Federer gegen Murray – und der Gewinner ist Afrika!
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Federer gegen Murray – und der Gewinner ist Afrika!

Nach einem lang ersehnten Weltklasse-Tennismatch triumphierte am späten Abend des 10. April im Zürcher Hallenstadion Roger Federer über Andy Murray. Es ging um rund CHF 1,4 Millionen. Die wahren Gewinner dieses Matches waren jedoch nicht die Spieler, sondern Tausende von Armut betroffene Kinder, denen der komplette Reingewinn des Events zugutekommt. Die Credit Suisse unterstützt die Roger Federer Foundation schon seit Jahren finanziell und ist stolz darauf, auch diesen Event als Sponsor zu begleiten.

In guter alter Tradition

«The Match for Africa» fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Bei der Premiere im Jahr 2010 setzte sich Roger Federer sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde gegen Rafael Nadal durch. Die erste Runde fand damals in Zürich statt, die zweite einen Tag später in Madrid, der Hauptstadt von Nadals spanischer Heimat. Bei der zweiten Auflage 2014 trat Federer gegen seinen Landsmann Stan Wawrinka an, der momentan die Nummer 3 der Weltrangliste ist und als der zweitbeste männliche Schweizer Tennisprofi aller Zeiten gilt. Die dritte Auflage war ursprünglich für das Jahresende 2016 geplant, wurde dann aber wegen Federers Verletzung auf April verschoben. Beim diesjährigen Match for Africa kamen durch Ticketverkauf und Sponsorenbeiträge CHF 1,4 Millionen zusammen.

Die Stiftung als Ausgangspunkt

Roger Federer hat die Philanthropie als junger Mann im Alter von 22 für sich entdeckt, kurz bevor er zum ersten Mal zur Nummer 1 der Weltrangliste gekürt wurde. Heute, 14 Jahre später, erinnert er sich daran, was ihn damals bewogen hat, die nach ihm benannte Stiftung ins Leben zu rufen: «Der Gedanke, dass ich der Gesellschaft etwas zurückgeben sollte, dass ich in einer besonders guten Position bin, um Spenden zu sammeln und ein Bewusstsein für Themen zu schaffen, die nichts mit Tennis zu tun haben, der kam von meinen Eltern.» Letztlich kristallisierten sich drei für Federer wichtige Kriterien heraus:

  1. die Arbeit mit Kindern, die ihm auch heute noch grossen Spass macht (insbesondere da er heute mit seiner Frau vier eigene Kinder hat),
  2. Engagement in Afrika südlich der Sahara, wo seine Mutter geboren wurde, aufgewachsen ist und seinen Vater kennengelernt hat, und
  3. Bildung, die Federer als ein Gut ansieht, das denjenigen, die davon profitieren konnten, nie mehr weggenommen werden kann, und an dem im südlichen Afrika ein enormer Bedarf besteht.

Das karitative Engagement von Roger Federer (auch in der Schweiz)

Die Roger Federer Foundation wurde 2003 gegründet und wurde mit den Jahren immer erfolgreicher: 2016 konnten CHF 6,3 Millionen für die Bildung von mehr als einer Viertelmillion sozial benachteiligter Kinder aufgewendet werden. Derzeit unterstützt die Stiftung zwölf Projekte in Botswana, Malawi, Namibia, Südafrika, Sambia und Simbabwe. Zu Beginn ging es ausschliesslich um Afrika und auch heute noch liegt der Fokus auf diesem Kontinent. Im Jahr 2007 wurde das Engagement der Stiftung jedoch relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit auf vier Schweizer Projekte ausgedehnt. Zwei dieser Projekte drehen sich um die ausserschulische Förderung von Kindern, die von Armut betroffen sind, die anderen um die Frühförderung von Kindern in Gemeinden und sozial benachteiligten Familien.

Roger Federer Foundation

Im Rahmen der von der Credit Suisse 2009 mit Roger Federer eingegangenen Sponsoring-Partnerschaft fliesst jährlich eine Million US-Dollar in die Roger Federer Foundation (RFF). Diese Mittel ermöglichten massgeblich die Lancierung einer breit angelegten Initiative zur Förderung der frühkindlichen Bildung in Malawi.

Zahlen und Fakten

  • 2003: Gründung der Stiftung
  • 4 Familienmitglieder im Stiftungsrat
  • 15 laufende Initiativen und Partner vor Ort
  • 7 Länder mit aktuellen Programmen
  • 275'000 Kinder profitieren von den aktuellen Programmen
  • 1 Million Kinder als Ziel bis 2018
  • 29 Millionen Franken insgesamt investiert (bis Ende 2016)