Was für ein Finale am 20. Credit Suisse Cup!
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Was für ein Finale am 20. Credit Suisse Cup!

Am Mittwoch, 12. Juni 2019, fanden die Finalspiele der Schweizer Schulfussball-Meisterschaft im Basler St. Jakob-Park statt.

Der Wettergott war gnädig und damit herrschten beste Voraussetzungen für die Finalspiele dieses Jubiläumsturniers. Es ging um nichts weniger als die Schweizer Meisterschaft im Schulfussball. Nur die besten Teams aus den kantonalen Ausscheidungen haben es ins Finale des Credit Suisse Cup geschafft. Auf über 50 Fussballfeldern kämpften sie am 12. Juni 2019 im Basler St. Jakob-Park in 13 Kategorien um den Sieg. Ein Mega-Event und ein unvergessliches Erlebnis für die rund 3000 jungen Fussballbegeisterten und ihre Fans!

So weit zu kommen, war ein hartes Stück Arbeit für die Mädchen und Jungs der 4. bis 9. Klassen. Aber wer vom Fussballvirus gepackt und mit Begeisterung am Ball ist, wächst in den entscheidenden Momenten über sich hinaus. Der Sieg war ja zum Greifen nah! Das hat die rund 300 Teams motiviert, noch einmal alles zu geben. Dabei durchlebten und durchlitten alle im Kampf um den Gruppensieg eine Achterbahn der Gefühle, von bodenloser Enttäuschung über verpasste Chancen bis hin zu grenzenloser Euphorie beim finalen Sieg. Emotionen pur!

Hohes Niveau dank Engagement

Es war nicht zu übersehen: Das Fussballfieber setzt ungeheure Energien frei und treibt die Teams zu sportlichen Höchstleistungen. Aber nicht nur Begeisterung und Engagement sind ausserordentlich, auch das fussballerische Niveau ist mittlerweile beeindruckend. Geboten wird «Fussball vom Feinsten», wie ein Kenner feststellte. Und er fügte an: «Da hat mit den Jahren eine unglaubliche Entwicklung stattgefunden.» Das ist kein Zufall, denn der Credit Suisse Cup hat in den 20 Jahren seines Bestehens viel dazu beigetragen, Fussball als Teamsport im Schulumfeld zu etablieren und zum unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis für Schülerinnen und Schüler zu machen.

Der Moment des Triumphs: Erfolg fühlt sich grossartig an!

Nach harten Kämpfen herrschte am Ende des Turniers Jubel bei den 13 Siegerteams, die in ihrer Kategorie den Sieg errungen haben. Ganz oben auf dem Podest zu stehen, war das grosse Ziel – und jetzt hatten sie es erreicht. Dieses Gefühl des Triumphs werden sie wohl nie vergessen. Jedes Siegerteam erhielt einen Pokal und jede Spielerin und jeder Spieler zusätzlich noch eine Medaille. Ein grosser Moment für alle!

Manche waren vom eigenen Erfolg völlig überwältigt: «Wahnsinn, nicht einmal geträumt hatten wir von einem solchen Erfolg», sagte stellvertretend der Wortführer des Siegerteams der 8. Klasse aus Unterägeri. Zum ersten Mal qualifizierten sich die Oberstufenschüler über das Regional- und Kantonalturnier für das Finale. Dort wuchsen sie mit jedem Spiel weiter über sich hinaus und zeigten einen mitreissenden Steigerungslauf. Ausser beim Halbfinale – Sieg erst in der Verlängerung – resultierten lauter klare Entscheidungen. So auch im Finale, wo sie mit einem 3:0 das gegnerische Team deutlich auf den zweiten Platz verwiesen. Die Begeisterung übertrug sich. Der Teamchef und Klassenlehrer kündigte beim Platzinterview an, er werde für einen freien Vormittag kämpfen. Mit einem Telefonanruf bei der Schulleitung liess sich dieser «Sonderpreis» realisieren.

Hype um Nationalteam-Stars 

Auch ausserhalb des Spielfelds hatte das Turnierfinale viel zu bieten. Neben spannenden Aktivitäten für Gross und Klein sorgten verschiedene Attraktionen für reichlich Betrieb. Eindeutiger Höhepunkt aber war die Autogrammstunde mit den A-Nationalteam- und Credit Suisse Cup-Ambassadoren Cinzia Zehnder, Breel Embolo und Denis Zakaria sowie der A-Nationalteamspielerin Rahel Kiwic. Vor dem Tisch der Stars bildete sich eine Riesenschlange, alle wollten ihre Vorbilder hautnah erleben. Auch hier war Engagement gefragt, um Autogramme auf Caps, T-Shirts und natürlich Autogrammkarten zu ergattern. Und wer ein Selfie wollte, war besonders gefordert bei der Jagd nach dem perfekten Bild. Die umschwärmten Stars liess der Ansturm nicht kalt. Sie schrieben unzählige Autogramme, lächelten in zahlreiche Kameras und widmeten ihren Fans viel Zeit in Gesprächen. «Auf diese Weise etwas weitergeben, das bereitet Freude», sagte Embolo voller Begeisterung und stellvertretend für das Ambassadoren-Quartett. Er erinnerte sich an seine Anfänge und Begegnungen mit seinen Idolen: «Auch ich stand mal auf der anderen Seite.» Er weiss, was solche Momente bedeuten.

Mit Leidenschaft und Teamwork zum Erfolg

Dass der Credit Suisse Cup von Jahr zu Jahr beliebter wurde und dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern kann, basiert auf dem langjährigen Engagement der Credit Suisse als Main Partner und des SFV als Organisator des Turniers. Eine Erfolgsgeschichte wie diese wird aber von vielen geschrieben: Lehrpersonen, Eltern, die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die Trainerinnen und Trainer oder alle, die irgendwie zum Gelingen des Credit Suisse Cup beigetragen haben. Nur gemeinsam kann jedes Jahr aufs Neue die Leidenschaft für diesen Teamanlass geweckt werden.