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Die Credit Suisse veröffentlicht Ergebnisse für das Gesamtjahr und das vierte Quartal 2015

Die Credit Suisse wies einen Vorsteuerverlust für die Gruppe von CHF 2’422 Mio. für das Gesamtjahr 2015 und einen Vorsteuerverlust von CHF 6’441 Mio. für das vierte Quartal 2015 aus, einschliesslich bedeutender Kosten, die unsere zugrunde liegende Performance nicht widerspiegeln: Goodwill-Wertberichtigung von CHF 3,8 Mia., Umstrukturierungskosten von CHF 355 Mio., bedeutende Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten (CHF 821 Mio. im Gesamtjahr 2015; CHF 564 Mio. im vierten Quartal 2015), Verluste der strategischen Abwicklungseinheit (CHF 2’510 Mio. im Gesamtjahr 2015; CHF 1’122 Mio. im vierten Quartal 2015) und Auswirkungen des Fair Value Own Debt (FVOD)(Gewinn von CHF 298 Mio. im Gesamtjahr 2015; Verlust von CHF 697 Mio. im vierten Quartal 2015).

Die Credit Suisse wies für das Gesamtjahr 2015 einen Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 88 Mio. und für das vierte Quartal 2015 einen Vorsteuerverlust (Kernergebnis) von CHF 5,3 Mia. aus. Auf bereinigter* Basis verzeichnete die Bank einen Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 4,2 Mia. für das Gesamtjahr 2015 und einen Vorsteuerverlust von CHF 0,4 Mia. für das vierte Quartal 2015, die im Einklang mit unserer zugrunde liegenden Geschäftsentwicklung stehen. Wir werden quartalsweise bis 2018 auf der gleichen bereinigten Basis die Ergebnisse für die Gruppe, das Kerngeschäft und die Divisionen ausweisen, damit Investoren unsere Fortschritte bei der Umsetzung unserer neuen Strategie mitverfolgen können.

Positiver Start bei der Umsetzung der neuen Strategie:

  • Anstieg des bereinigten* Vorsteuergewinns für das vierte Quartal 2015 in den neuen Divisionen Asia Pacific (APAC), Swiss Universal Bank und im Private Banking der Division International Wealth Management (IWM) um 21%, 25% bzw. 4% gegenüber dem vierten Quartal 2014
  • Hohe Netto-Neugeldzuflüsse für das Gesamtjahr 2015 in den Divisionen APAC und Swiss Universal Bank von CHF 17,8 Mia. bzw. CHF 13,8 Mia. mit positiven Netto-Neugeldzuflüssen für das vierte Quartal 2015 von CHF 3,0 Mia. bzw. CHF 1,3 Mia.
  •  Steigerung der Mandatsdurchdringung von 15% auf 26% in der Swiss Universal Bank und von 23% auf 30% in der Division IWM
  • Beschleunigung des Kostensenkungsprogramms: 34% der Zielvorgabe für 2018 bis 31. Januar 2016 umgesetzt; bereits erzielte Einsparungen in Höhe von CHF 1,2 Mia. im Vergleich zur Zielvorgabe von CHF 3,5 Mia.
  • Division Investment Banking & Capital Markets (IBCM) verzeichnete im vierten Quartal 2015 das stärkste Quartal seit fünf Jahren hinsichtlich der angekündigten M&A-Transaktionen

Der positiven Performance standen Herausforderungen in der Division Global Markets (GM) mit einem bereinigten* Vorsteuerverlust von CHF 0,7 Mia. im vierten Quartal 2015 und einem Vorsteuergewinn von CHF 1,1 Mia. für 2015 gegenüber.

  • Solide Performance im Aktiengeschäft trotz einer Verlangsamung der Marktaktivität und einem schwierigen makroökonomischen Umfeld in Lateinamerika im vierten Quartal 2015
  • Negative Auswirkungen durch volatile Marktbedingungen, Ausweitung der Kreditspreads bei einer Reihe von Altlasten im Anleihengeschäft

Bereinigung von Altlasten:

  • Goodwill-Wertberichtigung, insbesondere in Verbindung mit dem Erwerb von Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ) im Jahr 2000
  • Weitere Umstrukturierung des Anleihengeschäfts zum zusätzlichen Risikoabbau bei den Erträgen und zur Reduzierung der Fixkostenbasis
  • Weitere erhebliche Kosten in Verbindung mit Rechtsstreitigkeiten
  • Reduzierung der aufgeschobenen Kompensationsansprüche, um eine flexiblere Kostenbasis zu erzielen

Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 11.4%; Leverage Ratio des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 3.3%

Verwaltungsrat beantragt Barausschüttung von CHF 0.70 pro Aktie für 2015; Wahlmöglichkeit für Aktionäre, die Ausschüttung auch in Form neuer Aktien zu beziehen

Tidjane Thiam, Chief Executive Officer der Credit Suisse, sagte: «Seit dem 21. Oktober 2015 haben wir unsere neue Strategie diszipliniert umgesetzt, einschliesslich einer neuen Organisationsstruktur und der Durchführung einer Kapitalerhöhung, für die wir uns bei unseren Aktionären herzlich bedanken. Unsere neuen geografischen Divisionen verzeichneten ein gutes Jahr mit profitablem Wachstum. APAC, die Swiss Universal Bank und das Private Banking der Division IWM konnten den bereinigten* Vorsteuergewinn gegenüber dem vierten Quartal 2014 jeweils um 21%, 25% bzw. 4% steigern. Die Divisionen APAC und Swiss Universal Bank erzielten hohe Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 17,8 Mia. bzw. CHF 13,8 Mia. im Gesamtjahr 2015 mit anhaltenden positiven Netto-Neugeldzuflüssen im vierten Quartal 2015 von CHF 3,0 Mia bzw. CHF 1,3 Mia.»

«Diese Performance wurde trotz eines schwierigen Umfelds, insbesondere im vierten Quartal 2015, erzielt. Das vierte Quartal 2015 war geprägt von volatilen Marktbedingungen, dem Druck auf die Marktliquidität, dem Einbruch der Ölpreise, der Ausweitung der Kreditspreads, der anhaltenden Ungewissheit über die divergierende Geldpolitik und umfangreichen Fondsrücknahmen durch Marktteilnehmer, die sich auf die Preise von Finanzanlagen auswirkten.»

«Das profitable Wachstum, das wir in unseren geografischen Divisionen erzielt haben, zeigt die langfristigen attraktiven Möglichkeiten in der Vermögensverwaltung, sowohl in Schwellen- als auch in Industrieländern. Unsere Division APAC verzeichnete für das Gesamtjahr einen bereinigten* Vorsteuergewinn sowie Netto-Neugelder in Rekordhöhe und einen anhaltend hohen Netto-Neugeldzufluss im vierten Quartal 2015. Die Swiss Universal Bank konnte den bereinigten* Vorsteuergewinn für das Gesamtjahr um 4% erhöhen, während er gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 25% gestiegen ist. Im Private Banking der Division IWM nahm der bereinigte* Vorsteuergewinn für das Gesamtjahr um 6% zu.»

«Die Division IBCM wurde von einer Verlangsamung der Kundenaktivität und gewissen Wertberichtigungen im Emissionsgeschäft und im Corporate Banking beeinträchtigt und wies im vierten Quartal 2015 einen geringen bereinigten* Vorsteuerverlust aus. Wir setzen die Neuausrichtung dieser hinsichtlich Investitionen in der Vergangenheit vernachlässigten Division durch zusätzliche gezielte Investitionen fort und verlagern unser Modell in Richtung Beratungsgeschäft und Aktienemissionsgeschäft sowie auf Investment-Grade-Unternehmensanleihen, um unsere Ertragsbasis zu diversifizieren und die Volatilität unserer Erträge in diesem attraktiven, wenig kapitalintensiven Bereich deutlich zu reduzieren. Das vierte Quartal 2015 ist hinsichtlich angekündigter M&A-Transaktionen das beste Quartal der letzten fünf Jahre: Die Pipeline für 2016 ist vielversprechend, trotz der schwierigen Marktbedingungen im Januar.»

«Im Oktober haben wir die Division Global Markets (GM) geschaffen, die unser Aktien- und unser Anleihengeschäft unter einem einzigen Management vereint. Die Division GM wird nun als voll integrierte Kundenplattform für Aktien- und Anleihenprodukte geführt. Dies bietet uns unmittelbare Möglichkeiten zur Verbesserung der Effizienz und Effektivität. Im Aktiengeschäft wurde trotz der Verlangsamung der Marktaktivität und eines schwierigen makroökonomischen Umfelds in Lateinamerika im vierten Quartal 2015 eine solide Performance verzeichnet.»

«Im Anleihengeschäft hat die Division GM erhebliche Altlasten in Marktsegmenten, in denen die Spreads im vierten Quartal 2015 deutlich gestiegen sind und deren Liquidität rückläufig ist. Diese Positionen wurden seit der Bekanntgabe unserer neuen Strategie deutlich reduziert. Dennoch waren einige Positionen am Ende des vierten Quartals immer noch erheblich, was zu Wertberichtigungen führte. Unser Fokus liegt darauf, die Volatilität und die Bestandsabhängigkeit bei unserem Anleihen-Geschäftsmodell weiterhin deutlich zu reduzieren, analog zur erfolgreichen Umstrukturierung unseres Aktiengeschäfts.»

«Angesichts des besonders schwierigen Umfelds haben wir uns im vierten Quartal 2015 dazu entschieden, die Umsetzung unseres Kostensenkungsprogramms bankweit zu beschleunigen. Wir haben Massnahmen ermittelt und umgesetzt, die eine dauerhafte Senkung unserer Fixkostenbasis ermöglichen und zu Kosteneinsparungen von CHF 500 Mio. auf jährlicher Kostenbasis führen. Zudem werden wir einen Abbau von etwa 4000 Stellen (Mitarbeitende, Auftragnehmer und Berater) umsetzen. Zusammen mit den im vierten Quartal 2015 bereits umgesetzten Massnahmen (einschliesslich des Transfers des Private Banking in den USA) belaufen sich die umgesetzten jährlichen Kosteneinsparungen per Ende Januar 2016 auf CHF 1,2 Mia., was 34% des bis Ende 2018 angestrebten Kosteneinsparungsziels von CHF 3,5 Mia. entspricht.»

Zum Ausblick sagte Tidjane Thiam: «Wir sind nach wie vor der Überzeugung, dass die Vermögensverwaltung – gestützt durch unsere Kompetenzen im Investment Banking – unserer Bank langfristig äusserst attraktive Möglichkeiten eröffnet. Wir sind gut positioniert, um unseren privaten und institutionellen Kunden in ausgewählten Märkten einen Mehrwert zu bieten. In den nächsten 35 Monaten werden wir unsere Strategie weiter diszipliniert umsetzen, um unsere angestrebten Ziele bis Dezember 2018 zu erreichen.»

«Das Umfeld hat sich im vierten Quartal 2015 deutlich verschlechtert, und es ist nicht abschätzbar, wann sich einige der aktuellen negativen Trends, welche die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft beeinflussen, abschwächen werden.»

«Verschiedene Faktoren führten zu einem schwierigen vierten Quartal 2015 – dazu zählten die Sorgen um die chinesische Konjunktur, der Einbruch der Ölpreise, umfangreiche Rücknahmen von Finanzanlagen durch Anlagefonds, die divergierende Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken, die geringere Liquidität sowie der starke Schweizer Franken. Dies widerspiegelte sich in einer geringeren Kundenaktivität, einer tieferen Emissionstätigkeit und erheblichen Preisschwankungen in bestimmten Anlagekategorien. Angesichts dieser Rahmenbedingungen hat die Bank ein solides Ergebnis erzielt.»

«Die Marktbedingungen im Januar 2016 waren ebenfalls schwierig. Die Märkte dürften im restlichen ersten Quartal 2016 infolge anhaltender makroökonomischer Probleme weiterhin volatil bleiben. Wir sind zuversichtlich, künftig weitere Fortschritte bei den wichtigsten Aspekten unserer Strategie zu erzielen. Gleichzeitig treiben wir die Umstrukturierung voran, damit die Bank auch nach 2016 gut für die Zukunft aufgestellt ist.»

Wichtigste Punkte zum Ergebnis der Credit Suisse Group für das Gesamtjahr 2015

  • Für das Gesamtjahr 2015 wies die Credit Suisse einen den Aktionären zurechenbaren Reinverlust von CHF 2,944 Mio. und einen Vorsteuerverlust von CHF 2,422 Mio. aus. Ursachen für den Vorsteuerverlust:
    • Goodwill-Wertberichtigung von CHF 3’797 Mio. im vierten Quartal 2015 infolge der neuen strategischen Ausrichtung, Struktur und Organisation, die im Oktober 2015 angekündigt worden war. Die Goodwill-Wertberichtigung steht vorwiegend in Zusammenhang mit dem Erwerb von Donaldson, Lufkin & Jenrette im Jahr 2000 und wurde in den folgenden drei Divisionen in Bezug auf das Investment-Banking-Geschäft ausgewiesen: GM (CHF 2’661 Mio.), APAC (CHF 756 Mio.) und IBCM (CHF 380 Mio.).
    • Umstrukturierungskosten von CHF 355 Mio. im vierten Quartal 2015 in allen Divisionen in Verbindung mit der Umsetzung der neuen Strategie
    • Sonstige Posten, einschliesslich bedeutender Posten für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von CHF 821 Mio., Vorsteuerverlust der strategischen Abwicklungseinheit von CHF 2’510 Mio. und positive Auswirkungen des FVOD in Höhe von CHF 298 Mio.
  • Im Rahmen der Umsetzung der neuen Strategie und der Erreichung der am 21. Oktober 2015 bekannt gegebenen Zielvorgaben für 2018 ist es wichtig, die erzielten Fortschritte im Hinblick auf  die Performance der zugrunde liegenden Geschäftsbereiche zu messen. Dazu konzentrieren wir uns auf die bereinigten* Kernergebnisse (das heisst ohne die Ergebnisse der strategischen Abwicklungseinheit), die ohne Berücksichtigung der Goodwill-Wertberichtigung, der Umstrukturierungskosten, der Immobilientransaktionen, der Dekonsolidierung und dem Verkauf von Geschäftsbereichen, bestimmter bedeutender Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, der Aktivitäten der strategischen Abwicklungseinheit und den Auswirkungen des FVOD gemessen werden. Wir werden quartalsweise bis 2018 auf der gleichen bereinigten Basis die Ergebnisse für die Gruppe, das Kerngeschäft und die Divisionen ausweisen, damit Investoren angesichts beträchtlicher Kosten für die Umstrukturierung und anderer Effekte, die unsere zugrunde liegende Geschäftsentwicklung nicht widerspiegeln, zwischenzeitlich unsere Fortschritte bei der Umsetzung unserer neuen Strategie mitverfolgen können. In den Tabellen im Anhang (Seiten A-1 bis A-4) ist die detaillierte Überleitung zwischen ausgewiesenen und bereinigten* Ergebnissen für die Gruppe, das Kerngeschäft und die einzelnen Divisionen dargestellt.
  • Der ausgewiesene Vorsteuergewinn (Kernergebnis) der Credit Suisse belief sich auf CHF 88 Mio. für das Jahr 2015 im Vergleich zu CHF 7,2 Mia. im Jahr 2014. Auf bereinigter* Basis verzeichnete die Bank einen Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 4,2 Mia. gegenüber CHF 6,3 Mia. im Jahr 2014. APAC, das Private Banking der Division IWM und die Swiss Universal Bank erzielten eine gute operative Performance auf bereinigter* Basis mit einem Anstieg des Vorsteuergewinns von 27%, 6% bzw. 4%. Dem stand ein Rückgang des bereinigten* Vorsteuergewinns in der Division GM von CHF 2,7 Mia. im Jahr 2014 auf CHF 1,1 Mia. gegenüber. Dieser resultiert vorwiegend aus dem ungünstigen Einfluss der volatilen Marktbedingungen und der Ausweitung der Kreditspreads bei einigen Altlasten im Anleihengeschäft. Der Nettoertrag der Division IBCM ging um 17% zurück; dem geringeren Ertrag im Aktien- und Anleihenemissionsgeschäft stand ein höherer Ertrag im Beratungsgeschäft gegenüber. Der Gewinn der Division wurde zudem durch 2015 getätigte Investitionen für strategische Neueinstellungen im Einklang mit unserem Wachstumsplan beeinträchtigt.
  • Die Netto-Neugeldzuflüsse (Kernergebnis) beliefen sich im Jahr 2015 auf CHF 50.9 Mia. im Vergleich zu CHF 37,5 Mia. im Jahr 2014. Diese Performance basiert auf Rekordzuflüssen in der Division APAC von CHF 17,8 Mia. und einer soliden Performance der Swiss Universal Bank mit CHF 13,8 Mia.
  • Die Division APAC verzeichnete eine anhaltend gute Wachstumsdynamik. Der bereinigte* Vorsteuergewinn lag erstmals über CHF 1,0 Mia. bzw. bei CHF 1,1 Mia. für 2015. Die Division profitierte von einem ausgewogenen geografischen Mix, da in allen Ländern Gewinne ausgewiesen wurden. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Investment Banking und dem Private Banking führte ungeachtet der Marktvolatilität zu einer guten und soliden Performance, insbesondere hinsichtlich Netto-Neugeldzuflüssen (in Höhe von CHF 17,8 Mia.) und einer gestiegenen Kreditvergabe an äusserst vermögende Kunden, einschliesslich im Berichtsquartal. Weitere Kundenberater wurden eingestellt, sodass deren Anzahl netto um 70 auf 590 anstieg. Wir sind auf gutem Kurs, unsere Zielvorgabe von etwa 800 Kundenberatern bis zum Jahresende 2018 einzuhalten. Höhere Erträge widerspiegelten eine gute Entwicklung im Geschäft mit äusserst vermögenden und sehr vermögenden Kunden und im Aktienverkauf und -handel sowie im Anleihenverkauf und -handel. Dies führte zu einem Ertragsanstieg von insgesamt15%; parallel dazu nahm der Geschäftsaufwand infolge von Ausgaben für wichtige Einstellungen und Plattformverbesserungen um 11% zu.
  • Die Swiss Universal Bank wies eine solide Performance mit einem bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 1,6 Mia. aus, was einem Anstieg um 4% gegenüber 2014 entspricht. Die Swiss Universal Bank verzeichnete den höchsten Vorsteuergewinn der Gruppe, was die Bedeutung ihres verlässlichen und wichtigen Beitrags zum Ertrag der Gruppe unterstreicht. Der bereinigte* Nettoertrag stieg bei einem stabilen durchschnittlichen Kreditvolumen infolge verbesserter Kreditmargen um 3% auf CHF 5’445 Mio. und übertraf damit das angestrebte Wachstum von 2%, das am Investorentag bekannt gegeben wurde. Der Geschäftsaufwand wurde durch einen höheren Personalaufwand aufgrund einer Rekalibrierung der Urlaubsrückstellungen in der Schweiz beeinträchtigt. Rückstellungen für Kreditrisiken stiegen 2015 auf CHF 138 Mio. an, lagen damit jedoch nahe bei ihren historischen Tiefstwerten. Die Bereiche Private Banking und Corporate & Institutional Banking leisteten beide einen Beitrag zu diesen guten Ergebnissen. Hohe Netto-Neugelder von CHF 13,8 Mia. wurden insbesondere im Corporate & Institutional Banking verzeichnet. Im Private Banking stieg die Mandatsdurchdringung von 15% auf 26% im Jahr 2015 infolge unserer neuen Strategie, das Private-Banking-Modell mit der Einführung von Credit Suisse Invest zu einem stärker mandatsbasierten Modell auszubauen. Im Hinblick auf das geplante partielle IPO (20–30%) der Credit Suisse (Schweiz) AG bis Ende 2017 sind wir auf gutem Kurs, entsprechende Marktbedingungen vorausgesetzt1.
  • Die Division IWM wies einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 1,0 Mia. aus mit einem Rückgang um 16% gegenüber 2014. Dies beruht auf einem soliden Wachstum des bereinigten* Vorsteuergewinns um 6% im Private Banking. Das Asset Management war von niedrigeren leistungsabhängigen Gebühren betroffen, da die Branche für alternative Anlagen das schlechteste Jahr seit dem Beginn der Finanzkrise verzeichnete. Im Asset Management wurde ein Netto-Neugeldzufluss von CHF 26,5 Mia. infolge eines annualisierten Wachstums von etwa 9% generiert, wobei alternative Anlagen einen Beitrag von über 25% leisteten. Im Private Banking wurden trotz schwierigem Marktumfeld stabile bereinigte Erträge erzielt. Der höhere Zinserfolg basierte auf einem Anstieg des Kreditvolumens und einer höheren Marge. Die Mandatsdurchdringung konnte von 23% per Ende 2014 auf 30% per Jahresende 2015 gesteigert werden, was auf die erfolgreiche Einführung von MACS und Credit Suisse Invest zurückzuführen ist. Auf bereinigter* Basis blieb der Geschäftsaufwand gegenüber 2014 mit CHF 2’239 Mio. stabil. Die Umstrukturierung im Bereich Western Europe und der strategische Wechsel zu einem «Hub and Spokes»-Modell sind auf gutem Kurs. Zu den Netto-Geldabflüssen von CHF 3,0 Mia. im Private Banking zählten Abflüsse aus dem Bereich Western Europe infolge der Regularisierung, die fast abgeschlossen ist. Ohne Berücksichtigung der Regularisierung und sonstiger einmaliger Effekte beliefen sich die Netto-Neugelder im Private Banking auf CHF 2,2 Mia. In Wachstumsmärkten wurden 150 neue Kundenberater eingestellt. Es werden weitere bedeutende Investitionen in den Bereich erfolgen, um die Profitabilität zu verbessern und die Zielvorgabe von CHF 2,1 Mia. für den Vorsteuergewinn für 2018 zu erreichen.
  • Die Division IBCM wies einen Nettoertrag von CHF 1,8 Mia. für das Jahr 2015 mit einem Rückgang um 17% gegenüber 2014 aus. Dies beruht auf niedrigeren Erträgen aus dem Aktien- und Anleihenemissionsgeschäft infolge der Volatilität an den Kapitalmärkten, die zu weniger Aktien- und Anleihenemissionen führte. Dem Rückgang im Emissionsgeschäft stand ein höherer Ertrag aus dem Beratungsgeschäft gegenüber. Der bereinigte* Geschäftsaufwand stieg in erster Linie aufgrund von marktbasierten Gehaltserhöhungen, Investitionen für strategische Einstellungen im Einklang mit unserem Wachstumsplan sowie höheren Investitionen in die regulatorische, Risiko- und Compliance-Infrastruktur. Die Division verzeichnete für 2015 einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 49 Mio. im Vergleich zu CHF 508 Mio. für das Jahr 2014.
  • Die Division GM wies 2015 einen Ertrag von CHF 7,4 Mia. aus, was einem Rückgang von14% gegenüber 2014 entspricht. Dieser Rückgang ist auf ein anspruchsvolles Marktumfeld, eine verhaltene Kundenaktivität und eine geringere Emissionstätigkeit zurückzuführen. Insbesondere der Ertrag im Anleihenverkauf und -handel sank infolge eines deutlichen Ertragsrückgangs bei globalen Kreditprodukten, bedingt durch die deutliche Verschlechterung am US-Markt für Hochzinsanleihen, und wirkte sich auf Altlasten aus. Die Aufwendungen für das Jahr 2015 erhöhten sich bedingt durch Investitionen in die regulatorische, Risiko- und Compliance-Infrastruktur. Der Personalaufwand stieg um 3% wegen höheren Gehältern und sonstigem Personalaufwand sowie wegen dem Wechselkurseffekt des stärkeren US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken. In US-Dollar verzeichnete der Personalaufwand einen Rückgang um 3% aufgrund eines tieferen Aufwands für die ermessensabhängige Vergütung und geringerer aufgeschobener Vergütungen aus dem Vorjahr. Dem standen die gestiegenen Aufwendungen im Berichtsjahr für die Reduzierung der Aufschiebungssätze für aufgeschobene Vergütungen aus dem Berichtsjahr gegenüber. Damit konnte der Ertragsrückgang nicht ausgeglichen werden. Die Division GM wies 2015 einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 1,1 Mia. aus im Vergleich zu CHF 2,7 Mia. für 2014. Die risikogewichteten Aktiven und Leverage Exposures wurden bis Ende 2015 reduziert und lagen unterhalb der Zielvorgaben.
  • Angesichts der Verluste im Jahr 2015 und eines anhaltend unsicheren Umfelds wurde die Umstrukturierung der Bank weiter beschleunigt. Die Beschleunigung führt zum Abbau von etwa 4000 Stellen. In Verbindung mit den im vierten Quartal 2015 bereits umgesetzten Massnahmen werden sich die bis Ende Januar 2016 identifizierten und eingeleiteten Kosteneinsparungsmassnahmen auf CHF 1,2 Mia. auf jährlicher Kostenbasis belaufen. Dies stellt 34% des für 2018 bekannt gegebenen Kosteneinsparungsziels von CHF 3,5 Mia. dar. Zusätzlich zum Kosteneinsparungsprogramm wird kontinuierlich nach Möglichkeiten gesucht, um den Break-even-Punkt zu senken. In diesem Zusammenhang wurde die gesamthaft zu entrichtende variable Vergütung 2015 um 11% reduziert und versucht, den Einfluss der variablen Vergütung aus der Vergangenheit auf die kommenden Jahre zu verringern, indem die Aufschiebungssätze für Vergütungen reduziert werden, wodurch sich mehr Flexibilität bietet. Die Umstrukturierung der Aktivitäten der Division Global Markets wird fortgesetzt. Altlasten aus dem Anleihengeschäft werden weiter abgebaut und der Geschäftsbereich wird weniger anfällig für negative Entwicklungen an den Kreditmärkten.
  • Kapital: Im Dezember 2015 schloss die Credit Suisse ihre Kapitalerhöhung in Form einer Privatplatzierung und eines Bezugsrechtsangebots ab. Insgesamt wurde neues Kapital von insgesamt etwa CHF 6,0 Mia. brutto aufgenommen. Die Stärkung ihrer Kapitalbasis stellte für die Bank einen wichtigen Schritt dar, um Investitionen in ihre Geschäftsbereiche im Einklang mit der neuen Strategie zu ermöglichen und gleichzeitig den steigenden regulatorischen Anforderungen und der Volatilität an den Finanzmärkten Rechnung zu tragen. Per Ende des vierten Quartals 2015 wies die Credit Suisse eine Schweizer Leverage Ratio auf Look-through-Basis von 5,2% und eine Tier 1 Leverage Ratio auf Look-through-Basis (BIZ) von 4,5% aus, wobei die Quote des harten Kernkapitals (CET1) bei 3,3% lag.

    Per Ende des vierten Quartals 2015 wies die Credit Suisse eine Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 11,4% aus, die über der Quote von 10,2% per Ende des dritten Quartals 2015 liegt. Wir werden einen Puffer gegen Kalibrierungsveränderungen in Zusammenhang mit risikogewichteten Aktiven aufbauen, mit denen wir 2018 und 2019 rechnen; dies soll uns eine Quote des harten Kernkapitals von etwa 13% ermöglichen.
  • Dividende: Der Verwaltungsrat der Credit Suisse wird den Aktionären an der Generalversammlung am 29. April 2016 eine Ausschüttung von CHF 0.70 je Aktie aus Reserven von Kapitalbeiträgen für das Gesamtjahr 2015 vorschlagen. Die Ausschüttung wird von der Schweizer Verrechnungssteuer befreit sein und bei Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, die die Aktien als Privatanlage halten, nicht der Einkommensteuer unterliegen. Die Ausschüttung erfolgt in bar oder – vorbehaltlich etwaiger gesetzlicher Einschränkungen, die im Wohnsitzland des Aktionärs zu beachten sind – auf Wunsch des Aktionärs in Form von neuen Aktien der Credit Suisse Group.

    Wie im Oktober 2015 im Rahmen der Mitteilung der neuen Strategie angekündigt, beabsichtigt die Credit Suisse, die bestehende Politik mit der Empfehlung einer Dividendenausschüttung von CHF 0.70 je Aktie und der Möglichkeit einer Wahldividende fortzusetzen, bis die Ziele bezüglich der Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis und der Leverage Ratio für 2015 bis 2018 erreicht wurden und bis hinsichtlich möglicher regulatorischer Änderungen und Risiken in Verbindung mit Rechtsstreitigkeiten grössere Klarheit besteht. Für die Zukunft wird jedoch bis spätestens 2017 beabsichtigt, die Möglichkeit der Wahldividende auslaufen zu lassen und einen Übergang zu einer vollständigen Bardividende zu empfehlen. Ausserdem plant die Credit Suisse längerfristig, mindestens 40% ihres frei verfügbaren betrieblichen Kapitals auszuschütten. Sofern angemessen, wird der Verwaltungsrat zu gegebener Zeit eine Erhöhung der Ausschüttungsquote prüfen.

Wichtigste Punkte zum Ergebnis der Credit Suisse Group für das vierte Quartal 2015

  • Für das vierte Quartal 2015 wies die Credit Suisse einen den Aktionären zurechenbaren Reinverlust von CHF 5’828 Mio. und einen Vorsteuerverlust von CHF 6’441 Mio. aus. Wie bereits erwähnt, sind diese Ergebnisse insbesondere auf folgende Faktoren zurückzuführen: eine Goodwill-Wertberichtigung von CHF 3’797 Mio., Umstrukturierungskosten von CHF 355 Mio. in Zusammenhang mit der Umsetzung der neuen Strategie, bedeutende Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten von CHF 564 Mio., einen Vorsteuerverlust von CHF 1’122 Mio. in der strategischen Abwicklungseinheit und die negativen Auswirkungen des FVOD in Höhe von CHF 697 Mio.
  • Für das vierte Quartal 2015 wiesen die Kerndivisionen insgesamt Netto-Neugelder von CHF 4,4 Mia. aus, die auf soliden Zuflüssen aus dem Corporate & Institutional Banking der Swiss Universal Bank, dem Asset Management der Division IWM und dem Private Banking der Division APAC basieren. Diesen Zuflüssen standen Abflüsse aus dem Private Banking der Division IWM, unter anderem im Zusammenhang mit der Regularisierung, sowie Abflüsse aus dem Private Banking der Swiss Universal Bank gegenüber.
  • Die Division APAC verzeichnete im vierten Quartal 2015 einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 148 Mio., was einer Steigerung um 21% gegenüber dem vierten Quartal 2014 entspricht. Gegenüber dem vierten Quartal 2014 stieg der Nettoertrag im Berichtsquartal um 12% auf CHF 826 Mio., was auf ein stabiles Ergebnis im Private Banking und ein besseres Ergebnis im Anleihenverkauf und -handel und im Aktienverkauf und -handel zurückzuführen ist. Der Geschäftsaufwand auf bereinigter* Basis stieg um 11% auf CHF 675 Mio., insbesondere infolge von Neueinstellungen und Investitionen zur Wachstumsförderung. Das Private Banking der Division Asia Pacific verzeichnete hohe Netto-Neugelder von CHF 3,0 Mia. im vierten Quartal 2015 im Vergleich zu CHF 1,6 Mia. im Vorjahresquartal. Die Anzahl der Kundenberater erhöhte sich von 520 per Ende 2014 auf 590 per Ende 2015; diese Zunahme ist auf die Beschleunigung der Neueinstellungen im vierten Quartal 2015 im Rahmen unserer neuen Strategie zurückzuführen.
  • Die Swiss Universal Bank verzeichnete im vierten Quartal 2015 einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 336 Mio., was einer Steigerung um 25% gegenüber dem vierten Quartal 2014 entspricht. Der bereinigte* Nettoertrag stieg um 8%, was insbesondere auf den gestiegenen Zinserfolg in den Bereichen Private Banking und Corporate & Institutional Banking zurückzuführen ist. Die Kredit-Trends entwickelten sich weiterhin gut, wobei nur eine leichte Erhöhung der Kreditausfälle infolge weniger Einzelfälle verzeichnet wurde.

    Gegenüber dem vierten Quartal 2014 stieg der bereinigte* Vorsteuergewinn im Private Banking im Berichtsquartal um 40% auf CHF 141 Mio. Die Mandatsdurchdringung erhöhte sich von 15% per Ende 2014 auf 26% per Ende 2015. Der Netto-Geldabfluss belief sich im vierten Quartal 2015 auf CHF 2,9 Mia., unter anderem wegen einem Abfluss von CHF 1,1 Mia. infolge des Abgangs ausgewählter externer Vermögensverwalter, wegen einem Abfluss von CHF 0,3 Mia. in Zusammenhang mit der Regularisierung und wegen einem Abfluss von CHF 0,3 Mia. infolge Bareinlagenoptimierung und saisonalen Effekten. 

    Gegenüber dem vierten Quartal 2014 stieg der bereinigte* Vorsteuergewinn im Corporate & Institutional Banking um 16% auf CHF 195 Mio. Dies ist auf einen höheren Zinserfolg und auf ein leicht niedrigeres Kreditvolumen bei höheren Margen zurückzuführen. Die Entwicklung der Netto-Neugelder gewann im Jahresverlauf an Dynamik; im vierten Quartal 2015 wurden Netto-Neugelder von CHF 4,2 Mia. verzeichnet, was einer Steigerung um 17% gegenüber dem vierten Quartal 2014 entspricht.
  • Die Division IWM verzeichnete im vierten Quartal 2015 einen bereinigten* Nettoertrag von CHF 1’135 Mio. und einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 230 Mio. gegenüber CHF 356 Mio. im vierten Quartal 2014. Das Asset Management der Division IWM verzeichnete im vierten Quartal 2015 einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 39 Mio. gegenüber CHF 173 Mio. im vierten Quartal 2014. Dies lässt sich auf niedrigere Erträge infolge geringerer leistungsabhängiger Gebühren und Gewinnbeteiligungen (Carried Interest) sowie auf geringere Vermögensverwaltungsgebühren nach dem Fondsmanagementwechsel von Hedging-Griffo zu Verde Asset Management zurückführen. Das Private Banking der Division IWM verzeichnete im vierten Quartal einen bereinigten* Vorsteuergewinn von CHF 191 Mio., was einer Steigerung um 4% gegenüber dem vierten Quartal 2014 entspricht. Der bereinigte* Ertrag sank um 2% auf CHF 771 Mio. und der bereinigte* Geschäftsaufwand ging um 2% auf CHF 588 Mio. zurück im Vergleich zum vierten Quartal 2014. Das Private Banking der Division IWM verzeichnete einen Netto-Geldabfluss von CHF 4,2 Mia. im vierten Quartal 2015, insbesondere wegen Regularisierungsabflüssen, die vor allem in Italien beobachtet wurden. Ohne Berücksichtigung der Regularisierungseffekte und einmaliger Effekte im Berichtsquartal beliefen sich die geschäftsbereichsbezogenen Zuflüsse auf CHF 0,2 Mia. Diese umfassten Nettozuflüsse in den Schwellenländern von CHF 1,2 Mia., denen Nettoabflüsse von CHF 1 Mia. in Europa gegenüberstanden.
  • Die Division GM verzeichnete im vierten Quartal 2015 einen Nettoertrag von CHF 1’127 Mio. Gegenüber dem vierten Quartal 2014 fiel der Nettoertrag deutlich tiefer aus (Rückgang um 37%), bedingt durch ein schwieriges Umfeld, insbesondere im Anleihengeschäft. Die Wende im Kreditzyklus und die deutliche Ausweitung der Kreditspreads führten zu einer geringeren Kundenaktivität und bedeutenden Mark-to-Market-Verlusten. Der Aktienverkauf und -handel war im Berichtsquartal infolge der schwierigen Marktbedingungen rückläufig. Die bereinigten* Aufwendungen für das vierte Quartal 2015 stiegen um 27% auf CHF 1’786 Mio., bedingt durch einen höheren Personalaufwand, den Zeitpunkt für Abgrenzungen für die Vergütung, einen geringeren Aufschiebungssatz für die variable Vergütung, weitere Investitionen in unsere regulatorische, Risiko- und Compliance-Infrastruktur, höhere Kosten in Zusammenhang mit der Umstrukturierung und Rechtsstreitigkeiten sowie einen gestiegenen Geschäftsaufwand. Die Division Global Markets verzeichnete einen bereinigten* Vorsteuerverlust von CHF 658 Mio.
  • Die Division IBCM verzeichnete im vierten Quartal 2015 einen Nettoertrag von CHF 403 Mio. gegenüber einem Nettoertrag von CHF 504 Mio. im vierten Quartal 2014 und von CHF 379 Mio. im dritten Quartal 2015. Diese Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresquartal ist auf einen geringeren Ertrag im Anleihenemissionsgeschäft zurückzuführen, dem ein höherer Ertrag im Beratungsgeschäft gegenüberstand. Das Berichtsquartal wurde zudem durch Wertberichtigungen im Emissions- und im Corporate-Banking-Portfolio belastet. Die Division IBCM wies für das vierte Quartal 2015 eine Zunahme der Volumina im Beratungsgeschäft um 128% gegenüber dem vierten Quartal 2014 aus. Die bereinigten* Aufwendungen fielen im vierten Quartal 2015 um 36% höher aus als im Vorjahresquartal, was auf den Zeitpunkt für Abgrenzungen für die Vergütung und auf geringere Aufschiebungssätze für die variable Vergütung zurückzuführen ist. Die Division IBCM verzeichnete einen bereinigten* Vorsteuerverlust von CHF 95 Mio. unter Ausschluss der Goodwill-Wertberichtigung und der Umstrukturierungskosten.

Auszeichnungen

Die Credit Suisse erhielt auch im Jahr 2015 zahlreiche Branchenauszeichnungen. Die Teilnehmer des letztjährigen Euromoney Private Banking Survey wählten die Credit Suisse zur «Best Private Bank» in Zentral- und Osteuropa sowie im Nahen Osten. Die Publikationen «Professional Wealth Management Magazine» (PWM) und «The Banker» der Financial Times zeichneten die Credit Suisse als «Best Private Bank» in Russland sowie im Nahen Osten aus und würdigten sie in der Kategorie «Best initiative of the year in client-facing technology». Die Credit Suisse wurde im Rahmen der «Asian Private Banker’s Awards for Distinction 2015» siebenmal prämiert. Zu den Auszeichnungen zählten «Best Private Bank in Asia», «Best Private Bank for Australia» und «Best International Private Bank for Malaysia and Thailand». Die Credit Suisse wurde im Rahmen der 7. Ausgabe der Private Banker International Greater China Awards, die in Hongkong durchgeführt wurde, als «Best Private Bank Taiwan (Foreign)» ausgezeichnet und wurde in der Kategorie «Best Next Generation Offering» prämiert. Das Asset Management der Credit Suisse erhielt einen 2015 Private Asset Managers (PAM) UK Award für ihre «Risk Appetite Allocation Strategy», die sich durch einen innovativen und differenzierten Anlageprozess abhob.

Im Investment Banking wurde die Credit Suisse für zahlreiche bedeutende Transaktionen und für ihre ausserordentlichen Leistungen im Verlauf des Jahres gewürdigt. Dazu zählen folgende Auszeichnungen: «Best Investment Bank in Switzerland» (Euromoney), «Swiss Franc Bond House of the Year» (IFR), «Best IPO» (FinanceAsia), «Global Structured Finance House of the Year» (IFR) und «Americas Equity House of the Year» (IFR). Zudem war die Credit Suisse Ende 2015 auf dem dritten Platz der Bookrunner-Rangliste von Dealogic für an US-Börsen gelistete eigenkapitalbezogene Kapitalmarkttransaktionen. Zurzeit ist die Credit Suisse als Tender Agent an der grössten bekannt gegebenen chinesischen M&A-Transaktion im Ausland beteiligt – der Übernahme von Syngenta durch ChemChina zum Preis von USD 43 Mia.

* Die bereinigten Ergebnisse sind Nicht-GAAP-Finanzkennzahlen. Eine Überleitung der bereinigten Ergebnisse zu den am ehesten vergleichbaren US-GAAP-Kennzahlen ist im Anhang dieser Medienmitteilung enthalten.

1 Ein solches IPO setzt unter anderem alle notwendigen Genehmigungen voraus und dient dazu, zusätzliches Kapital für die Credit Suisse AG oder die Credit Suisse (Schweiz) AG zu generieren / aufzunehmen.

Dokumentation Quartalsergebnisse

Diese Medienmitteilung enthält ausgewählte Informationen aus dem vollständigen Earnings Release zum Finanzergebnis im vierten Quartal 2015 (4Q15 Earnings Release) und aus der Folienpräsentation zu den Ergebnissen für das vierte Quartal 2015, die gemäss Einschätzung der Credit Suisse von besonderem Interesse für Medienschaffende sind. Das vollständige Earnings Release zum Finanzergebnis im vierten Quartal 2015 und die Folienpräsentation zu den Ergebnissen für das vierte Quartal 2015, die gleichzeitig veröffentlicht wurden, enthalten zusätzliche umfassende Informationen zu den Ergebnissen und Geschäftstätigkeiten im Berichtsquartal sowie wichtige Informationen zur Berichterstattungsmethode und einigen in diesen Dokumenten verwendeten Begriffen. In dieser Medienmitteilung sind keine Verweise auf das vollständige Earnings Release zum Finanzergebnis und auf die Folienpräsentation zu den Ergebnissen enthalten.

Das vollständige Earnings Release zum Finanzergebnis im vierten Quartal 2015 und die Folienpräsentation zu den Ergebnissen für das vierte Quartal 2015 sind heute ab 7.15 Uhr MEZ online verfügbar unter: https://www.credit-suisse.com/results

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