Erfolgreich expandieren. Als Start-up die Finanzierung sichern.

Von der Idee bis zur erfolgreichen Expansion ist für ein Start-up ein aufregender Weg. Gerade die Finanzierung muss in den unterschiedlichen Phasen gesichert sein. Doch die Suche nach Investoren kann sich als herausfordernd erweisen.

Von der Idee zum eigenen Start-up

Eine visionäre Idee, Pioniergeist und viel Herzblut – alles Zutaten, die es für die Gründung eines erfolgreichen Start-ups braucht. Ab der Gründung bis zur Expansion ins Ausland kommt jedoch eine weitere wichtige Zutat hinzu – und zwar eine solide Finanzierung.

«Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei Start-ups anfangs meistens in den eigenen Händen», sagt Andreas Roth, Leiter Top 100 Startup Kooperation der Credit Suisse, in einer Breakout-Session des Aussenwirtschaftsforums von Switzerland Global Enterprise (S-GE). «Glaubt man an die eigene Vision, gilt es für die Gründungsfinanzierung, ‹Friends, Family und Fools› von der Business-Idee zu überzeugen. Für die Entwicklung eines Prototyps sollten Gründerinnen und Gründer dann zusätzlich Business Angels an Bord holen, was für ein noch junges Unternehmen eine Herausforderung darstellen kann».

Factoring und Leasing für die Finanzierung nutzen

Soll der Prototyp später zu einem serienfähigen und marktreifen Produkt ausgereift werden, braucht es substanzielles weiteres Kapital. Für dessen Beschaffung hilft es, professionelle Geldgeber wie beispielsweise institutionelle Investoren, Venture-Capital-Fonds, Start-up-Förderprogramme oder gestandene Unternehmer als Kooperations- und Finanzierungspartner für sich zu gewinnen. Mit zunehmendem Umsatz und Cashflow werden für schnell wachsende und expandierende Start-ups zusätzlich auch Fremdfinanzierungsmöglichkeiten wie Factoring oder Leasing interessant.

Investoren für die erfolgreiche Finanzierung finden

Zu Beginn der Finanzierungsphase stellt sich für viele Start-ups die Frage: Wie findet man überhaupt Investoren, die Kapital zur Verfügung stellen? «Einerseits hilft es, auf das persönliche Netzwerk zurückzugreifen. Andererseits kann man sich auch an Gründerinnen und Gründer wenden, die schon eine Finanzierungsrunde gemacht haben, und von deren Netzwerk und Erfahrung profitieren», erklärt Stefan Steiner, Managing Director der Venturelab AG.

Stefan Steiner sieht für Start-ups auch eine sehr grosse Chance, bei ausgewiesenen Events geeignete Geldgeber zu finden. «Beim Investor Summit laden wir jedes Jahr 100 Investoren aus dem In- und Ausland ein, um Schweizer Start-ups vorzustellen. Auch andere Events wie der TOP 100 Swiss Startup Award 2021 oder der Credit Suisse Investor Circle helfen dabei, interessierte Investoren zu finden», sagt der Managing Director von Venturelab.

Die Finanzierungsphasen beim Startup Ego Movement

Wie die erfolgreiche Finanzierung und der Aufbau eines Netzwerks funktionieren können, zeigt das Beispiel von Ego Movement. Das Start-up, welches sich auf den Vertrieb von E-Bikes und E-Cargo-Bikes spezialisiert hat, durchlief seit seiner Gründung 2015 ebenfalls verschiedene Finanzierungsphasen, um weiter zu expandieren.

«Zu Beginn haben wir viel Eigenkapital in unser Start-up gesteckt. Als wir beweisen konnten, dass unser Geschäftsmodell funktioniert, wurden wir von Seed-Investoren unterstützt, die an unsere Idee glaubten», sagt Geschäftsführer Daniel Meyer. Von da an konnte Ego Movement auf einem gesunden Mix zwischen Fremd- und Eigenkapital aufbauen.

Mit Finanzierungspartnern die Expansion vorantreiben

Für den Geschäftsführer von Ego Movement ist es wichtig, dass der Finanzierungspartner wirklich als Partner fungiert und nicht lediglich als Geldgeber. «Es hilft, wenn der Finanzierungspartner auch über den Tellerrand hinausschaut und es nicht nur um nackte Zahlen geht», erläutert Daniel Meyer.

Ego Movement hat einen solchen Partner in der Credit Suisse gefunden. Die Traditionsbank unterstützte das Unternehmen in der Vergangenheit mit einer Start-up-Wachstumsfinanzierung und war auch vor einem Jahr Partner, als Ego Movement vom Bundesamt für Umwelt eine staatlich gesicherte Garantie über dessen Technologie-Fonds bekam. Diese Garantie hilft innovativen Schweizer Firmen, an Kredite zu gelangen und damit CO2-reduzierende Technologien zu entwickeln.

Daniel Meyer fügt an: «Mit der Series A, der Wachstumsfinanzierung durch die Credit Suisse, und dem gedeckten Darlehen über den Technologie Fonds hatten wir insgesamt CHF 3,0 Mio. Wachstumskapital zur Verfügung.» Dieses soll nun genutzt werden, um weiter zu expandieren und das Geschäftsmodell zu skalieren. Zu den heutigen acht Stores in der Schweiz und weiteren drei in Deutschland dürften künftig also noch einige mehr dazukommen.

Moderne Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups in der Expansionsphase

In einer Breakout-Session von Switzerland Global Enterprise (S-GE) diskutieren Experten der Credit Suisse und geladene Gäste, wie Start-ups die Finanzierung für das Wachstum sicherstellen können. Video abspielen. 

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