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Limmattal: Mehr als nur ein Verkehrsknoten

Neue Studie der Credit Suisse über die Region Limmattal

Das Limmattal profitiert von einem einzigartigen Mix von Standortfaktoren. Dank der verkehrstechnischen Erreichbarkeit und den günstigen Steuerbedingungen weist die Region eine hohe Standortqualität auf. Die Nähe zum Ballungszentrum Zürich macht das Limmattal gleichzeitig zu einer Wohn- und Arbeitsregion. Die hohe Standortqualität und das günstige Branchenprofil der Region sind gemäss den Ökonomen der Credit Suisse die entscheidenden Faktoren für ein mittel- und langfristig hohes Wachstumspotential der Wertschöpfung.

1847 schrieb das Limmattal erstmals Verkehrsgeschichte: Mit der "Spanisch-Brötli-Bahn" entstand auf der Strecke zwischen Zürich und Baden die erste Bahnlinie der Schweiz. Die hohe verkehrstechnische Erreichbarkeit ist bis heute ein entscheidender Trumpf der Region. Die geplante Limmattalbahn soll den hohen Standard der regionalen Verkehrsinfrastruktur auch künftig gewährleisten. Konkrete Massnahmen zur punktuellen Verkehrsentlastung auf der Strasse sind ebenfalls in Planung.

Standortqualität: Mit Vielfalt punkten
Die elf vergleichsweise heterogenen Gemeinden des Limmattals teilen sich in attraktive Wohngemeinden und wirtschaftlich dynamische Standorte auf. Die günstigen Steuerbedingungen und die hohe verkehrstechnische Erreichbarkeit machen das Limmattal zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort. Insbesondere die nahe an den zentralen Verkehrsachsen gelegenen Gemeinden profitieren von der direkten Anbindung an die umliegenden Städte und stellen für Unternehmen dynamische Alternativstandorte zum teureren Zentrum dar. Die geographische Nähe zu den Hochschulen und den umliegenden Regionen gewährleistet darüber hinaus die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Arbeitskräften.

Branchenstruktur: Zunehmende Ausrichtung auf wertschöpfungsintensive Dienstleistungen
Die ursprünglich stark industriell geprägte Region hat sich zunehmend auch auf wertschöpfungsintensive Dienstleistungen ausgerichtet. Mit einem Beschäftigungsanteil von 13% nimmt der Grosshandel nicht nur im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt eine überdurchschnittliche Stellung ein, sondern ist auch innerhalb der Region von entscheidender Bedeutung. Das leicht unterdurchschnittliche Beschäftigungswachstum von 8% zwischen 1995 und 2008 wurde insbesondere von den Unternehmens- und Finanzdienstleistungen und dem Bereich Information, Kommunikation und IT vorangetrieben. Die Ökonomen der Credit Suisse attestieren dem Limmattal aufgrund des günstigen Branchenprofils und der hohen Standortqualität sowohl mittel- wie auch langfristig ein hohes Wachstumspotential der Wertschöpfung.

Bevölkerungsentwicklung: Zuwanderung als Triebfeder
In der Periode 1999–2009 ist die Bevölkerung im Limmattal im Durchschnitt jährlich um 1% gewachsen. Damit liegt sie leicht über dem Schweizer Mittel, aber deutlich hinter den umliegenden Regionen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden fallen dabei zum Teil beträchtlich aus. Da jährlich insgesamt mehr Personen aus dem In- und Ausland in die Region ziehen als abwandern, weist das Limmattal einen positiven Migrationssaldo auf. Dieser ist seit der im Jahr 2006 in Kraft getretenen Erweiterung des Freizügigkeitsabkommens markant angestiegen und leistete im Jahr 2009 einen Beitrag von über 85% an die Bevölkerungszunahme. Die hohe Standortqualität, die unmittelbare Nähe zum Ballungszentrum Zürich sowie die zunehmende Wohnraumknappheit in den Zentren werden die nationale und internationale Zuwanderung ins Limmattal voraussichtlich auch in Zukunft positiv beeinflussen.