Krönung der Erfolgreichsten an den Credit Suisse Sports Awards
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Krönung der Erfolgreichsten an den Credit Suisse Sports Awards

Wird Roger Federer zum achten Mal zum Sportler des Jahres gewählt? Und doppelt Wendy Holdener nach? Wer an den Credit Suisse Sports Awards 2018 gewinnt, entscheidet das TV-Publikum am 9. Dezember während der Livesendung im Schweizer Fernsehen. Die Protagonisten werden am Ende eines grossartigen Sportjahres gefeiert.

Ein Sportjahr komprimiert auf einen Abend. Bildfolgen, die bewegen und Emotionen auslösen. Ein Zusammentreffen des «Who is Who» des Schweizer Sports – der erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Förderer und der Sportprominenz. Das sind die traditionellen Credit Suisse Sports Awards, die am Sonntag, 9. Dezember, in den Studios von Schweizer Radio und Fernsehen über die Bühne gehen.

Wie gewohnt wird die Sportgala auf den drei Fernsehsendern SRF 1, RTS Deux und RSI LA 2 in alle Landesteile übertragen. Attraktiv dabei: Via Televoting kann das TV-Publikum bei der Wahl der Schweizer Sportlerin und des Schweizer Sportlers des Jahres mitbestimmen. Spannung ist garantiert.

Federer zum achten Mal?

In Olympiajahren scheint es naheliegend, eine Olympiasiegerin und einen Olympiasieger auszuzeichnen. Mit der Skifahrerin Michelle Gisin und dem Langläufer Dario Cologna bieten sich eine Kandidatin und ein Kandidat dafür an. Vor allem Cologna, der Schweizer Sportler des Jahres 2013, scheint dafür prädestiniert. Der Bündner brillierte einmal mehr bei Olympia und gewann in Pjöngjang sein viertes Olympiagold.

Ob Cologna oder die Weiteren in der Endausmarchung – der zweifache Alpin-Olympia-Medaillengewinner Beat Feuz, Mountainbike-Weltmeister und Dauerdominator Nino Schurter, Weltklasse-Handballer Andy Schmid oder der Ski-Olympia-Zweite im Slalom, Ramon Zenhäusern – an Roger Federer vorbeikommen, wird am Sonntagabend enthüllt. Der Tennis-Maestro fügte seinem unglaublichen Palmarès auch 2018 zusätzliche Trophäen hinzu. Allen voran gilt es den 20. Grand-Slam-Titel vom Januar beim Australian Open zu nennen. Zudem schaffte er es nochmals an die Spitze der Weltrangliste, womit er bei 310 Wochen angelangt ist. Den 99. Einzeltitel errang er bei den Swiss Indoors in Basel. Seine Rekordmarken schraubte er mit diesen Glanztaten weiter in die Höhe. Gewinnt Federer die Sportlerwahl, setzt er sich auch in dieser Sparte von den übrigen Geehrten ab: Bereits sieben Mal konnte er sich seit 2003 ehren lassen, zuletzt im Vorjahr.

Gisin, Sprunger, Ryf?

Und die Fortsetzung einer Serie könnte auch bei den Frauen Tatsache werden. Denn Michelle Gisin hat gute Aussichten, die Auszeichnung vier Jahre nach ihrer Schwester Dominique zu ergattern – als dritte Alpin-Skirennfahrerin in Folge.

An harter Konkurrenz mangelt es ihr indes nicht. Vor allem die erste Schweizer Leichtathletik-Europameisterin Lea Sprunger ist zu nennen. Die Waadtländerin sorgte mit ihrem Goldlauf in Berlin für eine Grosstat. Gar während des ganzen Jahres ungeschlagen geblieben ist Triathletin Daniela Ryf. Der vierte Triumph in Folge mit Streckenrekord beim Ironman Hawaii bildete im Oktober den Höhepunkt. Und da ist noch die Vorjahressiegerin Wendy Holdener. Sie ist für Gisin eine Konkurrentin aus dem eigenen Lager. Holdener gewann an Olympia Silber und Bronze. Ebenfalls unter den letzten sechs befinden sich die Skiff-Ruderin Jeannine Gmelin und die Sprint-Hallen-WM-Dritte und Rekordlerin Mujinga Kambundji.

Team, Trainer und Behindertensportler des Jahres 2018

An den Credit Suisse Sports Awards werden ausserdem der Trainer, das Team sowie der Behindertensportler des Jahres geehrt. Für den Titel «Team des Jahres 2018» nominiert sind die BSC Young Boys, die Eishockey-Nationalmannschaft und das Team Schweiz Ski Alpin. Bei den Behindertensportlern tritt der Vorjahressieger Marcel Hug (Leichtathletik) gegen Théo Gmür (Ski Alpin) und Manuela Schär (Leichtathletik) an. Bei den Trainern sind Bruno Diethelm (Mountainbike), Patrick Fischer (Eishockey) und Adi Hütter (Fussball) zur Wahl vorgeschlagen. Bis am 4. Dezember kann auf www.credit-suisse-sports-awards.ch für die Newcomerwahl zwischen Jérémy Desplanches (Schwimmen), Marc Hirschi (Rad) und Julien Wanders (Leichtathletik) ausgewählt werden.