Thomas Gottstein, Credit Suisse, CEO Swiss Universal Bank
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Omega European Masters - Credit Suisse Gold Pro-Am 2016

Seit 1984 ist die Credit Suisse ein wichtiger Partner des Omega European Masters. Thomas Gottstein, der CEO der Swiss Universal Bank der Credit Suisse , über sein persönliches Jubiläum, seine Rolle als Gastgeber und seine Favoriten.

Herr Gottstein, wir gratulieren zum Jubiläum. 1986 – vor 30 Jahren – spielten Sie zum ersten Mal beim European Masters.

Vielen Dank. Ein Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. 1986 – das war noch eine ganz andere Welt. Ohne Internet, ohne Handy. Und Jason Day, die heutige Nummer 1 im Golf, war damals noch nicht einmal geboren.

Sie traten damals als einer der besten Schweizer Amateure an, wie haben Sie das erlebt?

Es war überwältigend. Die ganze Atmosphäre, das hochkarätige Teilnehmerfeld
und natürlich dieser fantastische Golfplatz - sicherlich der schönste in den Alpen. Aber sportlich musste ich Lehrgeld zahlen. Gespielt wurde damals ja noch auf dem alten «Plan Bramois», mit dessen Tücken ich Bekanntschaft machte.

Wissen Sie noch, wer damals gewann?

Das war kein geringerer als der legendäre José María Olazabal. Ein ganz Grosser des Golfsports. Wenn ich mich richtig erinnere, war das damals sogar sein allererster Titel auf der PGA European Tour. Ohne Übertreibung kann man also behaupten: Das European Masters legte den Grundstein einer Weltkarriere.

Sie selber haben eine erfolgreiche Karriere bei der Credit Suisse gemacht, die sich bereits seit 1984 beim European Masters engagiert.

Und darauf bin ich sehr stolz. Es ist unsere älteste Partnerschaft im Sportbereich. Wir sehen dieses Engagement auch als Bekenntnis zur Schweiz. Der starke Schweizer Heimmarkt ist ein wichtiger Pfeiler im Geschäftsmodell der Credit Suisse und wird in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Als erste Unternehmerbank der Schweiz, gegründet von Alfred Escher, fühlen wir uns auch heute noch stark mit diesem Erbe verbunden.

Werden Sie auch dieses Jahr als Gastgeber selber am Credit Suisse Gold Pro‑Am mitspielen?

Aber sicher! Eine solche Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen. Es ist das attraktivste Pro-Am der Schweiz und eine einmalige Gelegenheit, unseren langjährigen Geschäftspartnern und Kunden für ihr Vertrauen zu danken.

Das Teilnehmerfeld bei den Pros ist auch dieses Jahr wieder hochkarätig besetzt. Wer holt sich den OEM-Titel 2016?

Gute Frage. Ich denke, der Sieger wird aus der Generation der jungen Wilden kommen. Titelverteidiger Danny Willett und Matthew Fitzpatrick sind heisse Kandidaten. Aber persönlich freue ich mich auch auf Legenden wie Lee Westwood oder Miguel Ángel Jiménez. Wer über so lange Zeit auf so hohem Niveau spielt wie diese beiden, hat meinen grössten Respekt.