bei der uns CHF 4,1 Mia. zuflossen, während das Schweizer Geschäft vollständig in unserem Eigentum verblieb. Zusätzlich generierten wir Kapital durch profitables organisches Wachstum sowie die Veräusserung von Altbeständen und nicht weitergeführten Aktivitäten.
  • Wir schlossen das Jahr mit einer Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis bei 12,8 Prozent ab, dies nach Abzug von rund 45 Basispunkten infolge einer Erhöhung der risikogewichteten Aktiven im Zusammenhang mit operationellen Risiken in der zweiten Jahreshälfte. Unsere Tier 1 Leverage Ratio auf Look-through-Basis stieg auf 5,2 Prozent.
  • Wir erzielten 2017 ein profitables Wachstum, durch das sich unser ausgewiesener Vorsteuergewinn auf CHF 1,8 Mia. und unser bereinigter Vorsteuergewinn2 gegenüber 2016 um 349 Prozent auf CHF 2,8 Mia. erhöhte.
  • Unsere operative Effizienz (Operating Leverage) verbesserte sich, wobei der bereinigte Nettoertrag 2 2017 um 5 Prozent stieg, während der bereinigte operative Geschäftsaufwand2 um 6 Prozent zurückging, jeweils verglichen mit 2016. − Mit einer bereinigten operativen Kostenbasis zu konstanten Wechselkursen2 von CHF 18 Mia. erreichten wir unser Kostenziel für 2017. Seit der Einleitung unseres Kostensenkungsprogramms vor zwei Jahren haben wir Netto-Kosteneinsparungen2 von insgesamt CHF 3,2 Mia. verzeichnet.
  • Gleichzeitig investierten wir weiterhin selektiv in Technologie, Talente und Kontrollen
  • Wir steigerten die bereinigte Rendite auf dem regulatorischen Kapital in allen unseren fünf Divisionen im Vorjahresvergleich.
  • Infolge weiterer beträchtlicher Fortschritte bei der Veräusserung und beim Risikoabbau von Altbeständen in der SRU ging die Belastung der Profitabilität der Gruppe 2017 um 37 Prozent zurück.
  • Wir werden der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2017 eine reine Bardividende vorschlagen, damit die mit einer Wahldividende verbundene Verwässerung vermieden wird.

 

Weitere Umsetzung der Strategie für das Legal-Entity Programm und Fokussierung auf den Abschluss der verbleibenden Schritte, darunter die Lancierung von Dienstleistungsgesellschaften in den USA, der Schweiz und Grossbritannien, der Abschluss der ersten nichtöffentlichen Eingabe im Rahmen einer Comprehensive Capital Analysis and Review (CCAR). Zudem wurde das Legal-Entity-Programm ausgebaut, um Lösungsmöglichkeiten nach dem erwarteten Austritt Grossbritanniens aus der EU zu berücksichtigen.

Die Umsetzung des Programms zur Entwicklung der Rechtsstruktur (Legal-Entity-Struktur) der Gruppe im Hinblick auf die Realisierung unserer strategischen Ziele, die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Gruppe und sich abzeichnende künftige regulatorische Anforderungen wurde weiter fortgesetzt.

  • Erfolgreiche Einrichtung von Servicegesellschaften in den USA, der Schweiz, Grossbritannien, Singapur und Indien, wodurch weltweit die operative Kontinuität kritischer Support-Dienstleistungen sichergestellt werden soll
  • Abschluss der Übertragung unseres Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäfts von der Credit Suisse AG auf die Credit Suisse (Schweiz) AG in der Schweiz
  • Erste nichtöffentliche Eingabe im Rahmen einer Comprehensive Capital Analysis and Review (CCAR) in den USA
  • Weitere Migration von Kunden in Grossbritannien zur Niederlassung Dublin der Credit Suisse AG
  • Umsetzung der Strategie im Zusammenhang mit dem erwarteten Austritt Grossbritanniens aus der EU wurde fortgesetzt

 

Weiterer Austausch mit Anspruchsgruppen zur Berücksichtigung von Umwelt und Menschenrechtsaspekten in Risikomanagementprozessen im Zusammenhang mit Geschäftstransaktionen oder Kundenbeziehungen. Wir haben den Dialog mit NGOs und anderen Anspruchsgruppen im Jahr 2017 fortgeführt und in Know-Your-Customer- und Onboarding-Prozessen Nachhaltigkeitsanliegen weiter integriert. Darüber hinaus haben wir einen Prozess zur Identifizierung von Aktivitäten mit Unternehmen in sensiblen Branchen entwickelt und räumen deren fortlaufendem Monitoring Priorität ein.
Teilnahme an der Konsultation zu den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures des Financial Stability Board (FSB TCFD) und Zusammenarbeit mit Branchenverbänden und relevanten internen Funktionen zur Entwicklung von Ansätzen für den Umgang mit den Empfehlungender FSB TCFD.  Anfang 2017 nahmen wir an der Konsultation zum Entwurf der TCFDEmpfehlungen teil. Nach der Veröffentlichung des definitiven TCFD-Berichtserarbeiteten wir einen Plan für den Beginn der Umsetzung der Empfehlungen und schlossen uns dem Forum on Implementation of TCFD Recommendations an, das vom Institute of International Finance einberufen wurde.

1 In 2017 haben wir die Entscheidung bekanntgegeben, keinen Teilbörsengang der Credit Suisse (Schweiz) AG durchzuführen und somit die alleinige Eigentümerschaft an einem historisch stabilen Ertragsstrom in unserem Heimmarkt Schweiz zu behalten sowie die Schaffung komplexer Geschäftsstrukturen und Aktivitäten einer wichtigen Division der Gruppe zu vermeiden.

2 Die bereinigten Ergebnisse sind Nicht-GAAP-Finanzkennzahlen.

Zielsetzungen 2018

 

  • Beiträge zur künftigen Entwicklung der Finanzmarktregulierung, indem wir eine Vordenkerrolle übernehmen und einen konstruktiven Dialog mit Anspruchsgruppen führen.
  • Wir wollen einen nachhaltigen und wirkungsvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten und uns weiterhin in wichtigen Bereichen für die UNO-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Um die drängendsten gesellschaftlichen Probleme anzugehen, nutzen wir das Kapital der Bank – finanzielle Mittel, Produkte und Dienstleistungen sowie die Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und unser breites Netzwerk öffentlicher und privater Partner. Wir wollen Lösungen entwickeln, die der Gesellschaft, unseren Mitarbeitenden und der Credit Suisse zugutekommen. Dies unter anderem mit unseren beiden globalen Initiativen in den Bereichen Bildung und Financial Inclusion, die 2018 bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiern.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2017

Zielsetzungen Ergebnisse
Anhaltend intensiver Dialog mit den massgeblichen Anspruchsgruppen zu den Themen Anlegerschutz, Steuerregeln, Finanzsektorstabilität und Digitalisierung. Die Credit Suisse hielt Treffen mit verschiedenen Anspruchsgruppen ab, darunter politische Entscheidungsträger, um diese Themen auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Regionen anzusprechen. Zudem veröffentlichten wir Artikel und Whitepapers zu einer Vielzahl von Themen, wie zum Beispiel zur Digitalisierung.

Aufzeigen, wie ein Finanzdienstleistungsinstitut wie die Credit Suisse Kapital, Produkte und Dienstleistungen, Kunden, Mitarbeitende und ein Netzwerk von öffentlichen und privaten Partnern nutzen kann, um die dringlichsten Herausforderungen unserer Gesellschaft anzugehen, bei gleichzeitiger Fokussierung auf die Strategie und Stärkung der Bank – unter anderem durch unser 15-Jahre-Jubiläum «Investing for Impact» im Jahr 2017.

2017 haben wir unsere Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Regierungen, Mitarbeitenden und Kunden weiter vertieft, um gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und gemeinsam einen Beitrag an die SDGs zu leisten. Zum SDG 4 (hochwertige Bildung) konnten über 2'640 unserer Mitarbeitenden beitragen, indem sie sich in verschiedenen pädagogischen Programmen betätigten (bspw. Mentoring von Jugendlichen). Zusätzlich haben wir mit unserer globalen Bildungsinitiative und regionalen Programmen über 596’250 eingetragene Schulkinder und junge Menschen erreicht, unter anderem auch mit unserem Programm zur Vermittlung von Finanzkompetenzen für Mädchen. Mit unserer Financial Inclusion Initiative haben wir uns zum Beispiel für Themen wie Zugang zu Finanzdienstleistungen für Frauen, die Finanzierung humanitärer Hilfe oder die Unterstützung von FinTech-Innovationen in Entwicklungsländern engagiert. Anlässlich des 15 jährigen Bestehens unserer Tätigkeit im Bereich Impact Investing fanden rund 40 Veranstaltungen auf der ganzen Welt statt – unter anderem der Credit Suisse Salon, der sich damit befasste, wie man durch philanthropische Tätigkeit und Anlageaktivitäten zur Erreichung der SDGs beitragen kann. In der Schweiz haben wir zudem unser Micro-Donations-Angebot ausgebaut und die Auswahl begünstigter Partner um zehn auf nun zwanzig gemeinnützige Organisationen erweitert.

Zielsetzungen 2018

 

  • Weitere Stärkung unserer Führungskompetenzen bei der Credit Suisse.
  • Weitere Einbettung der Verhaltens- und Ethikstandards, um für ein gemeinsames Verständnis zu den Erwartungen der Credit Suisse bezüglich Unternehmenskultur und Verhalten zu sorgen.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2017

Zielsetzungen Ergebnisse
Weitere Einbettung der Verhaltens- und Ethikstandards im gesamten Unternehmen, um für ein gemeinsames Verständnis und einheitliche Erwartungen der Credit Suisse bezüglich Unternehmenskultur und Verhalten zu sorgen und die Harmonisierung und Standardisierung weiter voranzutreiben. Im Jahr 2017 wurden unsere Verhaltens- und Ethikstandards im gesamten Unternehmen eingeführt, um ein gemeinsames Verständnis und einheitliche Erwartungen in Bezug auf unsere Kultur und unser Verhalten sicherzustellen. Die Initiative wird vom Verwaltungsrat und von der Geschäftsleitung der Credit Suisse getragen, was ihre strategische Bedeutung für die Bank unterstreicht. Unsere Verhaltens- und Ethikstandards sind in unsere HR-Kernprozesse eingebettet, zum Beispiel in das Performance Management, die Rekrutierung, den Beförderungsprozess, die Entwicklung und den Disziplinarprozess. Überdies hat die Geschäftsleitung an einer Reihe von Videos mitgewirkt, in denen sie allen Mitarbeitenden ihre Unterstützung und Einschätzung der einzelnen Standards erläutert. Mit der Einführung des Credit Suisse Employee Award auf der Basis unserer Verhaltens- und Ethikstandards würdigen wir darüber hinaus das Engagement unserer Mitarbeitenden und fördern die weitere Umsetzung dieser Verhaltensnormen in der gesamten Bank.

Weitere Gewinnung, Weiterentwicklung und Bindung von Mitarbeitenden, um unsere Geschäftsbereiche bestmöglich zu unterstützen.

Mit unserem Performance-Management-Prozess stellen wir sicher, dass die persönlichen Ziele der Mitarbeitenden an die strategischen Ziele der Credit Suisse gekoppelt sind und dass ihre Leistung und ihr Verhalten an den neuen Verhaltens- und Ethikstandards der Bank gemessen werden. Um Mitarbeitenden mit Familie zu helfen, eine gute Work-Life-Balance zu erreichen, ermöglichen wir an verschiedenen Standorten eine Elternzeit und bieten Coaching und Unterstützung für neue Eltern, die an den Arbeitsplatz zurückkehren. Wir empfehlen allen Mitarbeitenden, ihren jährlichen Urlaubsanspruch in vollem Umfang zu nutzen. Zudem bieten wir ein umfassendes Weiterbildungsangebot, damit die Mitarbeitenden neue Führungs- und Fachkompetenzen erwerben können, unter anderem Schulungen zur Steigerung der persönlichen Effektivität sowie im Risiko- und Kundenmanagement. Wir verfolgen einen klaren Plan für Vielfalt und Integration auf Stufe der Bank und der Divisionen. So schulen wir Führungskräfte darin, den Auswirkungen von unbewussten Vorurteilen bei Personalentscheiden aktiv entgegenzuwirken.

Zielsetzungen 2018

 

  • Erfolgreiche Absolvierung des Transitions-Audits unseres zertifizierten Umweltmanagementsystems auf die neue Norm ISO14001: 2015. Sicherstellung der erfolgreichen globalen ISO-14001-Rezertifizierung nach der neuen Norm.
  • Weiterführung der globalen Treibhausgasneutralität.
  • Entwicklung und Implementierung eines Rahmenwerks für die langfristige Zielsetzung zur Reduktion unserer GHG-Emissionen sowie zum Beitrag zum übergeordneten Ziel des Pariser Abkommens, den Anstieg der globalen Erwärmung auf deutlich weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen.
  • Ausbau unseres Engagements und unserer Beratungsdienstleistungen im Bereich nachhaltige Bodennutzung.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2017

Zielsetzungen Ergebnisse
Sicherstellen eines erfolgreichen globalen ISO-14001-Kontrollaudits unter der Leitung der Zertifizierungsgesellschaft SGS. Wir haben das ISO-14001-Kontrollaudit 2017 unter der Leitung der Zertifizierungsgesellschaft SGS erfolgreich ohne Korrekturmassnahmen bestanden – im Jahr 2017 standen bei den Gebäude-Audits unsere Standorte in Singapur, Indien sowie in der Südschweiz im Fokus.

Anpassung unseres Umweltmanagementsystems in den Prozessen und bei der Dokumentation auf den neuen ISO-14001-Standard (gültig ab 2018) mit der entsprechend nötigen Adaptierung des Governance Modells über alle involvierten Managementbereiche und -stufen.

Unsere ISO-14001-Dokumentation aktualisierten wir auf die Anforderungen der neuen ISO-14001-Norm 2015 für das im Jahr 2018 geplante Transitions-Audit unseres Umweltmanagementsystems. Wir haben alle identifizierten Lücken aus der Analyse unseres bestehenden ISO-14001-Systems systematisch überprüft und geschlossen und das Governance-Modell entsprechend unserer Organisationsstruktur adaptiert.

 

Auch 2017 konnten wir den ökologischen Fussabdruck aus unseren betrieblichen Aktivitäten gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent auf 141’300 Tonnen CO2-Äquivalente weiter reduzieren – unter anderem dank fortlaufender energietechnischer Betriebsoptimierung in unseren Liegenschaften, einer weiteren Konsolidierung unseres Portfolios mit Fokus auf Gebäuden mit hoher Energieeffizienz sowie des Einsatzes moderner IT-Infrastruktur.

 

Mittels der Substitution bestehender Energieträger durch Zertifikate für erneuerbare Energien (Renewable Energy Certificates, RECs) konnten wir 2017 zudem 76 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen beziehen, was einer deutlichen Steigerung von 19% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

 

Bereits im achten Jahr in Folge realisierten wir die globale Treibhausgasneutralität.

Vertiefung der Zusammenarbeit mit wichtigen externen Stakeholdern in Bezug auf nachhaltiges Bodennutzungsmanagement. 2017 haben wir uns an einer Reihe von internationalen Diskussionen zum Thema nachhaltige Landnutzung und Agrarwirtschaft beteiligt. Dazu gehörten beispielsweise Workshops der ASEAN Bankers Association und der Bursa Malaysia zu nachhaltiger Finanzierung. Darüber hinaus organisierte die Credit Suisse das Asia Pacific Land Use Forum (APLUF) in Bangkok. Zudem bauten wir unsere Rolle als Berater des Sustainable Palm Oil Transparency Toolkit (SPOTT) aus, indem wir der Technical Advisory Group für die SPOTT-Toolentwicklung im Bereich Holz, Zellstoff und Papier beitraten.