Unternehmensportrait Oleificio Sabo

Italianità und Kernkompetenz Speiseöle

Ein Viertel des Schweizer Saatgutes landet im Produktionswerk von Oleificio Sabo. Dort wird es zu hochwertigem Speiseöl verarbeitet. Im Produktportfolio des Traditionsunternehmens finden sich jegliche Ölsorten – vom inländischen Rapsöl über das italienische Olivenöl bis hin zum Arganöl.

Begonnen hat alles 1845 in einer kleinen Apotheke im Herzen Luganos. Im Zentrum stand die Herstellung kleiner Mengen an Ölen für Lebensmittel und den medizinischen Gebrauch. Luigi Bordoni übernahm die Ölmühle von seinem Schwiegervater und baute das anfängliche Kleinunternehmen ab Ende des zweiten Weltkrieges aus. Nach rund 170 Jahren in Familienhand wechselte Oleificio Sabo in den Besitz der beiden heutigen Inhaber Lorenzo Centonze und Alessandro Cavadini. «Für uns ist die Übernahme der Traditionsfirma ein Lebensprojekt», so CEO Lorenzo Centonze. Verwaltungsratspräsident Alessandro Cavadini pflichtet ihm bei und ergänzt: «Uns ist es wichtig, dass der familiäre Charakter auch weiterhin bestehen bleibt.»

Italianità für die Schweiz

Die langjährige Firmenhistorie und Tradition der Gründerfamilie ist nicht nur Teil des Erfolgs von Sabo, sondern prägt noch heute das tägliche Handeln der Geschäftsleitung. «Unsere mediterranen Wurzeln und das italienische Flair, das wir in den Schweizer Markt bringen, werden von unseren Partnern und Kunden sehr geschätzt», so Centonze. Darum hält Sabo am Hauptsitz im Tessin fest, der sich in exakt dem Haus befindet, in dem alles angefangen hat. Die starke Verbundenheit mit der Tradition, ist für die neuen Inhaber die Grundlage, um das Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. Etwa im Bereich der Produkttiefe. Für Abenteuer bei der Differenzierung sieht der Verwaltungsratspräsident aber keinen Spielraum: «Tradition heisst auch, sich auf die Kernkompetenz zu konzentrieren. Und das sind Speiseöle».

Beim Bio-Anbau an vorderster Front

In den Regalen der Schweizer Detailhändler findet sich eine Vielzahl an Ölsorten in jeder Preisklasse. «Im Vergleich zum Ausland sind wir hierzulande sehr verwöhnt», weiss der CEO. Diesem Konsumentenverhalten gerecht zu werden, verlangt eine besondere Nähe zum Kunden. Denn die Nahrungsmitteltrends sind schnelllebig. Das erfordert viel Proaktivität und das Einnehmen einer Vorreiterrolle. Genau hier liegt eine weitere Stärke der Firma Sabo. Bereits in den 80er Jahren investierte das Unternehmen als eines der ersten in Europa in den Bio-Anbau und wirkte stark an dessen Etablierung in der Schweiz mit. Ein Investment, das sich laut Cavadini gelohnt hat: «Heute sind wir die Nummer eins in der schweizerischen Bio-Ölproduktion.»

Effiziente Produktionspower

Die Produktionsstätte in Horn hat eine Presskapazität von 100 Tonnen am Tag. Sabo hat viel in die Fabrik investiert. Bis 2013 gab es noch eine weitere Produktion in Manno. «Die Konsolidierung war eine Mammutaufgabe» erinnert sich Centonze, der damals bereits CEO des Ölproduzenten war. Herausfordernd war nicht nur die Aufrechterhaltung der Lieferbereitschaft, sondern auch die Weitergabe des Knowhows an die neuen Mitarbeitenden. Der Aufwand wurde bereits 2015 mit einem Rekordjahr belohnt.

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