Kompetenzbasierte Freiwilligenarbeit: ein guter Weg, Gutes zu tun
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Kompetenzbasierte Freiwilligenarbeit: ein guter Weg, Gutes zu tun

Neue Forschungsergebnisse bestätigen, dass von kompetenzbasierter Freiwilligenarbeit alle profitieren: die Volunteers selbst, die Unternehmen, für die sie tätig sind, und die NGOs, für die sie sich engagieren.

Jedes Jahr stellen Tausende ihr professionelles Know-how in den Bereichen Marketing, Finanz, Recht, HR, Strategie und IT in den Dienst gemeinnütziger Organisationen, unter anderem im Rahmen von Freiwilligenprogrammen, die von Unternehmen organisiert werden. Freiwilligenarbeit ist auch ein wichtiger Bestandteil des sozialen Engagements der Credit Suisse: 2014 haben Mitarbeitende der Bank insgesamt 190'790 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Doch nicht nur den Partnern kommt die Arbeit der Freiwilligen zugute, sondern auch ihnen selbst: Wer sich an einem Freiwilligenprogramm beteiligt, erhält neue Einblicke, erweitert seine Kompetenzen und kann häufig in seinem privaten und beruflichen Alltag von Aspekten der neu kennengelernten Kultur und einem Zuwachs an Fachwissen profitieren. Dementsprechend kommen die Volunteering-Einsätze auch den Unternehmen zugute: Mitarbeitende werden durch Freiwilligenarbeit motiviert, gewinnen an Erfahrung und fühlen sich ihren Unternehmen stärker verbunden. Zudem erhalten die Partner vor Ort nicht nur Zugang zu Kompetenzen, der ihnen ansonsten verschlossen bleiben würde, sondern profitieren auch von der Zusammenarbeit mit Personen, die eine neue Perspektive – einen Blick von aussen – einbringen und daher anders mit Problemen umgehen.

Neue Studien bestätigen den Wert kompetenzbasierter Freiwilligenarbeit

Der Wert kompetenzbasierter Freiwilligenarbeit wird nun durch die Ergebnisse einer neuen Studie von Emerging World bestätigt, für die mehr als 300 Mitarbeitende von fünf multinationalen Firmen (einschliesslich der Credit Suisse), die in den letzten zehn Jahren an einem internationalen, kompetenzbasierten Freiwilligenprogramm teilgenommen haben, befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Programme nicht nur einen sozialen Wert haben, sondern auch in puncto Entwicklung von Führungskompetenzen, berufliche Mobilität und Mitarbeiterengagement eine starke Rendite aufweisen: 79 Prozent der Mitarbeitenden, die an einem internationalen, kompetenzbasierten Freiwilligenprogramm teilgenommen hatten, veränderten ihre Arbeitsweise im Anschluss zum Positiven und 66 Prozent vollzogen einen Wechsel in eine höhergestellte Position mit einem erweiterten Aufgabenbereich.

Eine zweite Studie unter der Leitung von LBG Associates belegt den Wert kompetenzbasierter Freiwilligenarbeit für die NGOs oder sozialer Unternehmen, die von Freiwilligeneinsätzen profitieren. Die teilnehmenden Organisationen gaben an, dass 82 Prozent der Projekte, die in den vergangenen drei Jahren von Volunteers durchgeführt wurden, erfolgreich abgeschlossen, die Zielvorgaben also erfüllt wurden. Insgesamt 97 Prozent sahen zumindest einen gewissen Nutzen mit der Freiwilligenarbeit verbunden, mehr als die Hälfte bescheinigten ihr sogar einen sehr oder äusserst hohen Nutzen. Diese positiven Ergebnisse bedeuten, dass 75 Prozent Freiwilligeneinsätze im Hinblick auf das Endresultat als eine gute Zeit- und Ressourceninvestition betrachten. Für beide Gruppen – sowohl die Organisationen, in denen sich Freiwillige engagierten, als auch die sich freiwillig engagierenden Mitarbeitenden – sind eine effektive Vorbereitung (zu der die Ermittlung eines tatsächlichen Bedarfs gehört, der einen Einsatz rechtfertigt) und ein kompetentes Management vor, während und nach dem Einsatz entscheidend für den Erfolg. Die komplette Studie mit weiteren Einzelheiten kann hier abgerufen werden.