Roger Federer gefordert von Welt- und Europameistern
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Roger Federer gefordert von Welt- und Europameistern

Die Credit Suisse Sports Awards am kommenden Sonntagabend versprechen Emotionen und Hochspannung. Während gut zwei Stunden erfolgt ein Rückblick auf das Sportjahr 2017 – und die Sportlerin, der Sportler, der Trainer, der Behindertensportler, der Newcomer und das Team des Jahres werden ausgezeichnet.

2017 war bezogen auf die Leistungen der besten Schweizer Sportler ein Glanzjahr. Und einer davon zählt wieder zum exklusiven Kreis der Herausragenden: Roger Federer. Dem 36-jährigen Basler gelang ein phänomenales Comeback mit seinen 18. und 19. Grand-Slam-Siegen. Trotz dem Verzicht auf die Sandsaison hat er das Jahr als Weltnummer 2 beendet.

Roger Federer gilt als Favorit für den Titel Sportler des Jahres. An hochklassiger Konkurrenz fehlt es aber nicht: Reck-Kunstturn-Europameister Pablo Brägger zählt dazu, ebenso wie Skirennfahrer Beat Feuz, der an der Heim-WM in St. Moritz in der Königsdisziplin Abfahrt gewann. Mit von der Partie sind auch die beiden Teamsportler Roman Josi und Andy Schmid, die im Eishockey und Handball für Glanztaten auf internationaler Bühne sorgten, sowie Nino Schurter, der als Mountainbiker alles gewann, was es zu gewinnen gab. Ein würdiger Nachfolger von Olympiasieger Fabian Cancellara ist also gewiss.

Top-Kandidatinnen für Nachfolge von Lara Gut

Auch bei den Sportlerinnen zeichnet sich ein packendes Finale ab. Ruderin Jeannine Gmelin schrieb mit ihrem Skiff-Weltmeistertitel Geschichte, indem sie als erste Schweizerin überhaupt in einer olympischen Disziplin den WM-Titel gewann. Tennis-Legende Martina Hingis trumpfte in ihrer 23. und letzten Saison im Doppel gross auf. Skirennfahrerin Wendy Holdener gewann an der Heim-WM in der Kombination Gold, Mountainbikerin Jolanda Neff erkämpfte sich an der WM ihren langersehnten Titel. Langdistanz-Triathletin Daniela Ryf siegte zum dritten Mal in Folge am prestigeträchtigsten Triathlon der Welt, dem Ironman Hawaii. Und Kunstturnerin Giulia Steingruber gewann im Sprung ihre erste WM-Medaille – Bronze. Steingruber war Sportlerin des Jahres 2013, Ryf errang den Titel 2015. Am 10. Dezember wird die Nachfolgerin von Lara Gut gekürt.

Petkovic, Lüthi oder Siegenthaler?

Auf ebenfalls höchstem Niveau spielen sich die Entscheidungen um das Team, den Behindertensportler, den Trainer und den Newcomer des Jahres ab. Im Endkampf um die beste Equipe sind die Schweizer Fussballer, die Mixed-Staffel der Mountainbiker sowie die 4 x 100 m-Rekordsprinterinnen vertreten.

Marcel Hug wird bei den Behindertensportlern von der neuen Marathon-Seriensiegerin Manuela Schär und von Alpin-Spezialist Christoph Kunz gefordert.

Bei den Coaches fällt die Entscheidung zwischen Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic, Tennistrainer und Federer-Betreuer Severin Lüthi sowie Schurter-Bezugsperson Nicolas Siegenthaler.

Und bei der Newcomerwahl stehen mit der neuen Siebenkampf-Leichtathletik-Rekordhalterin Géraldine Ruckstuhl, dem Eishockey-Grosstalent Nico Hischier und der Wasserspringerin Michelle Heimberg drei Ausnahmetalente zur Wahl, die noch viel Freude bereiten dürften.