Die Nase vorn bei Börsengängen
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Die Nase vorn bei Börsengängen

Der erfolgreiche Börsengang von Galenica Santé im Jahr 2017 hat nicht nur die Kompetenz der Credit Suisse im Investment Banking unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, wie verschiedene Bereiche der Bank effektiv zusammenarbeiten, um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden zu erzielen.

Im Juli 2016 gab Galenica die Übernahme des in den USA kotierten Unternehmens Relypsa bekannt. Mit dieser Transaktion verschaffte Galenica ihrer Division Vifor Pharma eine spezielle US-Handelsorganisation sowie globale Rechte an dem Medikament Veltassa®, einem Kaliumbinder zur Behandlung von Hyperkaliämie. Die Credit Suisse beriet Galenica bei der Übernahme und stellte die notwendige Akquisitionsfinanzierung bereit.

Schon vorgängig hatte der Verwaltungsrat von Galenica seine Absicht bekanntgegeben, die Galenica Group in zwei unabhängige kotierte Gesellschaften aufzuspalten. Als es darum ging, dieses Vorhaben auszuführen und Galenica Santé an die Börse zu bringen, stand die Credit Suisse erneut als Partner zur Verfügung: Die Bank belegt nicht nur seit geraumer Zeit den ersten Platz im Investment Banking in der Schweiz, sondern hat seit 2004 auch 16 der 19 grössten IPOs – jene über CHF 200 Millionen – im Schweizer Markt betreut.1

2017 setzte die Credit Suisse ihren eindrücklichen Track Record fort, als sie zum gemeinsamen globalen Koordinator und gemeinsamen Bookrunner für den Börsengang von Galenica Santé ernannt wurde, dem führenden voll integrierten Gesundheitsanbieter in der Schweiz. Mit einem Volumen von 1,9 Milliarden Franken war die Transaktion im April 2017 das zweitgrösste IPO an der SIX Swiss Exchange seit zehn Jahren sowie zum Zeitpunkt der Kotierung das grösste IPO des Jahres 2017 in Europa.

Effektive Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe

Für die Credit Suisse waren die Relypsa-Transaktion und deren Finanzierung sowie die Platzierung und Kotierung von Galenica Santé an der SIX Swiss Exchange eine Gelegenheit, nicht nur ihr fundiertes Know-how im Bereich Investment Banking und Equity Capital Markets unter Beweis zu stellen, sondern auch zu zeigen, wie ihre Teams in verschiedenen Divisionen effektiv zusammenarbeiten können, um Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Im vorliegenden Fall arbeiteten Experten der Bereiche Investment Banking und Large Swiss Corporates innerhalb der Swiss Universal Bank Seite an Seite mit ihren Kollegen von Investment Banking & Capital Markets. Dabei nutzten sie ihre Beziehungen und setzten ihr Know-how und ihre Ressourcen zum Vorteil des Kunden ein.

Im März 2017 gab Galenica bekannt, der Börsengang werde aus 43,1 Millionen Namenaktien mit einem Ausgabekurs von 31 bis 39 Franken je Aktie bestehen. Das Echo bei den Anlegern war äusserst positiv, und aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Deal im April um 5,6 Millionen Aktien aufgestockt. Die Emission war mehrfach überzeichnet, sodass der Ausgabekurs am oberen Ende der Spanne festgesetzt wurde. Der Verkäufer, die Galenica Group (jetzt Vifor Pharma) behielt lediglich einen Anteil von 2,5 Prozent an Galenica Santé für sich und platzierte damit fast 100 Prozent, da die Anleger unter anderem von der hohen Dividendenrendite und dem stabilen Gewinnwachstum überzeugt waren.

Win-win-Situation

Für Finanzinstitute wie die Credit Suisse bieten solche transformativen Transaktionen eine gute Gelegenheit, dank divisionsübergreifender Zusammenarbeit ihre gesamte Palette an Kompetenzen einzusetzen. Die Übernahme von Relypsa und der anschliessende Börsengang von Galenica Santé sind dafür hervorragende Beispiele. Der Kunde wiederum profitierte von der Fähigkeit der Credit Suisse, als «One-Stop Shop» während der gesamten Transaktionen einheitliche Unterstützung und Beratung zu bieten.