Unternehmen Press Release

Press Release

Emotionen und Märkte

Neue Ausgabe des Credit Suisse «Global Investor» zum Thema «Emotionen und Märkte» aus Sicht der Behavioral Finance.

Die Credit Suisse hat heute eine neue Ausgabe ihrer halbjährlichen Publikation Global Investor mit dem Titel «Emotionen und Märkte» veröffentlicht. Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe ist die Bedeutung von Behavioral Finance für Anlageentscheidungen. In den vergangen zehn Jahren wurde zunehmend versucht, das Verhalten der Anleger und deren Einfluss auf die Entwicklungen an den Finanzmärkten besser zu verstehen. Die aktuelle Ausgabe analysiert den Einfluss verschiedener Parameter wie Medien, Demografie und Geschlecht auf das Anlegerverhalten, und enthält Beiträge von Branchenführern, Akademikern und Analysten der Credit Suisse.

Bisherige Erkenntnisse aus dem Bereich Behavioral Finance haben dazu beigetragen, das Anlegerverhalten der Menschen und die Faktoren, die dieses Verhalten beeinflussen, besser zu verstehen. Die neueste Ausgabe des Global Investor greift einige zentrale Aspekte auf und gibt wertvolle Einblicke in dieses Thema. Die Publikation umfasst insgesamt 13 Artikel, von denen sich die meisten mit dem Thema Behavioral Finance auseinandersetzen. Einige der Artikel widmen sich speziellen Anlagethemen, wie zum Beispiel neuesten Technologien oder Innovationen zugunsten von Konsumenten in Schwellenländern.

Grenzen der Rationalität – das Verhalten idealer und realer Anleger
In volatilen Marktphasen neigen Anleger oft dazu der Masse zu folgen statt Entscheidungen auf Basis eines rationalen und strukturierten Ansatzes zu treffen. Dieser von Analysten der Credit Suisse verfasste Artikel gibt den Lesern Hinweise, wie Anleger einige der typischen, psychologischen Stolpersteine vermeiden können. Auch Thorsten Hens, Professor für Finanzmarktökonomie an der Universität Zürich, betont, dass alle Fehler, die Anleger machen, menschlicher Natur sind. In seinem Beitrag erläutert er, wie Behavioral Finance Anlegern dabei helfen kann, psychologische Stolpersteine zu erkennen und stattdessen rationale Anlageentscheidungen zu treffen.

Blasen verstehen – Weshalb treten Spekulationsblasen immer wieder auf?
In diesem Artikel werden die Symptome und Ursachen von Spekulationsblasen in Finanzmärkten aus Sicht des Anlegerverhaltens und nicht wie üblich aufgrund makroökonomischer Faktoren untersucht. Der Autor befasst sich sowohl mit den psychologischen als auch physiologischen Gründen, die den Anleger irrational handeln lassen, was schliesslich zur Bildung von Blasen an den Märkten führen kann.

Geschlecht – Auswirkungen auf Anlageentscheidungen und Erfolg
Die Frage nach dem unterschiedlichen Anlageverhalten von Männern und Frauen wurde in den vergangenen Jahren oft diskutiert. Zahlreiche Autoren haben über dieses Thema geschrieben und den Einfluss des Geschlechts auf den Anlagestil, die Risikobereitschaft und nicht zuletzt die Anlageperformance untersucht. Der Global Investor enthält Interviews mit vier Topmanagerinnen aus der Finanzbranche, die sich zu diesem Thema äussern.

Medien – Die Finanz-Berichterstattung der Medien beeinflusst das Verhalten der Anleger
Schon lange analysiert die Marktforschung, wie Menschen auf Medienkampagnen emotional reagieren. Sowohl direkte als auch indirekte Medieneffekte können zu Verhaltensweisen führen, die grosse Auswirkungen auf einzelne Anleger und auch auf Märkte haben. Werner Wirth und Katharina Sommer vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, Universität Zürich, untersuchen den Einfluss der Berichterstattung in den Medien auf Finanzentscheidungen.

Generationenunterschied – was die neue von der alten Anlegergeneration unterscheidet
Die demografische Analyse liefert wertvolle Informationen zur Bevölkerungsentwicklung und zu den Charakteristika der Menschen und deren weitreichenden Einfluss auf die Finanzmärkte. Der Experte für demografische Entwicklung bei der Credit Suisse vergleicht die Verhaltensmuster jüngerer Generationen mit denjenigen ihrer Eltern, um festzustellen, inwieweit sich diese Unterschiede im Konsum, in der Kommunikation und in der Gesellschaftsstruktur widerspiegeln.