Unternehmen Press Release

Press Release

Credit Suisse Group erzielte im zweiten Quartal 2007 einen Reingewinn von CHF 3,2 Mia.

Das laufende Aktienrückkaufprogramm im Umfang von CHF 8 Mia. wird voraussichtlich bereits 2008, früher als geplant, abgeschlossen.

Im zweiten Quartal 2007 wurde der verwässerte Reingewinn pro Aktie auf CHF 2,82 gesteigert, gegenüber CHF 1,86 im zweiten Quartal 2006. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich von 21,6% auf 29,7%.

Im ersten Halbjahr 2007 betrug der Reingewinn CHF 5,9 Mia. Der verwässerte Reingewinn pro Aktie verbesserte sich von CHF 4,07 auf CHF 5,24. Die Eigenkapitalrendite stieg von 23,1% auf 27,4%.

Die Netto-Neugelder betrugen im zweiten Quartal 2007 im Wealth Management CHF 13,3 Mia. und im Asset Management CHF 20,4 Mia.

Die Credit Suisse Group erzielte im zweiten Quartal 2007 einen Reingewinn von CHF 3'189 Mio. Das Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit wurde gegenüber dem zweiten Quartal 2006 um 70% gesteigert. Der verwässerte Reingewinn pro Aktie betrug CHF 2,82 im zweiten Quartal 2007. In der entsprechenden Vorjahresperiode lag er noch bei CHF 1,86.

Brady W. Dougan, Chief Executive Officer der Credit Suisse Group, meinte zum Ergebnis: "Mit dem Rekordergebnis der Credit Suisse für das zweite Quartal 2007 konnten wir die ausserordentlich positive Gewinnentwicklung fortsetzen. Wir haben unsere Erträge deutlich gesteigert - sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahrs. Dabei hat sich die konsequente Ausrichtung unseres Geschäftsmodells auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausbezahlt. Die Steigerung der Effizienz hat weiterhin hohe Priorität. Entsprechend erreichten wir eine verbesserte Profitabilität, obwohl wir auch im zweiten Quartal in den weltweiten Ausbau unseres Geschäfts investierten."

Weiter sagte er: "Angesichts der Herausforderungen in einzelnen Märkten ist unsere Leistung im zweiten Quartal besonders erfreulich. Wir gehen davon aus, dass das Marktumfeld anspruchsvoll bleibt. Bezüglich unserer langfristigen Wachstumsaussichten bin ich sehr optimistisch. Entscheidend für den Erfolg der Credit Suisse sind unser integriertes Geschäftsmodell, die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden und unsere Disziplin im Risikomanagement. Wir sind überzeugt, dass wir dadurch für unsere Aktionäre über die Marktzyklen hinweg bedeutenden Mehrwert schaffen."

Investment Banking
Das Segment Investment Banking erzielte im zweiten Quartal 2007 ein Rekordergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern von CHF 2'502 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von 94% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Der Nettoertrag stieg um 70% und erreichte Rekordhöhe. Dazu beigetragen haben alle wichtigen Geschäftsfelder. Die Rückstellungen für Kreditrisiken verringerten sich gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Der Geschäftsaufwand stieg um 60%. Ohne die Gutschrift aus der Abrechnung von Versicherungsleistungen für Rechtsstreitigkeiten und damit zusammenhängende Kosten im zweiten Quartal 2006 stieg der Geschäftsaufwand im zweiten Quartal 2007 um 39%. Dieser Anstieg ist vor allem auf höhere Vergütungen infolge des höheren Ertrags und auf einen höheren Sachaufwand zurückzuführen. Das Investment Banking konnte seinen sonstigen Geschäftsaufwand weiter verringern. Ohne die Gutschrift aus der Abrechnung von Versicherungsleistungen im zweiten Quartal 2006 verringerte sich der Sachaufwand im zweiten Quartal 2007 um 14%. Dieser Rückgang widerspiegelt einen tieferen Fixkostenblock bei gleichzeitig höheren Geschäftsaktivitäten. Das Personalaufwand/Ertrags-Verhältnis lag im zweiten Quartal 2007 bei 51,5% gegenüber 53,5% im zweiten Quartal 2006. Die Gewinnmarge vor Steuern stieg von 29,0% im zweiten Quartal 2006 auf 33,2% im zweiten Quartal 2007.

Private Banking
Das Segment Private Banking, das die Bereiche Wealth Management sowie Corporate & Retail Banking umfasst, erzielte im zweiten Quartal 2007 ein Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern von CHF 1'381 Mio. Dies entspricht einer Zunahme um 23% gegenüber dem zweiten Quartal 2006.

Der Bereich Wealth Management erzielte im zweiten Quartal 2007 ein rekordhohes Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern von CHF 1'001 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von 28% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Der Nettoertrag stieg um 17%. Dies ist auf höhere wiederkehrende Erträge infolge höherer vermögensabhängiger Kommissionen- und Gebührenerträge, insbesondere aus Vermögensverwaltungsmandaten, sowie auf höhere transaktionsabhängige Erträge zurückzuführen. Der Geschäftsaufwand stieg im zweiten Quartal 2007 um 10%. Dabei nahmen der Personalaufwand aufgrund der Investitionen in den globalen Ausbau unseres Geschäfts, und die leistungsbezogenen Personalkosten im Zusammenhang mit dem verbesserten Ergebnis zu. Die Gewinnmarge vor Steuern betrug 42,0% im zweiten Quartal 2007 gegenüber 38,3% im zweiten Quartal 2006.

Der Bereich Corporate & Retail Banking steigerte das Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern im zweiten Quartal 2007 auf CHF 380 Mio. Dies entspricht einer Zunahme um 10% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Der Nettoertrag stieg um 10%. Die Zunahme des Geschäftsaufwands um 14% gegenüber dem zweiten Quartal 2006 ist auf einen höheren Personalaufwand und einen höheren sonstigen Geschäftsaufwand zurückzuführen. Bei den Rückstellungen für Kreditrisiken waren Auflösungen in Höhe von CHF 28 Mio. zu verzeichnen, hauptsächlich infolge des Abbaus einer einzelnen Position. Die Gewinnmarge vor Steuern betrug 39,2% im zweiten Quartal 2007 gegenüber 39,1% im zweiten Quartal 2006.

Asset Management
Das Segment Asset Management erzielte im zweiten Quartal 2007 ein Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern von CHF 299 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von CHF 272 Mio. gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Der Nettoertrag stieg um 26% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Dazu beigetragen haben höhere Erträge aus der Vermögensverwaltung und Verwaltungsdienstleistungen sowie höhere Private-Equity- und übrige Anlagegewinne. Der Geschäftsaufwand ging gegenüber dem zweiten Quartal 2006 um 15% zurück. Im zweiten Quartal 2006 waren Kosten von CHF 152 Mio. in Verbindung mit der Neuausrichtung des Segments Asset Management, insbesondere in den USA, eingeschlossen. Die Gewinnmarge vor Steuern betrug im zweiten Quartal 2007 35,1%. Mit verwalteten Vermögen von CHF 749,6 Mia. per 30. Juni 2007 wies das Segment seit dem 31. März 2007 ein Wachstum von 5,8% aus.

Netto-Neugelder
Der Bereich Wealth Management erzielte im zweiten Quartal 2007 Netto-Neugelder in Höhe von CHF 13,3 Mia., was einer annualisierten Zuwachsrate von 6,5% entspricht. Besonders hohe Zuflüsse wurden in Europa und in der Region Americas verzeichnet. Das Asset Management verzeichnete im zweiten Quartal 2007 einen sehr guten Zufluss an Netto-Neugeldern in Höhe von CHF 20,4 Mia. Insbesondere trugen die Zuflüsse in den Bereichen Geldmarkt, alternative Anlagen und Balanced Assets dazu bei. Die Credit Suisse wies per 30. Juni 2007 verwaltete Vermögen in Höhe von CHF 1'629,0 Mia. aus. Dies entspricht einer Zunahme von 5,0% seit dem 31. März 2007.

Ergebnisse erstes Halbjahr 2007
Die Credit Suisse Group erzielte im ersten Halbjahr 2007 einen Reingewinn von CHF 5'918 Mio. Das Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit stieg gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 40%. Der verwässerte Reingewinn pro Aktie verbesserte sich von CHF 4,07 im ersten Halbjahr 2006 auf CHF 5,24 im ersten Halbjahr 2007. Die Eigenkapitalrendite erreichte 27,4% im ersten Halbjahr 2007 gegenüber 23,1% im ersten Halbjahr 2006.

Beschleunigung des laufenden Aktienrückkaufprogramms
Im Zusammenhang mit dem am 9. Mai 2007 gestarteten Aktienrückkaufprogramm von bis zu CHF 8 Mia. hat die Credit Suisse per Ende Juli bereits für CHF 2,5 Mia. Aktien zurückgekauft. Sie beabsichtigt, bis Ende 2007 Aktien im Betrag von weiteren CHF 2,5 Mia. zurückzukaufen und dürfte das Programm bereits im Laufe des Jahres 2008 abschliessen und nicht wie ursprünglich geplant 2010.