Impact Investing – Vermögen für den Wandel einsetzen
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Impact Investing – Vermögen für den Wandel einsetzen

Immer mehr Kunden der Credit Suisse haben Interesse an Impact Investing, also an einem Anlageansatz, der darauf abzielt, messbare soziale und ökologische Veränderungen zu fördern, und gleichzeitig finanzielle Renditen erzielt. Julia Balandina Jaquier, Autorin des Leitfadens Catalyzing Wealth for Change: Guide to Impact Investing (Vermögen für den Wandel einsetzen: Leitfaden für Impact Investing), und Olivier Rousset, Leiter Impact Investment Specialists bei der Credit Suisse, beleuchteten das Thema näher.

Lassen Sie uns mit einigen grundlegenden Definitionen beginnen. Welcher Unterschied besteht zwischen Impact Investing und nachhaltigen Anlagen?

Julia Balandina Jaquier: Sowohl bei Impact Investments als auch bei nachhaltigen und verantwortungsvollen Anlagen (Sustainable and Responsible Investments, SRI) handelt es sich um Anlagestrategien, die eine Wirkung erzielen wollen. Dennoch bestehen entscheidende Unterschiede. Viele nachhaltige Anlagestrategien konzentrieren sich darauf, «keinen Schaden anzurichten», in der Regel durch Screening und Engagement. Impact-Anleger gehen darüber hinaus. Sie haben das Ziel, eine konkrete, greifbare Wirkung zu erzeugen, und versuchen, ein bestimmtes Problem zu lösen. Impact Investments nutzen Kapital als Mittel für einen guten Zweck. Auf der finanziellen Seite streben Impact Investments eine grössere Bandbreite an Renditen an – von der einfachen Rückzahlung des Kapitals bis hin zu Marktrenditen, während SRI ausschliesslich auf Marktrenditen abzielen. Und schliesslich decken SRI in erster Linie kotierte Strategien ab, während Impact Investments sich über alle Anlageklassen erstrecken.

Olivier Rousset: Impact Investing und nachhaltige Anlagen wirken sich beide positiv auf die Gesellschaft oder die Umwelt aus – bei gleichzeitiger Erzielung von Anlagerenditen. Sie gehören der gleichen übergeordneten Anlagefamilie an. Es bestehen jedoch einige Unterschiede. Impact Investing setzt sich mit einer ganz bestimmten Wirkung auseinander, denn der Anleger muss genau wissen, wohin das Geld geht, wofür es eingesetzt wird, und die Wirkung ist dem Anleger anhand von speziellen Messgrössen anschliessend zu berichten. Im Hinblick auf das Kapital konzentriert sich Impact Investing in der Regel auf Private Equity und Private Debt, während nachhaltige Anlagen alle kotierten Anlageklassen abdecken und von daher das grössere Potenzial haben, sich im Mainstream zu etablieren. Somit nehmen nachhaltige Anlagen das gesamte Portfolio in den Blick und werden zunehmend Teil des traditionellen Anlageprozesses.

Bei Impact Investing geht es darum, Gutes zu tun. Reichen uns dafür denn nicht die Wohltätigkeitsorganisationen? Sie verfügen über das jahrzehntelang gesammelte Know-how. Man sollte daher annehmen, dass es einfacher wäre, diese Organisationen mit unseren Spenden arbeiten zu lassen.

JB: Impact Investing verfolgt nicht die Absicht, Spenden zu verdrängen. Es handelt sich vielmehr um ein ergänzendes Instrument. Indem man Anlagekapital in Bereiche mit einem möglichen Geschäftsmodell lenkt (beispielsweise Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung oder sanitäre Einrichtungen), kann man dazu beitragen, dass knappe, für wohltätige Zwecke verfügbare Gelder und staatliche Budgets in den verbleibenden Bereichen eingesetzt werden. Das spannende an Impact Investing ist, dass es Marktlösungen unterstützt, denen man zutraut, einige der gesellschaftlichen Probleme effektiver anzugehen als Wohltätigkeitsorganisationen. Ein Beispiel: Der Zugang zum Energiebereich, einst von NGOs beherrscht, die abgelegene ländliche Gemeinden in Schwellenländern mit kostenlosen Solarlampen versorgten, erfuhr durch den Eintritt von sozialen Unternehmen einen Wandel. Sie entwickelten erschwingliche Produkte, die speziell auf die lokalen Bedingungen und die Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung abgestimmt sind, und schafften wirtschaftliche Anreize zur Unterhaltung dieser Systeme. Auf diese Weise verbesserten sie das Leben von Millionen von Menschen ohne die ständige Abhängigkeit von Fördergeldern zur Finanzierung ihrer Arbeit.

OR: Es sind unterschiedliche Bedürfnisse abzudecken und sowohl das Engagement der Wohltätigkeitsorganisationen als auch das der Impact-Anleger ist vonnöten. So machen beispielsweise Grundbedürfnisse oder Notsituationen – wenn beispielsweise ein Tsunami ganze Gemeinden zerstört – sofortige Spenden erforderlich, und diese werden am besten durch Wohltätigkeitsorganisationen in Angriff genommen. Langfristig gesehen liefert Impact Investing jedoch dauerhafte und skalierbare Lösungen, da es Renditen erzeugt, die zur Ausweitung der Wirkung reinvestiert werden können. Impact Investing und Wohltätigkeitsorganisationen können auch beiderseitig nutzbringend sein, um die soziale Wirkung zu optimieren. So können Fördergelder beispielsweise als Startkapital genutzt werden, mit dem man innovative Impact Investments bereitstellt. Auch viele private Unternehmen mit einer Wirkungsmission benötigen Finanzierung und Kapazitätsaufbau zur Stärkung ihrer Tätigkeit. Genau auf diese Weise arbeiten der Bereich Corporate Citizenship der Credit Suisse und unser Impact-Investing-Geschäft Hand in Hand. Auch die von uns finanzierten Mikrofinanzinstitutionen unterstützen wir mit Fördergeldern von unserer Stiftung und mit Expertise von Mitarbeitenden aus dem Bereich Capacity Building.

Impact Investing und Wohltätigkeitsorganisationen können auch beiderseitig nutzbringend sein, um die soziale Wirkung zu optimieren.

Olivier Rousset

Ist Impact Investing für jeden geeignet? Was motiviert HNW-Kunden zu einem Engagement im Bereich Impact Investing?

JB: Die Beweggründe sind sehr unterschiedlich. Impact Investing spricht private Anleger und Philanthropen an, die Marktlösungen für gesellschaftliche Probleme unterstützen möchten und Wert darauf legen, dass ihr Anlageportfolio ihre Werte widerspiegelt. Viele Vermögensbesitzer konnten eine starke Performance ihrer Impact Investments verzeichnen, insbesondere in Krisenzeiten, sodass sie diesen Anlageansatz als effektive Art der Verwaltung ihres Vermögens ansehen. Familien nutzen Impact Investing zunehmend, um ihre strategischen Ziele zu erreichen, wie die Stärkung des familiären Zusammenhalts, persönliche Erfüllung und die Vorbereitung der Kinder auf den Vermögenstransfer oder die Nachfolge innerhalb des Familienunternehmens.

OR: Die Credit Suisse hat etwa 5000 Kunden, die sämtlichen Anlegertypen angehören: Retail, HNWI, Premium Clients, institutionelle Kunden, Stiftungen, Family Offices. Impact Investing ist tatsächlich für jeden geeignet. Die Beweggründe sind unterschiedlich: Sensibilität des Anlegers für die Sache und die Wirkung, stabile Rendite, Diversifikation des Portfolios usw.

Es besteht wachsendes Interesse an Impact Investing, insbesondere seitens jüngerer Generationen. Was sollte die Impact-Investing-Branche tun, um sich als gängige Anlagemöglichkeit zu etablieren?

JB: Wir müssen Impact Investing für Kunden einfacher machen. Momentan schrecken viele vor dem Aufwand zurück, der notwendig ist, um gute Anlagen ausfindig zu machen und zu tätigen. Vielen NextGens fällt es auch schwer, bei älteren Generationen Zustimmung zu finden. Es ist wenig hilfreich, dass vielen traditionellen Beratern im Hinblick auf Impact Investments die Fachkenntnisse fehlen und sie ihre Kunden nicht dabei unterstützen, ihre Aktivitäten im Bereich Impact Investing gut zu strukturieren. Die Entwicklung hin zum Mainstream wird über besser unterrichtete Anleger und eine effizientere Vermittlung verlaufen, sodass Familien sich an ihren traditionellen Vermögensberater wenden und dort bei der Ausrichtung ihres Anlageportfolios an ihren Werten Unterstützung finden können.

OR: In diesem Jahr feiern wir 15 Jahre Impact Investing bei der Credit Suisse. Im Laufe der letzten 15 Jahre konnten wir wachsendes Interesse an Impact Investing in allen Kundensegmenten feststellen. Die jüngeren Generationen sind besonders empfänglich für die Thematik und werden bald zum Haupttreiber auf dem Weg der Branche hin zum Mainstream. Mittlerweile interessieren sich auch mehr und mehr institutionelle Anleger für Impact-Investing-Chancen, da die Branche einen soliden Track Record aufbaut. Um mehr institutionelle Anleger ins Boot zu holen, müssen deren Anlagekriterien berücksichtigt werden. Darunter fällt auch eine klare Asset Allocation, eine einfache Struktur, eine gewisse Liquidität usw. Das ist bei Impact Investing nicht ganz einfach, da sich die Mehrzahl der Impact Investments heute auf Privatvermögen bezieht. Es gibt jedoch klare Bestrebungen seitens der Hauptakteure, Impact Investing auf kotierte Instrumente auszuweiten und es stärker an den Mainstream heranzuführen. Dabei besteht das Risiko einer Verwässerung der angestrebten Wirkung – in einem börsenkotierten Unternehmen geht das Geld an die Treasury-Abteilung und diese verwendet es nach ihren Vorstellungen. Derzeit prüft die Credit Suisse als Ansatz, kleine und mittlere Unternehmen anzusprechen, deren Mission eindeutig sozial ist, zum Beispiel Unternehmen im Gesundheitssektor, die Krebsforschung betreiben.

Nach anfänglichem Interesse wenden sich manche Anleger von Impact Investing wieder ab. Gibt es Erkenntnisse, woran das liegt? Und wie können wir sie bei den ersten Schritten im Bereich Impact Investments unterstützen?

JB: Ein Grund dafür könnte sein, dass die Entwicklung einer Anlagestrategie erheblichen Aufwand erfordert, insbesondere dann, wenn dazu der Konsens in der Familie oder im Unternehmen erforderlich ist. Typisch ist auch der Fall, dass die anfängliche Begeisterung für Impact Investing einen privaten Anleger dazu verleitet, Kapital spontan in einigen Direktgeschäften anzulegen, ohne zuvor eine sorgfältige Due-Diligence-Prüfung durchzuführen. Verliert er bei einem ersten Geschäft Kapital, kann ein solcher Anleger daraus den falschen Schluss ziehen, dass Impact Investing zu riskant oder einfach nicht für ihn geeignet sei. Meine Empfehlung lautet, an Impact Investments die gleichen strengen Massstäbe anzulegen wie an konventionelle Anlagen und behutsam einzusteigen – mit kleinen, sichereren Anlagen, die gemeinsam mit Gleichgesinnten oder über einen glaubwürdigen Vermittler wie einen Fonds oder eine Bank durchgeführt werden.

OR: Es ist wichtig zu verstehen, warum sie sich abwenden. Impact Investing wird möglicherweise als komplex und riskant wahrgenommen. Tatsache ist jedoch, dass dies auf die meisten Anlagen nicht zutrifft. Es ist Aufgabe der Credit Suisse, das Bewusstsein zu stärken und diese Wahrnehmung unter den Mainstream-Anlegern zu verändern. Aufgrund bestimmter Faktoren ist es allerdings schwieriger, Anleger von Impact Investing zu überzeugen. Dazu gehören eine geringe Liquidität, ein begrenzter Track Record in den meisten Sektoren und eine komplexere Due Diligence (nicht nur zu den Finanzdaten und Unternehmen, sondern auch zu den genauen sozialen Auswirkungen). Die innovative Strukturierung von Anlageprodukten ist eine Möglichkeit, diese Einschränkungen zu umgehen. Nur ein Beispiel: Im Hinblick auf die geringe Liquidität können Trader zu einem bestimmten Produkt einen Bestand aufbauen, um Liquidität zu schaffen oder Anlegern zumindest die Option zu geben, auszusteigen.

Meine Empfehlung lautet, an Impact Investments die gleichen strengen Massstäbe anzulegen wie an konventionelle Anlagen und behutsam einzusteigen.

Julia Balandina Jaquier

Eine wachsende Zahl grösserer Unternehmen ist daran interessiert, die Wirkung ihrer Geschäfte stärker zu gestalten. Wie sollten sie diese Herausforderung angehen und sich an Impact Investments beteiligen?

JB: Unternehmen sind ein sehr wichtiger Akteur im Impact Investing. Sie erkennen mehr und mehr die Notwendigkeit, über ihre CSR-Strategien hinauszugehen und Zielsetzungen zu gewünschten Wirkungen in ihre Kerntätigkeiten zu integrieren, sei es durch Investitionen in wirkungsorientierte Drittunternehmen und Anlagefonds, sei es durch die Entwicklung interner Initiativen zu gemeinsamen Werten. Diese können sich im Bereich von integrativen Beschaffungs- und Beschäftigungsstrategien (durch Einbeziehung benachteiligter Bevölkerungsgruppen in der Lieferkette oder Belegschaft) und nachhaltiger Herstellung bis hin zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen bewegen, die die Bedürfnisse von Menschen mit niedrigem Einkommen abdecken oder eine andere Form gesellschaftlichen Nutzens generieren.

OR: Zunächst sollten die Unternehmen verstehen, dass Impact Investing mehr ist als eine CSR-Strategie oder Philanthropie. Ihnen muss das geschäftliche Potenzial von Impact Investing deutlich werden. Einige grosse Unternehmen beispielsweise, insbesondere die in Schwellenländern tätigen, sollten erkennen, dass auch Menschen am untersten Ende der Vermögenspyramide gewisse Bedürfnisse haben (z. B. Zugang zu Bildung, zu Gesundheitsversorgung) und diese Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen, eine Geschäftschance darstellen. Das ist die Marktseite. Die andere Seite ist ihre Vermögensverwaltung. Hier könnten sie ihr Vermögen insgesamt oder teilweise in einem Impact-Fonds anlegen, der ihrer Mission und ihrem Sektor entspricht.

Frau Balandina Jaquier, Sie sind selbst engagierte Impact-Anlegerin. Können Sie uns sagen, was Sie dazu bewegt hat und wie alles begann?

Mein persönlicher Weg hin zu Impact Investing nahm 2003 seinen Anfang, als ich mich während der Schwangerschaft mit meinem ersten Kind fragte, wie ich ihm später erklären könnte, was ich bei meiner Arbeit tue. Zu dieser Zeit leitete ich das europäische Private-Equity-Geschäft von AIG. Das Nachdenken über unser Vermächtnis brachte mich unversehens dazu, meine Definition einer erfolgreichen Karriere zu überdenken und eine sinnorientierte Aufgabe ins Auge zu fassen. Nach der Auseinandersetzung mit diversen Alternativen geriet die Idee, in Geschäfte zu investieren, die die Welt verbessern könnten, in mein Blickfeld – das passte perfekt, denn ich konnte meine Fähigkeiten im Anlagebereich einsetzen und gleichzeitig durch meine Arbeit etwas bewirken. So schuf und verwaltete ich einen Impact-Fonds bei AIG. Nachdem ich mich an Impact Investing versucht hatte, gab es keinen Weg mehr zurück – die Kombination aus einer Mission in Verbindung mit der Strenge und Disziplin der traditionellen Anlagetätigkeit war äusserst attraktiv. 

Nachdem ich mich an Impact Investing versucht hatte, gab es keinen Weg mehr zurück – die Kombination aus einer Mission in Verbindung mit der Strenge und Disziplin der traditionellen Anlagetätigkeit war äusserst attraktiv.

Julia Balandina Jaquier

Was war Ihre denkwürdigste Erfahrung im Zusammenhang mit Impact Investing?

JB: Da gab es einige im Laufe der letzten 13 Jahre – viele haben mit Besuchen vor Ort bei (potenziellen) Portfoliounternehmen zu tun. Die Begegnung mit wirkungsorientierten Unternehmern und der Austausch mit Menschen, deren Leben sie verändern, sind sehr inspirierend. Die jüngste Erfahrung ist eine Reise nach Indien als Mitglied des Advisory Boards von Unilever. Wir besuchten eine Fabrik zur Herstellung von Tomatenmark, die von einer lokalen Unternehmerin gegründet wurde, und sprachen mit einigen der über 5000 Kleinbauern, deren Einkommen sich durch die Einbindung in die Lieferkette von Unilever verdreifacht hat.

OR: Ich kann der Begeisterung voll und ganz zustimmen, die entsteht, wenn man sich zu den Menschen begibt und sieht, was wir bewirken können. Meine für eine Bank typische Aufgabe besteht auch darin, als wichtiger Vermittler aufzutreten, der die Lücke zwischen den Bedürfnissen der Kapitalnehmer gegenüber denen der Anleger schliesst. Im Laufe der letzten Jahre hat mein Team einen neuen und innovativen Produktbereich, die sogenannten Impact Notes, entwickelt. Impact Notes weisen andere Eigenschaften auf als traditionelle Impact Funds und ermöglichen so die Schliessung dieser Lücke (z. B. die Bereitstellung täglicher Liquidität über einen Händlerbestand). Im Jahr 2011, als wir unsere erste Impact Note einführten und unter einigen Dutzend Kunden platzierten, war dies ein toller Erfolg für das gesamte Team. Seitdem haben wir sieben weitere Impact Notes in verschiedenen Sektoren eingeführt (z. B. Bildung, Naturschutz).

Ein letzter Rat an potenzielle Impact-Anleger?

JB: Steigen Sie ein. Überlegen Sie, welches soziale oder ökologische Thema Ihnen am Herzen liegt, und sprechen Sie mit Ihrem Berater über Ihren Wunsch, wirkungsorientierte Chancen wahrzunehmen. Lernen Sie andere private Impact-Anleger kennen und erwägen Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit diesen zu investieren. Gestatten Sie sich, zu experimentieren und zu lernen, aber warten Sie nicht auf die perfekte Gelegenheit für Ihr erstes Impact Investment. Wagen Sie sich für den Anfang an Projekte, die leicht durchzuführen sind, und transferieren Sie einen Teil Ihres Barvermögens an eine verantwortungsvolle Bank, investieren Sie in einen Mikrofinanz-Anleihenfonds mit nachgewiesenem Track Record, verlagern Sie einen Teil Ihres börsenkotierten Portfolios hin zu wirkungsorientierten thematischen Strategien.

OR: Für Anleger, die sich erst seit Kurzem für Impact Investing interessieren, wäre mein Rat, sich einen einfachen Einstieg in das Themenfeld zu suchen. Mikrofinanz-Anleihenfonds, die eine gewisse Liquidität bieten und einen positiven Track Record über mehr als zehn Jahre aufweisen, sind eine solche solide und einfache Einstiegsmöglichkeit. Sobald sich der Anleger fachkundig genug fühlt, kann er sich weniger standardmässigen Produkten (z. B. unseren Impact Notes) zuwenden und den Anteil an Impact Investing in seinem Portfolio erhöhen. Anleger mit einem zu 100 Prozent auf wirkungsvolle Produkte ausgelegten Portfolio in verschiedenen Sektoren und Anlageklassen wären mein Idealfall!