Die (Kern-) Energie im Credit Suisse Sorgenbarometer
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Die (Kern-) Energie im Credit Suisse Sorgenbarometer

Die Publikation «Kompass für die Schweiz – Ein Blick in die politische Zukunft mit dem Sorgenbarometer der Credit Suisse» widmet sich den langfristigen Top-Sorgen des Landes. In zwei Texten beziehen Armin Eberle und Adèle Thorens Goumaz Stellung zum Thema Atomenergie.

Das Thema (Kern-)Energie nahm im Sorgenkatalog der Schweizer Bevölkerung bis anhin keine Spitzenposition ein. Zwar gehörte es in den letzten zehn Jahren immer zu den «Top Ten» der grössten Sorgen, allerdings meist an hinterer Stelle. 2014 beispielsweise belegte es den 7. Rang.

Allerdings hat die Thematik in den letzten Jahren kontinuierlich an Relevanz gewonnen. Während sich 2004 nur 2 Prozent der Befragten Sorgen um Energiefragen machten, waren es 2013 bereits 19 Prozent. Dieser Anteil ist 2014 zwar etwas zurück gegangen. Von einer Trendwende kann jedoch noch nicht gesprochen werden. 

Trend Problembewusstsein (1996-2014)

Trend Problembewusstsein (1996-2014)

Energiefragen / Kernenergie1 (in % Stimmberechtigter)

1 Energiefragen / Kernenergie (bis 2008) – Energiefragen / Kernenergie / Versorgungssicherheit (ab 2009);
Quelle: gfs.bern (2014). Credit Suisse Sorgenbarometer 2014. Schlussbericht

In den nachfolgenden Gastbeiträgen (s. Box mit Link zum PDF) äussern sich Armin Eberle, Geschäftsführer der Energie-Agentur der Wirtschaft, und Adèle Thorens Goumaz, Waadtländer Nationalrätin und Co-Präsidentin der Schweizer Grünen, zu dieser Thematik. Sie gehen dabei der Frage nach, warum das Thema Energie seit Jahren politisch vehement debattiert wird, in der Bevölkerung die Sorge darüber jedoch (noch) nicht weitverbreitet zu sein scheint, und welche Denkanstösse daraus für Politik und Wirtschaft abgeleitet werden können.