Unternehmen Press Release

Press Release

Ergebnisse für das erste Quartal 2014:

Credit Suisse im ersten Quartal 2014 mit einem Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 1’940 Mio. im strategischen Geschäft; ausgewiesener Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 1’400 Mio.

Eigenkapitalrendite von 14% im strategischen Geschäft; ausgewiesene Eigenkapitalrendite von 8%

Sehr gutes Ergebnis im Private Banking & Wealth Management mit verbessertem Vorsteuergewinn von CHF 1’012 Mio., tieferem Aufwand und hohem Netto-Neugeldzufluss von CHF 16,0 Mia. im strategischen Geschäft sowie CHF 13,7 Mia. insgesamt

Solide Renditen im Investment Banking mit Vorsteuergewinn von CHF 827 Mio.; starke Entwicklung in Kerngeschäften

Die Credit Suisse Group hat heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2014 bekannt gegeben.

Verbesserte Profitabilität im Private Banking & Wealth Management:
- Ausgewiesener Vorsteuergewinn von CHF 1’012 Mio.; gute Profitabilität im strategischen Geschäft mit einem Vorsteuergewinn von CHF 965 Mio. – was einem Anstieg von 28% gegenüber dem ersten Quartal 2013 entspricht – und einer Kapitalrendite von 33%
- Deutlich höhere Kosteneffizienz mit Verbesserung des Aufwand-Ertrag-Verhältnisses auf 68% nach 72% im ersten Quartal 2013
- Steigerung der Nettomarge im Bereich Wealth Management Clients auf 29 Basispunkte von 23 Basispunkten im vierten Quartal 2013
- Hoher Netto-Neugeldzufluss von CHF 16,0 Mia. im strategischen Geschäft und Netto-Neugelder von insgesamt CHF 13,7 Mia. im Private Banking & Wealth Management dank starker Zuflüsse im Bereich Wealth Management Clients aus Asien-Pazifik und der Schweiz und im Bereich Asset Management bei alternativen Anlagen und Indexstratgien

Solide Renditen im Investment Banking:
- Ausgewiesener Vorsteuergewinn von CHF 827 Mio. unter schwierigen Marktbedingungen
- Strategisches Geschäft mit einem Vorsteuergewinn von CHF 1’124 Mio. und einer Kapitalrendite von 21%
- Starke Entwicklung in Kerngeschäften – insbesondere bei verbrieften Produkten, im Kredit-, Emissions- und Beratungsgeschäft – sowie gutes Ergebnis im Aktiengeschäft mindern Auswirkungen der im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringeren positiven saisonalen Effekte im Zinsgeschäft und in bestimmten Emerging Markets

Starke Kapitalbasis und Leverage Ratio:
- Quote des harten Kernkapitals (CET1) nach Basel III (look-through) von 10,0% per Ende des ersten Quartals 2014; Look-through Total Capital Ratio nach Basel III von 15,1% per Ende des ersten Quartals 2014; starke Kapitalbasis trotz im vierten Quartal 2013 verbuchter Kosten aufgrund der Fortschritte bei der Lösung von Rechtsstreitigkeiten und eines durch externe methodische Änderungen bedingten Anstiegs der risikogewichteten Aktiven um CHF 13,5 Mia. im ersten Quartal 2014
- Leverage Exposure von CHF 1’140 Mia. per Ende des ersten Quartals 2014; Swiss Leverage Ratio (phase-in) von 4,8% per Ende des ersten Quartals 2014; Look-through Swiss Leverage Ratio von 3,7% per Ende des ersten Quartals 2014 nur noch knapp unterhalb der ab 2019 geltenden Anforderung von 4%

Weitere Fortschritte bei der Kostenreduktion:
- Kostenreduktion von CHF 3,4 Mia. per Ende des ersten Quartals 2014; gute Fortschritte im Hinblick auf das Kostenreduktionsziel von über CHF 4,5 Mia. bis Ende 2015

Gute Fortschritte bei der Abwicklung nicht strategischer Einheiten:
- Reduzierung des Leverage Exposure um CHF 11 Mia. und Abbau der risikogewichteten Aktiven um CHF 4 Mia. (bereinigt um methodische Änderungen) im nicht strategischen Portfolio
- Fortschritte bei der Beilegung bedeutender Rechtsstreitigkeiten aus früheren Geschäftsaktivitäten seit Anfang 2014; anhaltende Bemühungen, eine Lösung in Bezug auf die Ermittlungen des US-Justizministeriums zu Steuerangelegenheiten zu finden

Brady W. Dougan, Chief Executive Officer, sagte: «Wir erzielten im ersten Quartal im strategischen Geschäft eine Eigenkapitalrendite von 14%. Das zeigt, dass unser Ziel einer Eigenkapitalrendite von 15% über den Marktzyklus hinweg in Reichweite liegt. Die gute Leistung ist auf die deutlich höhere Profitabilität im Private Banking & Wealth Management, die soliden Renditen im Investment Banking und auf unser erfolgreiches Kosten- und Kapitalmanagement zurückzuführen. In vielen wichtigen Geschäftsbereichen war die Kundenaktivität erfreulich. So verzeichneten wir im strategischen Geschäft die höchsten Netto-Neugeldzuflüsse seit dem ersten Quartal 2011 und steigerten den Anteil der Kundengelder, die wir für sehr vermögende Privatkunden verwalten.»

Das Ergebnis im Private Banking & Wealth Management kommentierte er wie folgt: «Im Berichtsquartal haben wir die Profitabilität im strategischen Geschäft erheblich verbessert und den Vorsteuergewinn um 28% gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert. Der Bereich Wealth Management Clients verzeichnete einen Anstieg der Nettomarge auf 29 Basispunkte nach 23 Basispunkten im Vorjahresquartal und konnte seinen Anteil an verwalteten Kundengeldern von äusserst vermögenden Privatkunden von 43% im Vorjahresquartal auf 46% ausbauen. Der Bereich Corporate & Institutional Clients trug wiederum massgeblich zum Gesamtergebnis der Division bei. Der Bereich Asset Management profitierte von der klaren strategischen Ausrichtung und konnte seinen Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorjahresquartal mehr als verdoppeln. Das Private Banking & Wealth Management verbuchte im Berichtsquartal im strategischen Geschäft Netto-Neugelder von CHF 16,0 Mia. Die Zuflüsse widerspiegeln unsere starke Marktstellung in wichtigen Emerging Markets der Region Asien-Pazifik – wo eine annualisierte Wachstumsrate von 17% resultierte – Lateinamerikas und des Nahen Ostens, in unserem Heimmarkt Schweiz sowie hohe Zuflüsse bei alternativen Anlagen und Indexstrategien in unserem Asset-Management-Geschäft.»

Zum Ergebnis im Investment Banking sagte er: «Unser Ergebnis im Investment Banking zeugt von der Stärke unseres diversifizierten strategischen Geschäfts, das eine Kapitalrendite von 21% auswies. Gute Renditen erzielten wir mit verbrieften Produkten sowie im Kredit-, Emissions- und Beratungsgeschäft. Ein gutes Ergebnis erzielte auch das Aktiengeschäft. Hingegen verzeichneten das Zinsgeschäft und das Geschäft in bestimmten Emerging Markets einen deutlichen Rückgang der Erträge, was auch darauf zurückzuführen ist, dass die positiven saisonalen Effekte im Vorjahresquartal in diesem Berichtsquartal weniger ausgeprägt waren. Im Aktiengeschäft haben wir unseren hohen Marktanteil weiter ausgebaut, und auch die Kundenaktivität im Emissions- und Beratungsgeschäft fiel erfreulich aus.»

Zur Umsetzung der Strategie meinte er: «Wir haben die Ressourcenzuteilung weiter optimiert, um in unseren renditestarken Geschäftsfeldern zu wachsen, insbesondere im Private Banking & Wealth Management. Im nicht strategischen Geschäft haben wir Positionen abgebaut. Zudem verfügen wir nach wie vor über eine solide Leverage Ratio, die nahe bei den ab 2019 geltenden Anforderungen liegt, und über eine starke Kapitalbasis. Wir sind auf gutem Weg, unsere langfristigen Kapitalziele zu erreichen – trotz methodischer Änderungen, die im Berichtsquartal zu einem Anstieg der risikogewichteten Aktiven führten. Gute Fortschritte haben wir ausserdem bei der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten aus früheren Geschäftsaktivitäten erzielt. Gleichzeitig haben wir weitere Massnahmen zur Effizienzsteigerung umgesetzt. Angesichts dieser positiven Entwicklungen und der Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie streben wir künftige Barausschüttungen für unsere Aktionäre auf oder über dem Niveau von 2013 an.»

Die vollständige Medienmitteilung zum Finanzergebnis ist im PDF ersichtlich.