Zahlungen

Zahlungen im Inland:

  • Zahlungen via E-Banking im Inland in CHF und EUR sind grundsätzlich kostenlos (ausgenommen Expresstransaktionen).
  • Für alle andere Arten von Inlandzahlungen konsultieren Sie die Konditionenübersicht.

Zahlungen ins Ausland:

Sofern kein Währungswechsel vorliegt, können Sie eine pendente Zahlung direkt im E-Banking löschen.
Sie finden die Zahlungen unter dem Menüpunkt «Zahlungen verwalten» -> «Zahlungsübersicht» -> «Zahlung anwählen» -> Löschen -> Löschen bestätigen.

Sie können über verschiedene Plattformen einen Zahlungseingang überprüfen:

  • Im E-Banking sowie im Mobile Banking wählen Sie in der Kontoübersicht das entsprechende Konto an und prüfen anschliessend den Zahlungseingang.
  • Am Bancomat können Sie in der Menüauswahl die letzten Buchungen abrufen.

Gutschriften

Grundsätzlich werden bei der Credit Suisse die Zahlungen laufend verbucht. Sobald der Zahlungsverkehr die Gutschrift von der auftraggebenden Bank erhalten hat, wird diese gutgeschrieben. Falls es keine Gutschrift gibt, muss der Auftraggeber bei seiner Bank eine Nachforschung in Auftrag geben. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Inlandzahlungen innert 1–2 Arbeitstagen abgewickelt werden. Bei Auslandzahlungen kann die Abwicklung, abhängig vom Auftraggeberland, 1–5 Arbeitstage dauern.

Belastungen

Grundsätzlich werden bei der Credit Suisse die Zahlungen laufend verbucht. Hat der Zahlungsempfänger die Zahlung nach mehreren Tagen trotzdem nicht erhalten, sollte eine Nachforschung gestartet werden. Kontaktieren Sie diesbezüglich bitte Ihren Kundenberater.

Die Credit Suisse offeriert derzeit drei Bankeinzahlungsscheine mit Referenznummer (BESR):

  • BESR Expert
  • BESR Bank
  • BESR Easy

Weitere Informationen zu diesen drei Produkten finden Sie unter «Zahlungseingang BESR».

Als Credit Suisse Kunde können Sie BESR easy einfach und bequem direkt im E-Banking bestellen. Alle anderen Einzahlungsscheine (BESR Bank, BESR Expert, rote Einzahlungsscheine) können Sie entweder telefonisch bei Ihrem Kundenberater oder schriftlich via Dienstleistungszentrum, 8070 Zürich, bestellen.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Einzahlungsscheinen und wie sie bestellt werden können, finden sie unter: «Zahlungseingang».

Aufgrund der Zahlungsverkehrs-Harmonisierung auf ISO 20022 wird es zukünftig nur noch einen Einzahlungsschein geben. Weitere Informationen zur Zahlungsverkehrs-Harmonisierung finden Sie unter folgendem Link: «Zahlungsverkehrs-Harmonisierung in der Schweiz».

BESR easy

Vorteile:

  • Zahlungseingänge im Electronic Banking oder auf Postenauszügen ersichtlich
  • Schnelle Einzelgutschrift der Eingänge auf dem Konto
  • Keine IT-Infrastruktur notwendig
  • Druck nach vorgegebenen Standards durch die Credit Suisse
  • Sie können den fünfstelligen Rechnungsnummernkreis selber bestimmen

Voraussetzung:

Der Zahlungseingang muss anhand der Referenznummer identifiziert werden können

Zielgruppe:

Private, Vereine oder KMU (bis ca. 100 Rechnungen pro Monat)

Kosten:

CHF 0.05 pro Einzahlungsschein

BESR Bank

Vorteile:

  • Sie müssen die Einzahlungsscheine nicht selber drucken
  • Sie bestimmen den maximal 20-stelligen Rechnungsnummernkreis
  • Fixe Nummerierungen möglich, zum Beispiel bei Mieteingängen bei Immobilien
  • Historische Daten können online einfach abgefragt oder als Datei erneut heruntergeladen werden
  • Schnelle Sammelgutschrift der Eingänge und somit hohe Liquidität
  • Vereinfachte Überwachung offener Posten im Vergleich zum roten Einzahlungsschein

Voraussetzungen:

  • Sie müssen den Zahlungseingang anhand der Referenznummer identifizieren können
  • Debitorenbuchhaltung mit elektronischer Schnittstelle

Zielgruppe:

KMU (monatliche Rechnungen zwischen 100 und 1000)

Kosten:

CHF 0.10 pro Einzahlungsschein
CHF 0.10 pro Zahlungseingang

BESR Expert

Vorteile:

  • Flexible und individualisierbare Erstellung der Rechnungsbelege
  • Automatisierung des Debitorenabgleichs
  • Fixe Nummerierungen möglich, zum Beispiel bei Mieteingängen bei Immobilien
  • Historische Daten können online einfach abgefragt oder als Datei erneut heruntergeladen werden
  • Schnelle Sammelgutschrift der Eingänge auf dem Konto und somit hohe Liquidität
  • Vereinfachte Überwachung offener Posten im Vergleich zum roten Einzahlungsschein
  • Unabhängigkeit

Voraussetzungen:

  • Sie müssen den Zahlungseingang anhand der Referenznummer identifizieren können
  • Sie benötigen eine professionelle IT-Infrastruktur, um die Belege nach den gesamtschweizerischen Richtlinien drucken zu können
  • Die Bank muss die Belege vorgängig prüfen

Zielgruppe:

KMU oder grosse Unternehmen (über 1000 monatliche Rechnungen)

Kosten:

CHF 0.10 pro Zahlungseingang

Rote Einzahlungsscheine

Vorteile:

  • Zahlungseingänge im Electronic Banking oder auf Postenauszügen ersichtlich
  • Schnelle Einzelgutschrift der Eingänge auf dem Konto
  • Keine IT-Infrastruktur notwendig
  • Druck nach vorgegebenen Standards durch die Credit Suisse

Voraussetzungen:

Konto bei der Bank

Zielgruppe:

Private, Vereine und KMU mit geringem Rechnungsvolumen

Kosten:

CHF 0.20 pro Einzahlungsschein

Weitere Informationen zu diesen Produkten finden Sie unter «Zahlungseingang BESR».

Sollten Sie mit einer Belastung nicht einverstanden sein, so haben Sie für LSV-Einzüge im Inland 30 Tage Zeit, um Widerspruch zu erheben. Widerspruch erheben können Sie, indem Sie im dafür vorgesehenen Feld die Belastungsanzeige unterzeichnen und an die vermerkte Adresse retournieren.

Bitte beachten Sie, dass für Lastschriften aus dem Ausland andere Regeln gelten können.

Das SEPA-Firmenlastschriftverfahren bei der Credit Suisse ermöglicht Ihnen, Ihre regelmässig wiederkehrenden Zahlungen in CHF oder EUR mit wechselnden oder auch gleichbleibenden Beträgen europaweit automatisch auszuführen.

Weitere Informationen finden Sie unter «LSV+ – Erläuterungen für Zahlungsempfänger».

SEPA ist eine Initiative des European Payments Council (EPC) zur Vereinheitlichung und Standardisierung des europäischen EUR-Zahlungsverkehrs. Hierzu wurden bisher das SEPA-Überweisungsverfahren sowie das SEPA-Lastschriftverfahren entwickelt und in Betrieb genommen. Die SEPA-Verfahren basieren auf einheitlichen Datenformaten, auf die sich die europäischen Banken geeinigt haben. Zentral ist dabei die europaweite Verwendung der International Bank Account Number (IBAN) und des Bank Identification Code (BIC). Neben einheitlichen Formaten wurden auch paneuropäische Verarbeitungszentren geschaffen, die eine automatisierte Verarbeitung des Massen-EUR-Zahlungsverkehrs ermöglichen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter «SEPA – (Single Euro Payments Area)» und unter «SEPA Credit Transfer».

Sie unterschreiben bei/nach Bezug von Waren/Dienstleistungen ein SEPA-Firmenlastschriftmandat (Einzugs- und Belastungsermächtigung) gegenüber dem Anbieter (Zahlungsempfänger), der mit Ihren Angaben den Einzug des geschuldeten Betrags über sein Finanzinstitut veranlasst. Zusätzlich muss das Mandat als Kopie der Credit Suisse zugesandt werden. Ein solches Mandat können Sie für einen Einmaleinzug oder auch für wiederkehrende Einzüge unterzeichnen. Damit Einzüge unter Belastung eines Ihrer Konten erfolgen können, bedarf es einer vorgängigen, schriftlichen Vereinbarung mit der Credit Suisse. Diese Vereinbarung besteht zwischen Ihnen und der Credit Suisse und ist unabhängig vom SEPA-Firmenlastschriftmandat zwischen Ihnen und dem Zahlungsempfänger. Mit der Vereinbarung geben Sie die Ermächtigung, Ihnen alle künftigen Einzüge zu belasten. Durch Mitteilung an die Credit Suisse können Sie alle oder einzelne Konten jederzeit für das Verfahren sperren lassen. Für eine Übersicht über die Abwicklung einer Zahlung mit dem SEPA-Firmenlastschriftverfahren folgen Sie bitte den nachstehenden Link: «LSV+ – Erläuterungen für Zahlungsempfänger».

Ein Widerruf des SEPA-Mandats durch den Kunden hat ausschliesslich gegenüber dem Zahlungsempfänger und ohne Einbezug der Credit Suisse zu erfolgen.

Eine Zahlung nach dem SEPA-Standard muss zwingend in EUR innerhalb des EU-Raums erfolgen, enthält die IBAN des Begünstigen und den BIC der Begünstigtenbank und wird mit Option geteilte Spesen (SHA) in Auftrag gegeben. Gleichzeitig enthält eine solche Zahlung keine Zahlweginstruktionen und keine Informationen an die begünstigte Bank. Bitte beachten Sie, dass Grossbetragszahlungen nicht via SEPA, sondern automatisch über einen Echtzeit-Clearingkanal (SWIFT/TARGET2) abgewickelt und verrechnet werden. Mehr Informationen zu SEPA finden Sie unter folgendem Link: «SEPA».

Credit Suisse Standorte, bei denen Sie CHF-Münzen zählen und einzahlen können, finden Sie unter folgendem Link: «Standorte – Schweiz».

Getrieben durch die verbindliche Einführung von SEPA in Europa, gewinnt ISO 20022 auch international erheblich an Bedeutung. Der Schweizer Finanzplatz hat sich daher entschieden, seine Zahlungsverkehrs-Verfahren ebenfalls zu harmonisieren und auf ISO 20022 umzustellen. Dabei sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Reduktion der Verfahrensvielfalt
  • Verwendung eines einheitlichen technischen Standards
  • Annäherung an die europäischen Regelungen

Weitere Informationen zur Zahlungsverkehrsharmonisierung finden Sie unter folgendem Link: «Zahlungsverkehrs-Harmonisierung».

Die einfachste, schnellste und kostengünstigste Option ist, wenn Sie die Zahlung direkt in Ihrem Online Banking eingeben. Alternativ können Sie einen schriftlichen Zahlungsauftrag an folgende Adresse senden: Dienstleistungszentrum, 8070 Zürich

Die Konditionen finden Sie unter «Konditionenübersicht».