News & Stories

Auf Tuchfühlung mit den Technologietalenten

Der HackZurich, Europas grösster Hackathon, ging Mitte September in die fünfte Runde. Mittendrin die Credit Suisse, die sich als Innovationsträger, Partner der Tech-Community und attraktiver Arbeitgeber für Hochschulabsolventen profilierte.

Das Interesse war riesig, die Kriterien jedoch streng. Nur ein Zehntel der rund 5500 Bewerberinnen und Bewerber aus aller Welt durfte am diesjährigen HackZurich teilnehmen. Die meisten von ihnen studieren an renommierten technischen Hochschulen. «Harte Zulassungskriterien sind unentbehrlich, um eine hohe Qualität der Veranstaltung zu gewährleisten», erklärt Sebastian Isenring von Investment Solutions & Products. Gemeinsam mit einigen gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen aus verschiedensten Bereichen der Credit Suisse zeichnete er für die nunmehr zweite Teilnahme der Credit Suisse am HackZurich verantwortlich. Diesmal trat die Bank gar als Goldsponsor der Veranstaltung auf: ein klares Bekenntnis, dass sie die Werte der Veranstaltung teilt und ihren Wert anerkennt.

Wie bei einem Hackathon üblich, schlossen sich die Tech-Cracks zu Teams zusammen, um innerhalb einer zuvor definierten Zeitspanne eine Applikation zu entwickeln, die eine bestimmte Aufgabe bestmöglich knackt. Die Teams konnten aus 16 ihnen von renommierten lokalen und internationalen Unternehmen präsentierten Aufgaben auswählen.

Aufforderung zu unternehmerischem Denken

Vor Jahresfrist forderte die Credit Suisse die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des HackZurich 2017 auf, eine Applikation zu entwickeln, die alle im Smartphone vorhandenen Daten auf intelligente Art verbindet, um daraus einen perfekt auf den Nutzer zugeschnittenen Anlagevorschlag zu generieren.

«Dieses Jahr wählten wir ein Open Banking Thema, das den Hackern mehr Freiraum zugestand und unserer Aufgabe eine höhere Zahl von Teams bescheren sollte», erklärt Isenring. Die Rechnung ging auf: Doppelt so viele Teams wie im Vorjahr stellten sich der diesjährigen Aufgabe «Gestalte deine Traumbank» der Credit Suisse. Was muss eine Applikation abdecken, damit sie den Ansprüchen und Bedürfnissen unserer Kunden gerecht wird und im Markt erfolgreich sein kann, lautete die zentrale Frage. Die Bank appellierte damit an den Pioniergeist der Hacker und forderte sie auf, aktiv in die Rolle eines Kunden einer Grossbank zu schlüpfen und unternehmerisch zu denken – genau so, wie sie dies auch selbst tut. Unternehmerisches Denken ist eine Haltung, die tief im Erbe der Credit Suisse verwurzelt ist und ihr gesamtes Handeln leitet und antreibt.

Der Fantasie waren kaum Grenzen gesetzt. Die Teams konnten die Interaktion mit der Bank ganz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Sie durften sich um Dinge kümmern, welche bis dato nicht existieren jedoch ersehnt werden, oder Vorschläge machen, wie Daten einen direkten Mehrwert für die Kunden generieren können.

Die Crew der Credit Suisse und das Team, das ihre Aufgabe am besten meisterte

Die Crew der Credit Suisse und das Team, das ihre Aufgabe am besten meisterte

Vierter von links: Sebastian Isenring

Nur 40 Stunden

Die Bank präsentierte ihre Aufgabe in zwei gut gefüllten Workshops, stellte den Teams Daten, Programmierschnittstellen und Smart Gadgets zur Verfügung und wies sie darauf hin, dass weniger mehr ist. Unsere Botschaft lautete ganz klar: Ihr müsst keinen Rundumschlag abliefern, sondern könnt auch einen Aspekt herauspicken und diesen dafür um so gründlicher ausarbeiten. 40 Stunden mussten dafür allerdings reichen.

Um das eigene Projekt ohne Unterbruch am köcheln zu halten, wird an einem Hackathon in Schichten gearbeitet. Feierabend ist nicht. Während die einen bis tief in die Nacht hinein arbeiten, laden andere mit einer Mütze voll Schlaf auf der Tischkante oder im Schlafsack die Batterien, um die übermüdeten Kollegen dann in den Morgenstunden abzulösen.
Man isst nicht primär, sondern ernährt sich. Jubeltage für die Pizzakuriere rund um Zürich. Das gehört nun einfach mal dazu, macht mitunter auch den Reiz der Veranstaltung aus. Jede Gemeinschaft hat schliesslich ihre Rituale. Die Tech-Community wird nicht zuletzt durch dieses Freinacht-Feeling zusammengeschweisst.

Die Vielfalt hat beeindruckt

Da die Aufgabe der Credit Suisse offen gehalten war und Raum für Interpretation liess, war Unterstützung und eine enge Betreuung durch die Verantwortlichen der Bank unabdingbar. Selbst morgens um 3 Uhr standen sie den Teams mit Rat und Tat zur Seite. «Die Vielseitigkeit der Prototypen hat mich echt beeindruckt», so Isenring. «Ein Team entwickelte etwa ein Spiel, um junge Menschen zum Sparen zu motivieren, ein anderes kreierte ein Tool, mit welchem man im virtuellen Raum sein Traumauto zusammenbauen und mit der Bank dann gleich die Finanzierung regeln konnte, ein drittes beschäftigte sich mit der event-basierten Vorhersage von Fremdwährungskursen.» Future Bank, das Siegerteam der Credit Suisse Challenge, überzeugte durch eine Mobile-App, welche mittels Peer-Analysen den Nutzer beratend unterstützt, zum Beispiel indem sie Sparpotenziale aufzeigt. Das Gewinnerteam darf seine Lösung nun Vertretern des Topmanagements der Bank vorstellen.

Gegenseitig inspirieren

«Viele der letztjährigen Teilnehmenden kamen auf mich zu und brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass die Credit Suisse wiederum mit vertrauten Gesichtern dabei ist», sagt Isenring. «Für mich war das ein eigentliches Highlight der Veranstaltung, denn es hat mir gezeigt, dass die Bank als fester Bestandteil des Anlasses und der Tech-Welt wahrgenommen wird und unser Sponsoring sich auszahlt.» Teilnehmer und Firmen inspirieren sich gegenseitig und pflegen einen intensiven Austausch. Der HackZurich bot Talenten aus der Tech-Community somit eine hervorragende Gelegenheit, die Credit Suisse besser kennenzulernen. Mitarbeitende der Bereiche Experienced & Campus Recruitment und Campus Relations nutzten die Gelegenheit ihrerseits, um die Bank und ihre Karrieremöglichkeiten vorzustellen und den globalen Talentpool anzuzapfen. Im vergangenen Jahr stiess ein Teilnehmer des HackZurich 2017 zur Bank. Er dürfte nicht der letzte gewesen sein.