Gelungener Tag der offenen Tür im Kunstmuseum Basel und im MASI Lugano
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Gelungener Tag der offenen Tür im Kunstmuseum Basel und im MASI Lugano

Am vergangenen Sonntag lud die Credit Suisse zum Tag der offenen Tür ins Kunstmuseum Basel und ins MASI Lugano ein. Nebst den beiden einzigartigen Ausstellungen – «Kosmos Kubismus» in Basel und «Hodler – Segantini – Giacometti» in Lugano – erwarteten die grossen und kleinen Kunstbegeisterten verschiedene Attraktionen, die diesen Tag zu einem einmaligen Erlebnis machten. 

Am 31. März 2019 öffneten das Kunstmuseum Basel und das MASI Lugano (Museo d’arte della Svizzera italiana) ihre Tore für alle, die Lust auf Kunst und Inspiration hatten. Dabei erwartete das Publikum zwei Ausstellungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Das Kunstmuseum Basel präsentiert mit «Kosmos Kubismus» aktuell eine Kunstrichtung, die revolutionär war. Im MASI Lugano sind unter dem Titel «Hodler – Segantini – Giacometti» einige der bedeutendsten Meisterwerke der Gottfried-Keller-Stiftung zu sehen. Nebst diesen aussergewöhnlichen Ausstellungen boten sich den Besuchern aber auch diverse Attraktionen, die diesen Tag zu etwas ganz Besonderem machten. In Basel hatten die jüngeren Besucher beispielsweise die Möglichkeit, bei einem Rätselspass den Geheimnissen der Ausstellung «Kosmos Kubismus» auf die Spur zu kommen. Und auch wer sich mehr für die Hintergründe der beiden Ausstellungen interessierte, kam dank der kostenlosen Audioguides nicht zu kurz. Abgerundet wurde das Sonntagserlebnis mit einem Erinnerungsfoto vor unserer Fotowand. Und passend zum Frühlingswetter gab es sowohl in Basel als auch in Lugano Glace für alle.

Mehr zu den Ausstellungen

Das Kunstmuseum Basel zeigt vom 30. März – 4. August 2019 die Ausstellung «Kosmos Kubismus. Von Picasso bis Léger». Als Anfang des 20. Jahrhunderts der Kubismus die Kunstwelt revolutionierte, hob er bisherige Sehgewohnheiten aus den Angeln. Er sprengte alles Bisherige und brachte mit grosser Innovationskraft eine neue Kunstsprache hervor. Die Auflösung der Formen durch Zersplitterung, das Einfügen von Zeichen und Fragmenten und das Verwenden unüblicher Materialien stellte die gängige Vorstellung von Kunst infrage. Das war nicht nur Kunst fürs Auge, der Kubismus richtete sich auch gezielt an den Intellekt. Sowohl das Erschaffen als auch das Betrachten setzt ein hohes Mass an Abstraktionsvermögen bei gleichzeitiger Offenheit für Experimentelles voraus. Das war damals revolutionär und ist auch heute noch spannend. Die in Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris entstandene Schau zeigt rund 130 Werke dieser Epoche, die von 1908 bis nach dem Ende des Ersten Weltkriegs dauerte.

Im MASI Lugano ist vom 24. März – 28. Juli 2019 die Ausstellung «Hodler – Segantini – Giacometti» zu sehen. Sie umfasst einige der bedeutendsten Meisterwerke der Gottfried Keller-Stiftung. Das unumstrittene Highlight der Ausstellung ist das berühmte «Trittico della natura» von Giovanni Segantini. Erst zum zweiten Mal seit fast 100 Jahren verlässt das dreiteilige Meisterwerk seinen angestammten Ausstellungsort im Segantini Museum in St. Moritz. Doch auch sonst lohnt sich ein Besuch der Ausstellung. Sie vermittelt den Besuchern einen wertvollen Einblick in die Geschichte der Schweizer Kunst über die letzten 200 Jahre. Und ganz nebenbei bietet das MASI Lugano allen, die dafür offen sind, einen spektakulären Panoramaausblick über den Luganersee.