M&A für KMU: Ein Firmenkauf ist wie eine Reise

M&A für KMU: «Ein Firmenkauf ist wie eine Reise»

Wenn der Firmennachfolger nicht aus der eigenen Familie kommt, wird die Suche nach dem geeigneten Käufer im Alleingang schwierig. Als führende Schweizer Bank für M&A vermittelt und begleitet die Credit Suisse Käufer und Verkäufer.

Die Babyboomer-Generation bewegt sich aufs Pensionsalter zu – für überdurchschnittlich viele etablierte Schweizer KMU bedeutet dies: In den kommenden Jahren muss eine Nachfolge gefunden werden. «Die Zeit dafür könnte kaum besser sein – wir befinden uns gegenwärtig in einem Verkäufermarkt: Die nötige Liquidität ist vorhanden, aber die attraktiven Anlagemöglichkeiten sind begrenzt», sagt Heinz Hasler, Leiter Mergers & Acquisitions (M&A) Mid Market Investment Banking Schweiz der Credit Suisse. Er ist schweizweit für Mittelstands­unternehmen zuständig. Sein Team betreut Unternehmensinhaber bei der weltweiten Suche nach einer Nachfolge­lösung. «Mit einem verkaufswilligen Eigentümer, der zu uns kommt, geht es in einem ersten Schritt um eine Standortbestimmung», erklärt Heinz Hasler. Danach erstellt sein Team eine Unternehmensbewertung und prüft, ob diese mit der Einschätzung des Besitzers übereinstimmt, es wird am Businessplan gearbeitet, ein Informationsdokument erstellt und schliesslich das Vorgehen festgelegt. Wichtig ist die Frage nach der potenziellen Käuferschaft.

Die Zeit könnte kaum besser sein – wir befinden uns gegenwärtig in einem Verkäufermarkt.

Wer kommt in Frage: ein strategischer Investor aus der Industrie? Ein Familienunternehmen? Ein Finanzinvestor? Oder ist das eigene Management interessiert? Heinz Hasler empfiehlt, in einer ersten Phase offen zu sein und verschiedene, mögliche Bewerber in den strukturierten Verkaufsprozess miteinzuschliessen. «Manche Eigentümer haben fixe Vorstellungen und können sich als Familienunternehmen beispielsweise nur einen Nachfolger in derselben Kategorie vorstellen. Am Ende macht dann aber vielleicht doch der Finanzinvestor das Rennen, weil dieser die Familie während des Prozesses überzeugen konnte», erklärt er. Zweifellos kann der Verkauf eines Unternehmens, oftmals das Lebenswerk des Verkäufers, eine emotionale Angelegenheit sein. Umso wichtiger ist in dieser Situation die Erfahrung des Beraters. Die Credit Suisse ist in der Schweiz führend im Bereich von M&A-Transaktionen. Sie verfügt durch ihre internationale Tätigkeit über ein riesiges weltumspannendes Netzwerk, durch das die passenden Käufer angesprochen werden können. Und nicht zuletzt besitzt sie die nötige Erfahrung und Exper­tise, um beharrlich den optimalen Wert und die beste Lösung auszuhandeln. Oftmals ist für den Verkäufer aber nicht der höchstgebotene Preis bestimmend für den Zuschlag an einen Käufer. Mindestens ebenso wichtig ist dessen Strategie: Wird das Unternehmen in einem Konzern aufgehen oder bleiben die Schweizer Arbeitsplätze erhalten? Heinz Hasler präzisiert: «Wir versuchen, dem Kunden eine möglichst differenzierte Grundlage zu bieten, aber die definitive Entscheidung liegt am Ende bei ihm.»