Die Altersvorsorge im Credit Suisse Sorgenbarometer
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Die Altersvorsorge im Credit Suisse Sorgenbarometer

Am 2. Dezember 2015 erscheint das neue Credit Suisse Sorgenbarometer. Vor diesem Hintergrund befasst sich der letzte Online-Beitrag der Publikation «Kompass für die Schweiz – Ein Blick in die politische Zukunft mit dem Sorgenbarometer der Credit Suisse» mit dem Thema Altersvorsorge. Maurus Blumenthal und Hans Groth diskutieren in zwei Artikeln, wie eine Vision für das Alter entworfen werden kann, welche Wohlstand und Wohlfahrt fördert.

Der Zustand der Altersvorsorge bereitet den Schweizerinnen und Schweizern seit vielen Jahren Sorgen. Im Sorgenbarometer der Credit Suisse gehört das Thema – mit Ausnahme des Jahres 2011 – seit mehreren Jahren zu den Top 3 der grössten wahrgenommenen Probleme. So belegte es auch 2014 mit 37 Prozent den dritten Platz der Sorgenrangliste.

Allerdings wird die Altersvorsorge häufiger als zukünftiges denn als aktuelles Problem wahrgenommen, wahrscheinlich auch, weil das Rentenalter für die Mehrheit der Befragten noch in der Zukunft liegt. So wurde die Altersvorsorge im letzten Jahr mit 47 Prozent an zweiter Stelle der künftig erwarteten Probleme genannt.

Trend Problembewusstsein (1996 bis 2014)

Trend Problembewusstsein (1996 bis 2014)

AHV / Altersvorsorge (in % Stimmberechtigter)
Quelle: gfs.bern (2014). Credit Suisse Sorgenbarometer 2014. Schlussbericht

In den nachfolgenden Gastbeiträgen (s. Box mit Link zum PDF) äussern sich Maurus Blumenthal, Geschäftsleiter des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente (DSJ), und Dr. Hans Groth, Verwaltungsratspräsident des World Demographic & Ageing Forum (WDA Forum), zu dieser Thematik. Sie gehen dabei der Frage nach, wie die Zukunft der Alterspolitik aussehen soll, wie dafür Unterstützung aus der Zivilgesellschaft gewonnen werden kann und welche Denkanstösse daraus für Politik und Wirtschaft abgeleitet werden können.