Die Arbeitslosigkeit im Credit Suisse Sorgenbarometer
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Die Arbeitslosigkeit im Credit Suisse Sorgenbarometer

Im September widmet sich die Publikation «Kompass für die Schweiz – Ein Blick in die politische Zukunft mit dem Sorgenbarometer der Credit Suisse» dem Thema Arbeitslosigkeit. In zwei Beiträgen untersuchen Jean Christophe Schwaab und Valentin Vogt die Hintergründe für die langjährige Hauptsorge der Schweizer Stimmberechtigten. 

Die Arbeitslosigkeit steht seit über 10 Jahren unangefochten an der Spitze der Sorgenrangliste der Schweizerinnen und Schweizer. Im Langzeitvergleich wird klar, dass die Sorge stark mit der tatsächlichen Arbeitslosenquote korreliert. Allerdings ist die Angst vor dem eigenen Stellenverlust deutlich tiefer: 2014 befürchteten nur gerade 7 Prozent den Verlust ihres Arbeitsplatzes im Laufe des nächsten Jahres.

Nachdem die Sorge um Arbeitslosigkeit zuvor während vier Jahren trotz trüben Wirtschaftsaussichten stetig an Bedeutung verloren hat, fand 2014 eine Trendumkehr statt. Die Sorgenwerte stiegen erstmals seit 2010 wieder an – und dies markant.

Trend Problembewusstsein 1996 bis 2014

1 Arbeitslosigkeit (bis 2008) – Arbeitslosigkeit/Jugendarbeitslosigkeit (ab 2009). Quelle: gfs.bern (2014). Credit Suisse Sorgenbarometer 2014: Schlussbericht

In den nachfolgenden Gastbeiträgen (s. Box mit Link zum PDF) äussern sich Jean Christophe Schwaab, SP-Nationalrat und Vorstandsmitglied des Schweizerischen Bankenpersonalverbands, und Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, zu dieser Thematik. Sie gehen dabei der Frage nach, welchen gesellschaftlichen Stellenwert die Arbeit geniesst und welche Denkanstösse daraus für Politik und Wirtschaft abgeleitet werden können.