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IBOR- Umstellung

Interbank Offered Rates (IBORs), einschliesslich LIBOR, werden als Referenzzins-sätze in Finanzprodukten im Wert von über USD 350 Bio. verwendet, darunter Derivate, Hypotheken und andere Kredite. 2017 teilte die Financial Conduct Authority (FCA; die britische Behörde, die den LIBOR reguliert) mit, dass sie nach dem 31. Dezember 2021 Banken nicht mehr zu LIBOR-Meldungen verpflichten werde. Mit der Ankündigung der FCA wurde der nun als IBOR-Umstellung bekannte Prozess angestossen.

Ablösung des (L)IBOR Referenzsinssatzes

Die Credit Suisse bereitet sich ebenso wie andere Finanzinstitute auf die Ablösung der Interbank Offered Rates (IBORs), beispielsweise LIBOR, und die Umstellung auf alternative Referenzzinssätze vor.

Der London Interbank Offered Rate (LIBOR) ist ein generell akzeptierter Referenzzinssatz, der zur Berechnung der Kosten kurzfristiger unbesicherter geschäftlicher Fremdmittelaufnahmen zwischen Banken herangezogen wird. Der LIBOR wird basierend auf Meldungen einer Gruppe von Banken berechnet und veröffentlicht. Die LIBOR-Sätze werden täglich für eine Reihe von Laufzeiten publiziert (1, 3, 6 oder 12 Monate) und bilden die Grundlage von Millionen von Verträgen und Finanzinstrumenten in der gesamten Finanzbranche.
 

IBOR und IBOR-Umstellung

IBORs sind allgemein akzeptierte Referenzzinssätze. Sie dienen nicht nur als Referenz bei Finanzkontrakten, sondern oft auch als Grundlage für Bewertungen.

2017 teilte die FCA mit, dass Banken nach 2021 nicht mehr zu LIBOR-Meldungen verpflichtet sind. Ein Grund für diese Entscheidung war, dass der LIBOR auf dem Urteil von Sachverständigen und nicht auf tatsächlichen Transaktionen basiert. Mit dieser Ankündigung wurde der nun als IBOR-Umstellung bekannte Prozess angestossen, bei dem für verschiedene IBORs, einschliesslich des Schweizer-Franken-LIBOR, ARRs (alternative Referenzzinssätze ) empfohlen wurden.

ARRs sind Overnight-Zinssätze. Die Märkte, die den ARRs zugrunde liegen, sind deutlich aktiver als die Märkte, die die Grundlage der IBORs bilden. Daher basieren ARRs auf Transaktionen, während sich IBORs ganz wesentlich auf Experteneinschätzungen stützen.

 

SARON – die Schweizer Lösung

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) identifizierte den SARON (Swiss Average Rate Overnight) als empfohlener Referenzzinssatz und als Ersatz für den Schweizer-Franken-LIBOR. Die SNB empfiehlt Banken, die Produkte auf Basis des Schweizer-Franken-LIBOR durch Produkte, die auf dem SARON basieren, abzulösen.

Der SARON wurde 2009 von der Börsenbetreiberin SIX und der SNB eingeführt und wird seither von SIX verwaltet. Der SARON bildet den Tagesgeldsatz des besicherten Schweizer Geldmarkts ab. Er wird auf Basis verbindlicher Preisstellungen und volumengewichteter Markttransaktionen berechnet. Nach Angaben von SIX sind die dem SARON zugrundeliegenden Märkte liquide, eingehend reguliert und von hoher Integrität.

Was bedeutet das für Sie?

Sie haben bereits einen (L)IBOR-basierten Kredit oder möchten einen neuen beantragen? Wir bieten Ihnen Finanzierungslösungen, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

  • Welche Auswirkungen hat dies auf meine kommerziellen Kredite?

  • Wie kann sich mein Unternehmen vorbereiten?

  • Ich habe eine LIBOR-Hypothek. Was muss ich jetzt beachten?

  • Ich möchte eine neue Hypothek mit variablem Zinssatz abschliessen. Welche Möglichkeiten habe ich?

  • Inwiefern unterscheidet sich der SARON vom CHF-LIBOR?

  • Wie lässt sich ein Terminzinssatz von einem SARON-Zinssatz ableiten?