Währungsabsicherung bei einem Firmenkauf ausserhalb der Schweiz

Wechselkursrisiko schwingt bei Firmenkauf oder -verkauf im Ausland mit

Ein Firmenkauf oder -verkauf ausserhalb der Schweiz ist für jedes Unternehmen eine spezielle Herausforderung. Zusätzlich können Wechselkursschwankungen die Transaktion beeinflussen. Wie Währungsabsicherung bei der Übernahme bzw. beim Verkauf gelingt.

Firmenkauf im Ausland ist aus Schweizer Sicht verlockend

Firmenübernahmen sind derzeit attraktiv. Die Zinsen befinden sich nach wie vor auf einem tiefen Niveau. Unternehmen kommen dadurch günstig zu Geld und können sich einen Zukauf eher leisten als früher. Für Schweizer Unternehmen ist die Ausgangslage sogar besonders vielversprechend.

Nicht nur sind die Zinsen tief, gleichzeitig ist auch der Schweizer Franken stark. Schweizer Firmen sind also in einer besonders guten Ausgangslage für Zukäufe im Ausland, da ihr Geld in Fremdwährung umgerechnet mehr wert ist. In den letzten Jahren ist daher auch die Zahl der Übernahmen durch Schweizer Unternehmen gestiegen.

Währungsabsicherung bei Übernahmen im Ausland

Zukäufe und Verkäufe im Ausland bergen aber auch Risiken. Ein Wechselkurs, der heute vorteilhaft ist, bleibt nicht zwingend so für die nächsten Monate. Doch erfolgen Übernahmen nicht von heute auf morgen. Von der Vertragsunterzeichnung bis zum Abschluss der Transaktion können je nach Unternehmensgrösse und -struktur Monate bis Jahre verstreichen.

In dieser Zeit kann viel passieren. Möglicherweise ist der Wechselkurs am Tag X aufgrund von Kursschwankungen deutlich schlechter als zu einem anderen Zeitpunkt oder eine Währung wertet sich generell ab. Deshalb lohnt es sich, Transaktionen oder Währungseinkäufe bei Übernahmen gegen Wechselkursrisiken abzusichern.

Transaktionen bei Firmenkauf oder -verkauf ausserhalb der Schweiz absichern

Gleichzeitig schwingt bei Firmenübernahmen jedoch immer das Risiko mit, dass eine Transaktion gar nicht erst zustande kommt. So kann die Wettbewerbskommission des jeweiligen Landes eine Übernahme verhindern, sollte dadurch ein Monopol entstehen. Bei einer Aktiengesellschaft braucht es die Genehmigung der Aktionäre. Nicht immer wird diese erteilt. Auch andere Gründe können dazu führen, dass eine Übernahme nicht zustande kommt.

«Ein solches Risiko kann sich auch bei wenig volatilen Märkten sehr rasch auf doppelstellige Millionenbeträge belaufen, wie Beispiele gezeigt haben», sagt Albert Angehrn, Leiter Large Swiss Corporates Schweiz bei der Credit Suisse, in einem Interview über Währungsabsicherung. Deshalb ist es wichtig, sich abzusichern – insbesondere wenn die Gefahr besteht, dass eine Transaktion verhindert werden könnte. Allerdings genügen bei Übernahmen gewöhnliche Massnahmen zur Währungsabsicherung meist nicht.

Firmenkauf oder -verkauf ausserhalb der Schweiz immer mit Währungsabsicherung

Ein Unternehmen zu kaufen oder zu verkaufen, ist immer mit einem Restrisiko verbunden. Externe Faktoren, welche die beiden involvierten Firmen nicht direkt beeinflussen können, aber trotzdem regelmässig auftreten, können zu einem Scheitern der strategischen Transaktionen führen. Diese werden durch einen Deal Contingent systematisch abgesichert.

Ein solches Scheitern lässt sich nicht vorhersehen. Mit einer guten Währungsabsicherung können sich Unternehmer aber zumindest vor den Wechselkursrisiken schützen – auch bei Nichtzustandekommen der Transaktion.

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