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Press Release

Die Credit Suisse veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2016

Bedeutende Kosteneinsparungen in der gesamten Bank, sowie profitables Wachstum und Netto-Neugeldzuflüsse in den Divisionen APAC, IWM und Swiss UB; Kapitalbasis mit 11,4% stabil


Wichtigste Kennzahlen


Finanzergebnisse im ersten Quartal 2016

  • Ausgewiesener Vorsteuerverlust der Gruppe von CHF 484 Mio. (bereinigt*: CHF 173 Mio.), gegenüber einem ausgewiesenen Vorsteuergewinn von CHF 1’511 Mio. (bereinigt*: CHF 1’357 Mio.) im ersten Quartal 2015
  • Ausgewiesener Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 240 Mio. (bereinigt*: CHF 470 Mio.), gegenüber CHF 1’894 Mio. (bereinigt*: CHF 1’740 Mio.) im ersten Quartal 2015
  • Ausgewiesener Geschäftsaufwand der Gruppe von CHF 4’972 Mio. (bereinigt*: CHF 4’717 Mio.) mit Rückgang um 3% gegenüber dem ersten Quartal 2015 und um 53% gegenüber dem vierten Quartal 2015
  • Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 11,4%
  • Leverage Ratio des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 3,3%
  • Der Verwaltungsrat hat einen Abschlag von 10% für die Wahldividende für das Geschäftsjahr 2015 festgelegt

Disziplinierte Umsetzung unter schwierigen Marktbedingungen

  • Beschleunigtes Kostensenkungsprogramm zur Minderung der Auswirkungen ungünstiger Marktbedingunge
  • Im ersten Quartal 2016 setzten wir – auf annualisierter Basis – mehr als die Hälfte der für 2016 angestrebten Netto-Kosteneinsparungen von CHF 1,4 Mia. um; wir sind auf gutem Kurs, um das Brutto-Kostenreduktionsziel von CHF 1,7 Mia. bis Ende 2016 zu erreichen bzw. zu übertreffen
  • Gute Fortschritte bei der beschleunigten Restrukturierung der Division Global Markets («Global Markets Accelerated Restructuring», GMAR); in Bezug auf das Ziel, den Personalbestand bis Ende 2016 um 3500 Stellen zu reduzieren, wurden bereits über 1000 (1) Stellen abgebaut; Verringerung der Geschäftskomplexität
  • Bedeutender Risikoabbau in der Division Global Markets (GM); Verringerung des Engagements in notleidenden Krediten um 79% (2) gegenüber dem vierten Quartal 2015 infolge des Verkaufs von Kreditpapieren, einschliesslich eines Teils des Portfolios notleidender Kredite im Umfang von USD 1,27 Mia. an TSSP am 3. Mai 2016, sowie bedeutende Reduktion der Positionen in Collateralized Loan Obligations (CLO) um 81% gegenüber dem vierten Quartal 2015 ermöglichen GM, den maximalen Quartalsverlust in einem Adverse-Stress-Szenario um rund 50% zu reduzieren
  • Wesentliche Fortschritte in der strategischen Abwicklungseinheit (Strategic Resolution Unit, SRU); Reduktion der risikogewichteten Aktiven im ersten Quartal 2016 um CHF 7 Mia.

Profitables Wachstum


Asia Pacific (APAC)

  • Bereinigte* Rendite auf dem regulatorischen Kapital von 20%
  • Netto-Neugelder in Höhe von CHF 4,3 Mia. mit Bruttomarge von 81 Basispunkten
  • Anhaltende Erfolge bei der Einstellung erfahrener Kundenberater: auf 40 Neueinstellungen im vierten Quartal 2015 folgten 40 Neueinstellungen im ersten Quartal 2016; die Gesamtzahl an Kundenberatern stieg damit von 530 per Ende des ersten Quartals 2015 auf 630

International Wealth Management (IWM)

  • Netto-Neugelder (3) in Höhe von CHF 6,9 Mia. für die Division mit Bruttomarge von 109 Basispunkten im Private Banking
  • Einstellungsprozess von 90 Kundenberatern wurde eingeleitet, einschliesslich neuer Mitarbeitender, die ihre Stelle noch nicht angetreten haben; zwei Drittel davon decken primär Schwellenländer ab
  • Bereinigte* (4) Rendite auf dem regulatorischen Kapital von 24%
  • Im Private Banking legten Mandatsdurchdringung und Kreditdurchdringung gegenüber dem Vorjahresquartal zu

Swiss Universal Bank

  • Bereinigter* Vorsteuergewinn von CHF 466 Mio., Anstieg um 12% gegenüber dem ersten Quartal 2015, bei bereinigter* (4) Rendite auf dem regulatorischen Kapital von 16%
  • Solide Bruttomarge von 139 Basispunkten im Private Banking
  • Mandatsdurchdringung stieg von 15% im ersten Quartal 2015 auf 27%

Investment Banking and Capital Markets (IBCM) verzeichnete Erfolge in den Bereichen M&A und Eigenkapitalmärkte

  • M&A-Erträge waren in USD doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal; vierter Platz in einer M&A-Rangliste (5) zu in Nord- und Südamerika abgeschlossenen Transaktionen

 

Risikogewichtete Aktiven auf Look-through-Basis wurden von rund USD 290 Mia. auf rund USD 280 Mia. reduziert, trotz einem regulatorisch bedingten Anstieg der risikogewichteten Aktiven um USD 7 Mia.

Stabile Kapitalbasis in einem schwierigen Marktumfeld mit einer Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 11,4% durch diszipliniertes Kapitalmanagement und Kostenkontrolle

 

Tidjane Thiam, Chief Executive Officer of Credit Suisse, sagte: «In den ersten drei Monaten des Jahres haben wir uns weiterhin auf die Umsetzung unserer Strategie mit drei eindeutigen Prioritäten konzentriert: beschleunigte Umsetzung von Kostenreduktionen und Stellenabbau, Sicherstellung von profitablem Wachstum in den auf die Vermögensverwaltung ausgerichteten Divisionen und Aufrechterhaltung unserer starken Kapitalbasis. Vor dem Hintergrund eines äusserst anspruchsvollen Marktumfelds konnten wir in all diesen Bereichen gute Fortschritte verzeichnen.

  • In Bezug auf die gruppenweite Umsetzung der Kostenreduktionen sind wir auf gutem Kurs: Per 10. Mai haben wir in Bezug auf unser Ziel, den Personalbestand bis Ende 2016 um 6000 Stellen zu reduzieren, bereits 3500 (1) Stellen abgebaut – dies entspricht 58% der Zielsetzung. Im ersten Quartal 2016 setzten wir – auf annualisierter Basis – mehr als die Hälfte der für 2016 angestrebten Netto-Kosteneinsparungen von CHF 1,4 Mia. um.
  • In der Division GM kündigten wir am 23. März 2016 eine Beschleunigung der Umstrukturierung («Global Markets Accelerated Restructuring», GMAR) an. Wir verzeichneten Fortschritte bei der Senkung der Fixkosten und hatten in Bezug auf die Reduktion des Personalbestands per 10. Mai 2016 bereits über 1000 (1) Stellen abgebaut.
  • Durch GMAR können wir die risikogewichteten Aktiven und die Leverage-Risikoposition der Division GM erheblich senken. Damit ist die Division hinsichtlich zukünftiger regulatorischer Entwicklungen gut aufgestellt.
  • Risiken im Geschäftsportfolio der Division GM haben wir in umfassender Weise abgebaut. Der Verkauf notleidender Kredite im Umfang von USD 1,24 Mia. an TSSP sowie eine bedeutende Verringerung unserer CLO-Positionen um 81% gegenüber dem vierten Quartal 2015 ermöglichen GM, die angestrebte Reduktion des maximalen Quartalsverlusts in einem Adverse-Stress-Szenario um rund 50% zu erreichen.
  • Erfolgreiche Massnahmen der strategischen Abwicklungseinheit sind entscheidend für die Erreichung unserer Strategie- und Finanzziele. Bei der Reduktion der risikogewichteten Aktiven in der strategischen Abwicklungseinheit erzielten wir im ersten Quartal 2016 mit einer Senkung um CHF 7 Mia. gute Fortschritte.

Vor dem Hintergrund des anspruchsvollen Umfelds im ersten Quartal 2016 erzielten alle auf die Vermögensverwaltung ausgerichteten Divisionen ein starkes Ergebnis und profitables Wachstum. Zusammen verzeichneten diese Divisionen einen bereinigten* Vorsteuergewinn von rund CHF 1 Mia. Für die Divisionen APAC, IWM und Swiss UB beliefen sich die Netto-Neugelder auf CHF 4,3 Mia., CHF 6,9 Mia. (3) bzw. CHF 3,0 Mia.

Wir konzentrieren uns weiterhin auf ein profitables Wachstum: In der Division APAC blieben die Margen im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil und die Netto-Neugelder erhöhten sich um 11%. Die Margen in der Division IWM stiegen auf den höchsten Stand seit 2011. Dies zeugt von unserem qualitativ hochwertigen Kundenstamm, der Stärke unserer Geschäftsbeziehungen und der gestiegenen Verfügbarkeit von Kapital zur Kreditvergabe.

Die Dynamik bei der Einstellung von Kundenberatern behielten wir in allen auf die Vermögensverwaltung ausgerichteten Divisionen bei. In der Division APAC konnten wir im Vergleich zum Vorjahresquartal 100 Kundenberater gewinnen. Damit steigt die Gesamtzahl an Kundenberatern von 530 vor einem Jahr auf 630 per Ende des ersten Quartals 2016.

Angesichts eines starken Rückgangs der Kundenaktivität und geringerer Marktvolumen haben wir mehrere wichtige Massnahmen ergriffen – Kostenkontrolle sowie die Reduktion von risikogewichteten Aktiven und der Leverage-Risikoposition –, um eine stabile Quote des harten Kernkapitals (CET1) auf Look-through-Basis von 11,4% zu erreichen. Wir wollen uns 2016 innerhalb einer Bandbreite von 11% bis 12% bewegen (6).

Im ersten Quartal 2016, insbesondere im Januar und Februar, war die Situation an den Märkten so schwierig  wie selten zuvor. Volumen und Kundenaktivität verzeichneten einen drastischen Einbruch. Zwar waren im März und April erste Anzeichen einer vorläufigen Erholung der Aktivität zu erkennen, ungünstige Marktbedingungen und niedrige Kundenaktivität dürften jedoch auch im zweiten Quartal 2016 und möglicherweise darüber hinaus fortbestehen.

Wir sind nach wie vor überzeugt, dass unsere auf die Vermögensverwaltung ausgerichteten Divisionen mit der  Unterstützung unserer ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking langfristig attraktive Chancen bieten und dass unsere Strategie langfristig Mehrwert für unsere Kunden und Aktionäre schaffen wird.

Wir konzentrieren uns weiterhin diszipliniert auf die Umsetzung unserer Ziele: Kosteneinsparungen, gezielte Investitionen in profitables Wachstum und Kapitalmanagement.»


Der Quartalsbericht zum ersten Quartal 2016 (in Englisch) und die Folienpräsentation zu den Ergebnissen für das erste Quartal 2016 sind heute online verfügbar unter: https://www.credit-suisse.com/results

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