Währungsrisiken: Absicherungsstrategien für Schweizer KMU

Flexible Absicherungsstrategien zahlen sich für Schweizer KMU aus

Für Schweizer KMU war 2021 kein einfaches Jahr. Insbesondere das Management der Währungsrisiken stellte sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Langfristige, flexible Absicherungsstrategien ermöglichten es vielen Unternehmen, die volatile Zeit unbeschadet zu überstehen.

Schweizer KMU trotzen den schwierigen Umständen

2021 war ein Jahr der Erholung nach dem Corona-Schock. Für Unternehmen in der Schweiz war es aber auch ein herausforderndes Geschäftsjahr, in dem sie weiterhin unter schwierigen Umständen wirtschaften mussten. Dennoch: Viele KMU konnten diese Zeit gut überbrücken, neue Chancen ergreifen und sich weiterentwickeln. «Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Schweizer Wirtschaft sehr widerstands- und anpassungsfähig ist», sagt Oliver Banz, Leiter KMU Region Zürich der Credit Suisse, in der aktuellen FX-Studie.

Währungsrisiken absichern bleibt zentral

Die Lage bleibt auch im Jahr 2022 unsicher, insbesondere in Bezug auf Fremdwährungsrisiken. «Die Situation ist alles andere als einfach», sagt Oliver Banz. Einerseits seien die Zinsen in vielen Währungen sehr tief, andererseits dürften die Unternehmen geopolitische Risiken und globale Lieferprobleme keinesfalls unterschätzen. «Es kann sich alles sehr schnell ändern.»

Christophe Müller, Leiter Swiss Large Corporates, stimmt ihm zu. In der aktuellen Situation sei eine sehr stringente, aber auch flexible Absicherungsstrategie zielführend, sagt er. «Man muss eine Strategie festlegen und diese dann konsequent verfolgen.»

KMU verfolgen langfristige Absicherungsstrategien

Bei vielen Schweizer KMU ist die Sensibilität für das Thema Währungsabsicherung in den letzten Jahren gestiegen. Vor wichtigen Entscheiden führe man noch genauere Evaluationen durch als vor der Krise, sagt Nicola Tettamanti, CEO von Tecnopinz SA, im Interview in der aktuellen FX-Studie. Ein fundamentaler Strategiewechsel war für das Tessiner Industrieunternehmen aber kein Thema. «Es zahlt sich nie aus, langfristige strategische Pläne einfach zu verwerfen», so Nicola Tettamanti. Das gelte besonders für Familienunternehmen. Auch Sandra Rüegsegger, Geschäftsführerin der Kölla AG, und Louis Siriwardena, CEO der Lets Travel SA, haben die definierten Absicherungsstrategien ihrer Unternehmen trotz der Pandemie beibehalten.

Währungsabsicherung mit einem starken Partner

Das Beispiel der drei Schweizer KMU zeigt, wie wichtig es ist, dass die Strategie zur Währungsabsicherung zum Unternehmen passt und dessen Bedürfnisse optimal abdeckt. Gerade deshalb ist der direkte und persönliche Kontakt zu den FX-Beraterinnen und -Beratern der Credit Suisse für alle drei Führungspersonen ein wichtiger Punkt. «Sie wissen genau, welche Bedürfnisse wir bezüglich Fremdwährungen haben, und können uns so sehr gut beraten», sagt Sandra Rüegsegger.

Louis Siriwardena betont darüber hinaus die hohe Fachkompetenz der FX-Teams. «Die strategischen Diskussionen mit den Beraterinnen und Beratern helfen uns enorm», sagt der CEO der Lets Travel SA. «Wir können mit unseren Fremdwährungsgeschäften fast immer sehr positive Resultate erzielen.»

Schweizer KMU blicken mit Zuversicht in die Zukunft

Der Blick auf die nächsten Jahre stimmt alle drei Führungspersonen positiv. Trotz Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die ungelöste Logistikkrise erwarten sie, dass sich die wirtschaftliche Lage weiter erholt. «Der Optimismus in unserer Branche ist gross», erklärt Nicola Tettamanti in der FX-Studie.

Besonders bei den Fremdwährungen bleiben jedoch gewisse Risiken. So sieht Louis Siriwardena die Gefahr, dass der US-Dollar nach langer Zeit wieder an Stabilität gegenüber dem Schweizer Franken einbüssen könnte. Für Nicola Tettamanti hingegen besteht das Hauptrisiko darin, dass der Franken gegenüber dem Euro stark aufwertet.

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