Start-ups in der Wachstumsphase fehlt in der Schweiz Kapital. Ein neuer Fonds schafft Abhilfe.

Die Swiss Entrepreneurs Foundation und der Swiss Entrepreneurs Fund fördern Start-ups und innovative KMU in der Schweiz und stärken damit den Wirtschaftsstandort Schweiz. Die Credit Suisse beteiligt sich am Projekt – als Gründungsmitglied der Stiftung und Mitinitiantin des Fonds.

Schweizer Start-ups fördern: die Swiss Entrepreneurs Foundation

Junge Schweizer Unternehmen finden im Ausland oft fortschrittlichere Innovations- und Start-up-Bedingungen vor als in der Schweiz. Dazu gehört die Verfügbarkeit von Wachstumskapital – dem Treibstoff für den Erfolg von jungen und innovativen Unternehmen.

Zwar zählt die Eidgenossenschaft auch dank einer florierenden KMU-Landschaft zu den global führenden Volkswirtschaften. Dennoch mangelt es an einem gut etablierten Start-up-Ökosystem. Die neu lancierte Swiss Entrepreneurs Foundation (SwissEF) will mithelfen, dies zu ändern.

Verbesserte Rahmenbedingungen für Start-ups und KMU in der Schweiz 

Die SwissEF hat zum Ziel, Start-ups und Unternehmertum in der Schweiz zu unterstützen und das Schweizer Innovations-Ökosystem mit verbesserten Rahmenbedingungen zu stärken. Die Stiftung wurde vom ehemaligen Bundesrat und jetzigen Ehrenpräsidenten der SwissEF, Johann Schneider-Ammann, gefördert und steht nun unter dem Patronat von Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

Zum Stiftungsrat gehört eine Reihe bekannter Schweizer Firmen, Unternehmer und Politiker, darunter die Credit Suisse, UBS und die Mobiliar. Sie alle möchten die Position der Schweiz als Wirtschafts- und Innovationsstandort stärken, um damit die Grundlage für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sicherzustellen. 

Mehr Kapital für Start-ups und innovative KMU: der Swiss Entrepreneurs Fund

Gemeinsam mit der SwissEF und der Mobiliar lancieren die Credit Suisse und UBS den Swiss Entrepreneurs Fund, einen Fonds mit einer Zielgrösse von 500 Millionen Schweizer Franken, der direkt und via Drittfonds in Start-ups und in innovative KMU in der Wachstumsphase investiert. 

Es ist für einen erfolgreichen Schweizer Wirtschaftsstandort entscheidend, innovativen Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten, inklusive Zugang zu Wachstumskapital.

Didier Denat, Leiter Corporate & Investment Banking bei der Credit Suisse (Schweiz) AG

Die Credit Suisse ist dabei für die Direktinvestitionen in Firmen verantwortlich. Im Vordergrund stehen Investitionen im Umfang von über 5 Millionen Franken. Als «Bank für Unternehmen» erachtet die Grossbank die Kapitalversorgung von Unternehmen als eine absolute Kernaufgabe. «Es ist für einen erfolgreichen Schweizer Wirtschaftsstandort entscheidend, innovativen Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten, inklusive Zugang zu Wachstumskapital», sagt Didier Denat, Leiter Corporate & Investment Banking bei der Credit Suisse (Schweiz) AG.

Die Swiss Entrepreneurs Foundation und der Fonds sind eng verknüpft

Als erste Aktieninvestorin des Fonds und Gründungsmitglied der Swiss Entrepreneurs Foundation beteiligt sich die Mobiliar mit 100 Millionen Franken. Nebst institutionellen Anlegern richtet sich der Fonds auch an qualifizierte Privatanleger und an Family Offices. Denn obwohl der Fonds rechtlich unabhängig von der Stiftung agiert, ist er eng mit der SwissEF verbunden. Der Fonds profitiert von den Projekten der Stiftung, die die Qualität und das Wachstum der ausgewählten Firmen fördern. Hierfür wird die Stiftung mit einem jährlichen Beitrag aus den Gebühren des Fonds unterstützt. Diese enge Verzahnung unterscheidet den Swiss Entrepreneurs Fund deutlich von ähnlichen Anlagegefässen und macht ihn einzigartig.

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