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Credit Suisse und YIO lancieren gemeinsamen Next Generation Report

Credit Suisse und die Young Investors Organization (YIO) lancieren eine gemeinsame Publikation zu einer Generation, die bald das Familienerbe und die damit verbundene Verantwortung übernehmen wird.

Die Publikation «Creating a world with the Next Generation» basiert auf einer kürzlich durchgeführten Umfrage und beleuchtet die Prioritäten und Anliegen der nächsten Generation. Sie beinhaltet reale Fallstudien über generationenübergreifende Herausforderungen und dient als Leitfaden, um einen offenen Dialog zu fördern und Familien in der entscheidenden Phase des Generationswechsels zu unterstützen. Darüber hinaus betrachtet sie die Frage, was dieser Wechsel für die Vermögensverwaltung bedeutet.

Die Publikation wirft einen detaillierten Blick auf die Anliegen, Bedürfnisse und Ziele der nächsten Generation, einschliesslich der Frage, was sie von ihrem Vermögensverwalter erwarten. Angesichts der zunehmenden Verantwortung der nächsten Generation für das Vermächtnis ihrer Familien gewinnen diese Aspekte an Bedeutung. Der Bericht resultiert aus einer über zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen Credit Suisse und der Young Investors Organization (YIO). Die ihm zugrundeliegende Umfrage, die kürzlich unter YIO-Mitgliedern weltweit durchgeführt wurde, gibt Aufschluss über das Verständnis der nächsten Generation bezüglich den Themen Familie, Unternehmen, Vermögen und Vermächtnis.

Der Begriff «nächste Generation» bezeichnet in diesem Zusammenhang die erbende Generation, die entweder die Leitung eines Unternehmens übernehmen wird, das von den Eltern, Grosseltern oder älteren Familienmitgliedern gegründet wurde, oder voraussichtlich einen Teil des von früheren Generationen geschaffenen Vermögens erben wird.

Zu den wesentlichen Erkenntnissen von «Creating a World with the Next Generation» zählen:

  • Mitglieder der nächsten Generation wünschen sich einen verstärkten generationenübergreifenden Dialog. Weit über die Hälfte der Befragten möchte offener über Vermögen sprechen (59 %) und mehr als zwei Drittel (68 %) sagen, dass ihre Familie von gesteigerter Kommunikation profitieren würde.
  • Der Grossteil der Mitglieder der nächsten Generation ist zwar an Impact-Investing-Lösungen interessiert, nutzt sie aber nicht. Impact Investing ist die Anlageklasse, über die die nächste Generation am wenigsten informiert ist. Dabei gaben 56 % an, dass ihr Wissen über Impact Investing unzureichend sei. Lediglich 8 % halten ihr Wissen für ausgezeichnet.
  • Die Rolle des Vermögensverwalters wird sich aufgrund der Bedürfnisse der nächsten Generation von einem rein auf Finanzkompetenz spezialisierten Berater zu einem «Netzwerk-Koordinator» für umfassende Unterstützung über alle Lebensphasen hinweg wandeln. 41 % antworteten, dass sie sich einen persönlichen Berater wünschen, der ihnen hilft, ihre nichtfinanziellen Bedürfnisse zu identifizieren oder zu thematisieren. Für Mitglieder der nächsten Generation ist es am wichtigsten, dass ein Vermögensverwalter eine «enge Beziehung» zu seinen Kunden unterhält, wobei nur 4 % angeben, dass digitale Kompetenz von wesentlicher Bedeutung sei.


Viola Steinhoff Werner, Leiterin Global Next Generation and Families bei der Credit Suisse sowie Gründerin und General Manager der YIO, kommentiert: «Es handelt sich um eine Generation, die Einfluss nehmen und gemeinsam umsetzbare Lösungen zum Nutzen künftiger Generationen schaffen will. Die YIO wurde 2007 gegründet, um die nächste Generation bei zukunftsweisenden Entscheidungen zu unterstützen, damit die Mitglieder ihre Rolle als Familienmitglieder, Investoren, Unternehmer oder gesellschaftliche Entscheidungsträger besser ausüben können. Credit Suisse möchte die Bedürfnisse und Wünsche der nächsten Generation noch besser verstehen und antizipieren können, um heute und zukünftig als bestmöglicher Partner zu agieren.»

Durch eine Zusammenstellung von Artikeln, Interviews und Fallstudien von führenden Wissenschaftlern, Vermögens- und Investmentexperten und unter Mitwirkung von Mitgliedern aus führenden Familienunternehmen gibt die Publikation «Creating a world with the Next Generation» der nächsten Generation eine Stimme.

Justin Rockefeller, Co-founder und Chairman von The ImPact sowie Global Director von Family Office Addepar, stellt fest: «Die Mitglieder der fünften und sechsten Generation [meiner Familie] sind heute bestrebt, die philanthropischen Traditionen fortzusetzen. Unser Schwerpunkt liegt nun darauf, Lösungen mit positiven Auswirkungen zu schaffen, die über die reine Philanthropie hinausgehen und sich auf Bereiche wie Impact Investing erstrecken.»

Der Bericht initiiert in der Vermögensverwaltungsbranche eine dringend erforderliche Debatte über den Umgang mit den sich ändernden Anforderungen künftiger Generationen.

Iqbal Khan, CEO International Wealth Management der Credit Suisse, fügt hinzu: «Wir werden bald erleben, dass die Verantwortung von einer Generation zur nächsten übergeben wird. Damit werden sich auch die Erwartungen der Kunden an die Banken verändern, was enorme Auswirkungen auf die Dienstleistungen der Credit Suisse haben wird. Die nächste Generation mitsamt ihren vielfältigen Ansichten und Bedürfnissen, und ganz besonders ihre Vision von der Zukunft zu verstehen, ist essentiell. Wir arbeiten gemeinsam mit Mitgliedern der nächsten Generation daran, die Zukunft der Vermögensverwaltung zu gestalten.»

«Creating a world with the Next Generation» finden Sie hier:
https://www.credit-suisse.com/microsites/next-generation-and-families/en/next-gen/download-the-report.html

Über die Credit Suisse und Next Generation
Als führender Vermögensverwalter mit ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking hat die Credit Suisse beim Aufbau und bei der Entwicklung von Beziehungen nicht nur die aktuelle Generation im Blick, die Vermögen verwaltet, schafft und bewahrt, sondern berücksichtigt auch die nächste Generation. Seit der Lancierung der Next Generation Initiative im Jahr 2003 ist die Credit Suisse ein Partner für ein wichtiges Anliegen Dabei geht es um Themen wie die Verwaltung von Vermögen aber um die damit verbundene Verantwortung. Daher hat die Credit Suisse eine Reihe von Programmen entwickelt, die der nächsten Generation finanzielle Bildung vermitteln und Chancen zum Peer-to-Peer-Networking bieten. Seit 2007 ist die Credit Suisse zudem Hauptsponsorin der Young Investors Organization (YIO).

Über die Young Investors Organization (YIO):
Die Young Investors Organization (YIO) ist eine globale Organisation, deren Mitglieder aus einflussreichen Unternehmerfamilien stammen. Die YIO verfolgt das Ziel, gemeinsam zukunftsweisende Ideen und neue Unternehmen zu entwickeln, um eine nachhaltigere, wohlhabendere und gerechtere Welt zu schaffen.

Die YIO bietet ihren Mitgliedern einen Rahmen, um sich persönlich und über digitale Plattformen über Investitionen, Geschäftstätigkeiten und Soziales auszutauschen. In der Organisation werden tatkräftige Unterstützung und Engagement grossgeschrieben, um gemeinsame Ziele zu verfolgen und einen positiven Beitrag zu leisten. Die Mitgliedschaft in der YIO ist eine sehr persönliche Erfahrung und bereichert das Leben ihrer Mitglieder und derer Familien. Die YIO basiert auf den Pfeilern: Individuelle Weiterentwicklung, Zugang zu Expertenwissen, Netzwerk und ein inspirierendes Umfeld.

Über die Umfrage
Für «Creating a world with the Next Generation» befragten wir 2018 über 200 Mitglieder der Young Investors Organization und ihrer Familien. Die Teilnehmer stammen aus unterschiedlichen Generationen in Bezug auf die Herkunft ihres Vermögens (62 % zweite Generation; 30 % dritte Generation; 8 % vierte Generation oder älter). 80 % der Befragten sind zwischen 24 und 42 Jahren alt (Gen Y: 1977–1995), die übrigen 20 % sind unter 23 Jahren alt (Gen Z: 1996 und jünger). In Bezug auf das Geschlecht war die befragte Zielgruppe fast gleichmässig verteilt: 45 % Frauen und 55 % Männer. Die Befragten kommen aus der ganzen Welt, sodass wir sowohl regionale als auch globale Trends identifizieren können. (Europa: 30,6 %; Asien: 28,9 %; Mittel- und Südamerika: 18,5 %; USA: 15,3 %; Afrika: 4,8 %; Australien: 1,6 %).

Der in der Umfrage verwendete Fragebogen wurde auf der Grundlage von Forschungsergebnissen und der langjährigen Expertise der Credit Suisse und der YIO mit Unterstützung von Sylvain Labs erstellt. Darüber hinaus wurden während der Entwicklungsphase des Projekts im Jahr 2018 zahlreiche Expertengespräche mit Vertretern der nächsten Generation aus verschiedenen Regionen der Welt geführt. Auch diese Gespräche und die Beiträge aus vergleichbaren Berichten zur nächsten Generation flossen in diesen Fragebogen ein.

Der Fragebogen konzentriert sich auf die fünf Schlüsselfragen, die in dieser Publikation analysiert wurden: 1. Was will ich hinterlassen? 2. Wie können wir als sehr erfolgreiche Familie Information austauschen? 3. Wie möchte ich Geschäfte tätigen? 4. Was bedeutet mir Vermögen? und 5. Wie kann ich mein Erbe gestalten? Diese Fragen werden jedes Jahr gestellt, um ein Bild der langfristigen Entwicklung zu vermitteln. Dies ist besonders wichtig, um Trends zu bewerten und die Zusammenarbeit zwischen uns als Bank und der nächsten Generation weiter zu optimieren.